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Aua697: Offener Brief an BKA-Chef-Jörg Ziercke und Innenminister Dr. Hans-Peter Friedrich: Tierschutzszene in der Hand von Rockern und OK

 

 

Aktualisierung vom 2. Oktober 2013:

Kein anderer Artikel auf Doggennetz.de hat so viel "Ärger" gemacht wie dieser offene Brief! "Ärger", das waren zwei (!) einstweilige Verfügungen vom Landgericht Köln, dort beantragt von zwei unterschiedlichen Verfügungsklägern.

Die erste einstweilige Verfügung (Az. 28 O 288/12) erging am 6. August 2012 auf Antrag eines C-prominenten Tierschützers, der im Text namentlich nicht genannt, durch Verlinkungen jedoch erkennbar war. Die Verfügung betraf insgesamt 5 Sätze, die von der DN-Redaktion auch ordnungsgemäß sofort nach Erhalt der einstweiligen Verfügungen vorläufig gelöscht worden waren. Das dazugehörige Gerichtsverfahren (Hauptverfahren) vor dem Landgericht Köln (Az. 28 O 451/12) hat Karin Burger mit Urteil  vom 17.04.2013 gewonnen. Die einstweilige Verfügung wurde dann zurückgenommen. Der Text darf hinsichtlich der vormals inkriminierten fünf Sätze wieder in seiner Originalversion veröffentlicht werden.

Die zweite einstweilige Verfügung des Landgericht Köln  (Az. 28 O 275/12) erging am 24. August 2012 auf Antrag des Europäischen Tier- und Naturschutz e. V. (ETN). Sie betraf einen Absatz mit 2 Sätzen, die ordnungsgemäß unmittelbar nach Erhalt der einstweiligen Verfügung von der DN-Redaktion vorläufig gelöscht worden waren.  Die juristische Klärung dieses Rechtsstreits zog sich bis vor das Oberlandesgericht Köln (Az. 15 U 173/12), wo der ETN schlussendlich den Antrag auf Erlass der einstweiligen Verfügung zurücknahm. Darüber hinaus bestätigte der ETN der DN-Redaktion auch schriftlich über seinen damaligen Anwalt, sich des Unterlassungsanspruchs bezüglich der vormals inkriminierten Äußerungen in Aua697 nicht mehr zu berühmen.

Also darf dieser offene Brief (Aua697) wieder in seiner Ursprungsversion mit allen darin enthaltenen Äußerungen ver-öffentlicht werden.

Von der einstweiligen Verfügung darüber hinaus betroffen waren Äußerungen in dem zu diesem Thema gehörenden DN-Artikel Aua581. Auch Aua581 wurde am 02.10.2013 wieder in seine Originalversion zurück versetzt; auch dort sind die strittigen Textpassagen farblich markiert und nachvollziehbar.

Ergänzend darf darauf hingewiesen werden, dass beide Verfügungskläger durch denselben Rechtsanwalt vertreten wurden.

Damit DN-Leser nachvollziehen können, um welche Äußerungen es in diesen langen Rechtsstreiten ging, sind sie farbig gesetzt. Da DN die Verfahren gewonnen hat, müssen die Kosten des gesamten Rechtsstreites in beiden Fällen von denen getragen werden, welche diese einstweiligen Verfügungen beantragt hatten.

Es dürfte in der noch jungen Blogger-Publizistik relativ einmalig sein, dass es einem Herausgeber gelingt, gleich zwei einstweilige Verfügungen auf einem Artikel rückgängig zu machen.

In der DN-Artikelserie Hinter den DN-Kulissen wird in Aua110X noch detaillierter darüber berichtet.

