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Aua759: SSS Satirisches Sonntags-Saugut: PETA und die Alternativen

 

{TS-Satire}

 

Sie sind Tierfreund oder wollen einer sein?

Sie können sich sogar für deutsche (!) Tiere erwärmen?

Aber Sie möchten weder mit Ihrer Zustimmung noch mit Ihrem Geld eine Organisation unterstützen, die möglicherweise einer totalitären, menschenfeindlichen Ideologie huldigt?

Auch möchten Sie das argumentative Niveau von “Hitlers Autobahnen“ transzendieren?

 

DAS sind Ihre Alternativen:

  • Ein Tierschutz-Dachverband in der Hand der Industrie. Funktionäre hier reiben sich nachgerade auf zwischen den Werbeterminen für Mars Petcare, Fressnapf und Schlimmeren. Hier kaspert der Präsident im Lidl-Wochenprospekt herum, um Kinder über alberne Tierbildchen zum Konsum zucker- und fetthaltiger Frühstückscerealien zu verführen.
     
  • Ein den Tiermissbrauch wenigstens noch namentlich widersprechender Bund, dessen erste Vorsitzende im Guinessbuch der Rekorde als die am deutlichsten von ihrem Amt überforderte Betriebsnudel geführt wird. Aufgrund des Tätigkeitsschwerpunktes Auslandshundeimport können Sie gerne versuchen, diese Tierfreunde über den Langmut von Pressemitteilungen und sonstigem schriftlichen Blabla hinaus auf konkrete praktische, effiziente und durch Erfolgsnachweise glänzende Inlandstierschutzprobleme zu verpflichten. Viel Spaß dabei!

  • Eine Aktion, die schon den SPIEGEL zum Dackelblick veranlasste.


  • Irgendeinen der weiteren großen Tierschutzvereine und hyperaktiven Spendensammler, die nahezu ausschließlich im Tierschlepper-Geschäft tätig  und dabei in der Wahl ihrer ausländischen Kooperationspartner nicht gerade zimperlich sind. Wo all die eingeführten Tiere bleiben, erfährt kein Mensch. Nie. Nicht. Nachfragende werden breit grinsend auf einen ominösen „Datenschutz“ verwiesen, um den man sich sonst auch nicht kümmert. 

 

  • Freilaufende Höhlengemälde, deren steinzeitlicher Ursprung primär durch ihren zivilisatorischen Habitus nachweisbar ist: böse Gucken und das in der Authentizität eines Tourette-Syndroms erfolgende Ausstoßen kehliger Laute. Sprachlich bauen diese Wesen lautmalend die vielfältige Klangwelt robuster Verdauungsakustik nach. Die Vortäuschung von Sozialkompetenz versuchen sie durch die Aufnahme größerer Kontingente des Alopezie-Opferverbandes zu erreichen, die sie in ihre Reihen integrieren und strategisch wirkungsvoll – i. e. als atmende Drohung (böse Gucken und das in der Authentizität eines Tourette-Syndroms – siehe oben!) in der Öffentlichkeit und vor Gerichten aufmarschieren lassen. Was guckst du?

 

  • Keine Autobahnen, keine (ideologischen) Kompromisse. Westfälische Welpenstuben, Kronen-Zirkusse und Perlensee-Dreckszüchter feiern weiter fröhliche Urstände und ernten die weiten Spielräume ab, die ihnen ein global kapitalistisches, tier- und menschenverachtendes und damit ethikfreies Wirtschaftssystem gerne einräumen.

 

Wer die Wahl hat, hat die Qual …. der Erkenntnis der Alternativlosigkeit?





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Sonntag, den 23. September 2012 um 10:31 Uhr
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