 



Offener Brief

an den :

Präsidenten des Bundeskriminalamts
Herrn Jörg Ziercke

sowie an:



Bundesinnenminister Dr. Hans-Peter Friedrich
 



Sehr geehrter Herr Ziercke,
sehr geehrter Herr Dr. Friedrich,

kurz bevor sich in der Rockerszene noch ein Löwenherz findet, das den Mordaufruf gegen meine Person auf Facebook vergangene Woche zur Ausführung bringt, wende ich mich an Sie. Vielleicht kann ich auf diesem Wege meine gesellschaftliche Statusmeldung aus dem Exoten-Soziotop des karitativen Tierschutzes, und dort insbesondere des Auslandstierschutzes, erfolgreicher absetzen, als mir dies in den vergangenen Monaten mit  zahlreichen meiner Artikel auf meiner gewerblichen Internetpräsenz www.doggennetz.de gelungen ist.

Dazu muss ich mich Ihnen kurz vorstellen: Mein Name ist Karin Burger, ich bin Publizistin und recherchiere und veröffentliche zum Thema Tierschutzkritik.

Knapp zwei Jahre lang habe ich dabei auch mit dem bekannten Helmut-Schmidt-Journalistenpreisträger Stefan Loipfinger zusammengearbeitet, der das Internetportal CharityWatch.de unter dem Druck und Terror der Spenden- und Tierschleppermafia im Februar dieses Jahres einstellen musste. Seit Loipfinger kapituliert hat, ist Doggennetz.de das einzige Medium, welches die Vorgänge in der Tierschutzszene fortlaufend dokumentiert und  kritisch kommentiert. Nach dem Ende von CharityWatch.de wurde die Ausschaltung von Doggennetz.de expressis verbis und öffentlich auf die Agenda der Spendenmafia und organisierten Kriminalität gesetzt.

 

Rocker im Tierschutz

Seit geraumter Zeit ist zu beobachten, wie die Tierschutzszene zunehmend von rechtsextremistischen Kräften mit ostentativ bekundeten Verbindungen zur Rockerszene vereinnahmt wird. Diese Entwicklung wurde besonders durch ein angeblich früheres Hells-Angels-Mitglied und jetzt bekennenden Bandidos-Sympathisanten* befördert, der sich mit Hilfe insbesondere des Privatfernsehens (Vox: Sendung hundkatzemaus) als Tierschützer geriert und sich dort von einer fanatisierten Anhängerschaft als Held feiern lässt.

Um den von ihm eigens für ein Osteuropa-Projekt ins Leben gerufenen Tierschutzverein drum herum werden derzeit eine Reihe kommerzieller Unternehmen gegründet. Gerahmt wird die eigenartige Konstellation von einem Kranz unglaublicher "Zufälle": Der Vereinssitz ist Kevelaer im Landkreis  Kleve. Zufällig gibt es auch ein Bandidos-Chapter Kleve. Das durch und durch unglaubwürdige „Tierschutzprojekt“ des Vereins befindet sich im rumänischen Timisoara. Dazu passend:  Bandidos-Chapter Timisoara. Und der Zufälle noch nicht genug, kristallisiert sich gerade im Moment in diesem rumänischen Ort ein Subventionsbetrug in Millionenhöhe rund um ein Tötungsheim heraus (vgl. Aua685).

Die kriminellen Altlasten des Tierschutzes mit dem größten Spendenskandal 2003, den es je gegeben hat, und dessen Strukturen Experten für immer noch virulent halten, haben eine Adresse im thailändischen Pattaya. Zufällig gibt es auch ein Bandidos-Chapter Pattaya (vgl. Aua673).

Gleichzeitig lassen sich selbst für große Tierschutzorganisationen Verbindungen zur organisierten Kriminalität nachweisen. So gefiel es einem namhaften Verein mit Tätigkeitsbereich auch in Osteuropa, sich DIE Größe der organisierten Kriminalität in der Ukraine, will man dem Journalisten, Mafia- und OK-Experten Jürgen Roth glauben, als "Sponsor" zur Seite zu holen (vgl. Aua581).

Seit das Stichwort <Kleve> auf Doggennetz.de häufiger fällt und die Bandidos-Zufälle dokumentiert wurden, haben Terror, Hetze und die Bedrohung gegen die Unterzeichnete eine neue Qualität erreicht.

Der Mordaufruf auf Facebook an die Rocker, Karin  Burger "eine Kutte anzuziehen" und sie "hinzumachen", erfolgte von einem Freund des Freundes des oben genannten Helden (Verbindungen sind nachweisbar; Aua682).


Erfolgreiche Emotionalisierung der Tierfreunde

Über Internet und insbesondere Facebook werden Massen von (arglosen) Tierfreunden unter dem Deckmantel des Tierschutzes ganz gezielt und unter Einsatz der bekannten propagandistischen Mittel angesprochen und aufgehetzt. Erst quält man sie mit unseriösen, weil nicht überprüfbaren Bildern und Videos unvorstellbaren Tierleids, um diese Emotionen dann in undifferenzierte Hetze fließen zu lassen.

Ein Pilotprojekt diesbezüglich waren die Hundetötungen in der Ukraine im Vorfeld der Fußball-Europameisterschaft. Dass dabei dann selbst ein Reserveoffizier der Bundeswehr als Treiber solcher Hasskampagnen in Erscheinung tritt und offen dem Ausland droht (Aua503) sowie zum Boykott deutscher Unternehmen aufruft, wirft diesseitig auch schon niemanden mehr aus der Bahn.

Inzwischen haben sich im virtuellen Tierschutz nationalistische und/oder singulär auf die Menschenjagd spezialisierte One-Man-Shows mit enormen Zulauf etabliert, deren Namensgebungen wie DeutschlandSagtNein.com oder GesuchteTierquäler.com Programm sind.

Wie weit die Volksverhetzung inzwischen gediehen ist, mag auch an dem Umstand abgelesen werden, dass offene Morddrohungen quasi zum Tagesgeschäft des Tierschutzes gehören. Seit Wochen schon steht auf YouTube der wenn auch inzwischen leicht entschärfte Mordaufruf gegen die verurteilte Tierquälerin Gesa K. (vgl. Aua659), in der ursprünglichen Version  mit 15.000 Euro Kopfgeld prämiert.

Mit dem  Mordaufruf an die Rocker gegen die Unterzeichnete auf Facebook rennen die Akteure bei den gewaltbereiten Tierschützern offene Türen ein: Beate B. etwa freut sich: „Geil, 100 Rocker vor Burgis Kaschemme!!! Wie geil! Da wäre ich gern dabei.“ Viola B. schätzt insbesondere die Vorteile des Entsorgungsaspekts:  „Bandidos wäre doch gar nicht schlecht … niemand würde sie finden, eine saubere Sache.“

 

Hetzkampagne gegen gesellschaftliche Randgruppen

Aktuell läuft unter dem Banner des Tierschutzes und bezeichnenderweise außerhalb von Vereinsstrukturen eine Hetzkampagne gegen die Bevölkerungsgruppe mit dem niedrigsten Sozialprestige überhaupt: gegen Zoophile. Unter dem Vorwand der „Aufklärung“ im Vorfeld der Novellierung des Tierschutzgesetzes, bei der man die Wiedereinführung der Strafbarkeit sexueller Handlungen an Tieren erreichen zu wollen vorgibt, erschüttert eine Welle der Hetze, des Hasses, der Drohungen und der offen angekündigten Gewalt die gesamte Szene.

Wie erfolgreich diese neue Form der Volksverhetzung ist, lässt sich an einschlägigen Postings von „Tierfreunden“ ablesen, einige derer  mein Publizistenkollege Christoph Jung in seinem Artikel  Trittbrettfahrer des Tierschutzes zusammengetragen hat.

Da werden im Internet Drohungen gegen die Zoophilen ausgesprochen, die vor faschistoidem Hass triefen: „Deine Minuten sind gezählt, dann kannst du dein erbärmliches Würmchen in den Türrahmen schnallen und die Tür zuhauen“. Eine Katzenfreundin im Katzenforum verleiht ihrer Hoffnung Ausdruck, dass der Mann nach einer "Mahnwache" (s.u.) „kostenschonend gleich Selbstmord begeht“ (weitere Kostproben Aua641).

 

Manipulation von Politik und Öffentlichkeit zugegeben

Die Hauptaktivistin zu diesem Thema, Ulla S., gibt auf Facebook offen zu, dass sie bei dem Thema Politiker und Öffentlichkeit dadurch manipuliert, indem sie  Zoophilie mit dem Angstthema Pädophilie verknüpft, obwohl wissenschaftliche Belege genau diesen Zusammenhang ausschließen.  Ulla S. hat es inzwischen dank der Manipulationen ihrer Aktivisten geschafft, mit 93.157 Stimmen (Stand: 23.06.2012) auf die Themenliste des Zukunftsdialoges mit Bundeskanzlerin Angela Merkel zu kommen.

Auf den Facebook-Seiten ihrer Männer fürs Grobe rangiert Ulla S. in der Freundesliste in einer Reihe mit den Bandidos (vgl. Aua678).

 

Menschenjagd in Welver

Wie ja nun gerade Ihnen nicht vorgetragen werden muss, bedienen sich die kriminellen und rechtsextremistischen Kräfte gern demokratischer Mittel, um ihre antidemokratischen Ziele durchzusetzen. So kam es am 19. Mai 2012 im kleinen Ort Welver im Landkreis Soest im Zuge einer so genannten, auch angemeldeten und genehmigten Mahnwache "gegen den sexuellen Missbrauch von Tieren" zu mehr als bedenklichen Vorfällen und einer Reihe mutmaßlicher Rechtsbrüche. Unter den Augen eines Polizeibeamten (Fotodokumente seiner Anwesenheit und seiner Wahrnehmung der Vorgänge liegen vor) bedrängten dabei die Mahnwachen-Aktivisten den Vorsitzenden des Zoophilien-Vereins ZETA auf dessen Privatgrundstück. Sie beschallten ihn mit dem Megafon, beschimpften und beleidigten ihn. Nach Angaben des Opfers habe ein Mann, der weiter unten noch nichtnamentlich zu erwähnen sein wird, eine brennende Zigarette auf ihn geworfen.

Der ZETA-Vorsitzende wurde während der ganzen Aktion gegen seinen Willen auf seinem Privatgrundstück gefilmt. Anschließend wurde das Video ins Internet gestellt. (Das Video wurde gesichert und liegt als Beweis vor.) Die Mahnwachen-Aktivisten besuchten auch die Nachbarn des Opfers, um diese über den „Tierficker“ aufzuklären. Auch zu dem so genannten Infomaterial, das dabei verteilt wurde, und Bilder des Opfers enthielt, gibt es Fotodokumente.

Der Polizeibeamte griff nicht ein.

Inzwischen liegt ein in der Diktion doch immerhin erstaunlich weitgehendes Entschuldigungsschreiben der Kreispolizeibehörde Soest vor (vgl. Aua683).

Aber was nützt das? Die nächsten Aktionen sind schon geplant. Im Internet läuft parallel eine Hetze ungeahnten Ausmaßes, von der auch diejenigen überrollt werden, die versuchen, an Menschenrechte und unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung zu erinnern. Als Kritikerin der Vorgänge in Welver werde ich von den Aktivisten inzwischen selbst als zoophil verleumdet und massiv bedroht.

Und man täusche sich bitte nicht über die weitreichenden gesellschaftlichen Verflechtungen aktiver „Tierschützer“ hinweg. Eine der Organisatorinnen der „Mahnwache“ in Welver ist gleichzeitig zweite Vorsitzende eines Vereins mit einem jugendpädagogischen Projekt. Im Kreis Kleve!

 

Zusammenhang mit Rechtsextremismus

Der unmittelbare Zusammenhang mit dem Rechtsextremismus lässt sich in der Tierschutzszene allerorten nachweisen: Die undifferenzierte Auslandshetze erreicht nie geahnte Höhen, akzeleriert durch Sprüche wie etwa den des Europäischen Tier- und Naturschutz e. V. (ETN) in einem Newsletter 2011: „Rumänien, ein Land, was in dem  Blut von Hunden förmlich ertrinkt.“

Die Gewaltbereitschaft der Tierfreunde und angeblichen Tierschützer wird offen bekundet. Über Tierschutzverteiler gehen E-Mails, die unbeanstandet mit „Heil“ unterzeichnet sind (vgl. Aua524).

Ebenfalls über Tierschutzverteiler werden Ankündigungen des Instituts <Wissensmanufaktur> (Andreas Popp; Helmut Fr. Kaplan)  verschickt, in der die Installation einer „Lobby-Vertretung des Volkes“ anstelle der gewählten Bundesregierung angekündigt wird (vgl. Aua400).

Der Rechtsextremismus bedient sich unwidersprochen der Infrastruktur des Tierschutzes.

Und diese Redaktion erhielt im Zuge der aktuellen massiven Hetz- und Verleumdungskampagne  gegen die Unterzeichnete letzten Sonntag E-Mails eines gewissen „Adolf Hitler“ aus der „Wolfsschanze“ von einem E-Mail-Absender wolfsschanze[at]doitschland.ss.

Die Zoophilen erhalten Morddrohungen mit den Bildern von KZ-Toten und der zynischen Bildunterschrift „ZETAs unter sich“ (Aua593).

Hier breche ich ab, sonst wird der Brief noch länger! Und dabei habe ich nur einen Bruchteil der dokumentierten Fälle angesprochen.

 

Keine Rechtsdurchsetzung möglich?

Diejenigen Journalisten, Publizisten und Autoren, die keine großen Verlage im Rücken haben und dennoch ihre kritische Stimme gegen solche Tendenzen und die kriminellen Machenschaften erheben, werden durch gezielte Verleumdungsaktionen und breit angelegte Hetzkampagnen im Internet rufgemordet und zumindest in ihrer publizistischen Produktion ausgeschaltet (vgl. dazu auch Aua576). Stefan Loipfinger hat unter dem Terror der Spendenmafia die Segel gestrichen. Doggennetz.de steht jetzt  auf der Todesliste der OK.

Der Autorenkollege Christoph Jung kämpft seit langer Zeit und mit fast schon rührender Beharrlichkeit sowie null Erfolg auf dem üblichen Rechtswege (Zivilrecht) gegen den derzeit schlimmsten Hetzer der gesamten Tierschutz- und Hundeszene. Auf diesem langen, teuren und völlig wirkungslosen Weg hat er bisher sage und schreiben neun Gerichtsurteile und –beschlüsse gegen den Betreiber der Website bulldog-nachrichten.de erwirkt (zuzüglich eines weiteren Beschlusses von einem anderen Opfer) (vgl. Aua689), die ihn eigentlich gegen die verleumderische Hetze dort schützen müssten. Mitnichten!

Der Betreiber  dieser auf einem ausländischen Pornoserver gelagerten Website, der nach eigenen Angaben schon wegen Tätlichkeiten gegen einen Beamten verurteilt worden sein soll,  schert sich einen feuchten Kehricht um all diese Urteile und Beschlüsse. Aufgrund einer schon geleisteten eidesstattlichen Versicherung ist er auch mit Ordnungsgeldern nicht zu kriegen. Einer ebenfalls schon festgesetzten Ordnungshaft entzieht er sich mit dem Hinweis auf seine Krankheit. 

Wie viele Strafanträge gegen den Mann, der Journalisten, Autoren, Publizisten, Fernsehmoderatoren und alle anderen ihm missliebigen Personen in übelster Fäkalsprache als "Pädophile", "Nekrophile", "Zoophile", für den größeren Teil seiner Zielgruppe auf deutsch auch als "Kinder-, Tier- und Leichenschänder", als "Lügner", "Hochstapler", "Scharlatan", "Text-Hure", als "Steuer- und Spendenbetrüger", als sozial und auch sonst vollkommen verwahrloste Wesen verunglimpft, entzieht sich der Kenntnis der Unterzeichneten. Auf Bulldog-Nachrichten.de werden  sie mit ihrer Privatadresse und gestohlenen Bildern abgebildet. Unter Einblendung von Google-Maps ruft der Betreiber zu Hausbesuchen bei seinen Opfern auf. Dieser Aufruf zu Gewalt wird aufrecht erhalten, obwohl das Amtsgericht Halle (Saale) ein ausdrückliches Verbot hierzu erlassen hat. Christoph Jung und mir ist für die nächste Zeit ein Besuch dieses Herrn in Begleitung seiner Rockerfreunde (Bandidos) angekündigt.

Die Staatsanwaltschaft Bochum erklärt auf telefonische Anfrage, sie könne erst tätig werden, wenn uns etwas passiert sei. Die Polizei nimmt mit stoischer Ruhe einen Strafantrag nach dem anderen entgegen. Und bis dieser träge Apparat auf Touren kommt, ist der Rufmord im Internet schon tausendmal vollendet; für im Internet publizierende Autoren wie Jung und mich eine Katastrophe!

Parallel dazu sehen wir im Fernsehen, wie der Staat mit 1.000 Polizisten und unter Einsatz der GSG 9 Rocker-Dependancen stürmt oder lassen uns bei Stern-TV von Opfern berichten, wie Widerständler von den Rockern zur Räson gebracht werden. Derweil etablieren sich die kriminellen Strukturen im Tierschutz und vernetzen und verzweigen sich in einer Komplexität, die ich etwa in meinen Strafanträgen den Staatsanwaltschaften kaum noch darzustellen vermag.

Verleumdungen als wochen- und monatelanger Dauerbeschuss, ein Löffelchen Todesangst dazu, dann mag der Glauben an den funktionierenden Rechtsstaat schon ins Wanken geraten. Loipfinger hat sich aus der Szene zurückgezogen, was ihn aber nicht etwa davon verschont, auf genannter Website noch weiterhin verleumdet zu werden. Für die Unterzeichnete besteht nach Einschätzung ihres Rechtsanwalts konkrete Gefahr. Da Doggennetz.de aber auch existenziell für mich relevant ist, habe ich keine Alternative.

Und wenn es nicht die stumpfe Gewalt ist wie oben, mit der wir in die Knie gezwungen werden sollen, dann kommt das elegantere Ende der Waffe von Spenden sammelnden NGOs und (Tierschutz)Vereinen zum Einsatz: zivilrechtliche Klagen vor dem Landgericht Köln. Aktuell vollzieht sich dieser Mechanismus an dem renommierten Journalisten Wilfried Huismann und seinem Schwarzbuch WWF. Stefan Loipfinger und die Unterzeichnete erleben dasselbe in x schmaleren Versionen. Loipfingers Buch Spendenmafia ist daran gescheitert. Mein kritisches Buch über den  Tiersch(m)utz brauche ich gar nicht erst zu veröffentlichen.

So erbitte ich jetzt Ihre Direktive: Müssen wir Einzelkämpfer-Publizisten der schieren Gewalt der organisierten Kriminalität, des Rechtsextremismus und der Rocker-Szene, organisiert über den offensichtlich rechtsfreien Raum des Internets, weichen und unsere berufliche Existenz aufgeben?

 

Mit freundlichen Grüßen

Karin Burger
Freie Publizistin
www.doggennetz.de



* Für die veröffentlichte Version dieses Briefes wurde zur Wahrung der Persönlichkeitsrechte auf die Nennung bestimmter Namen entweder ganz verzichtet oder diese nur abgekürzt wiedergegeben. In der Originalversion des Briefes an das Bundeskriminalamt und das Bundesinnenministerium sind diese Namen in der Vollversion enthalten.
 





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Sonntag, den 24. Juni 2012 um 09:22 Uhr
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