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Aua629: Gastbeitrag von Rosa Hackl: Das Trudi-System oder: Was ist schlecht am Auslandstierschutz?

 

{TS-Kritik}

 

 

Aktualisierung vom 21. Januar 2014:


Vom 7. Mai 2012 bis 21. Januar 2014 befand sich an dieser Stelle und nach der Themeneinführung durch die DN-Redaktion der Gastbeitrag der österreichischen Publizistin Rosa Hackl „Das Trudi-System oder: Was ist schlecht am Auslandstierschutz?“. In der dazugehörigen Mail vom 6. Mai 2012, welche die Erlaubnis zum Abdruck und die Erlaubnis zur Namensnennung enthielt, schrieb Rosa Hackl:

Gerne dürfen Sie den Artikel verwenden - ich freu mich wenn ich zu Ihrer guten Arbeit etwas beitragen kann - ich teile die Artikel von Ihnen sehr gerne auf Dognews und ich freu mich wenn Ihnen meiner so gut gefällt dass sie ihn teilen wollen

Liebe Grüße

Rosa Hackl

 

Doch Menschen ändern sich. Im Verlaufe des Jahres 2013 trat Rosa Hackl im Internet plötzlich an der Seite der verurteilten Tierquälerin Barbara B. und zusammen mit einem bekennenden Rassisten auf. Zeitgleich wandte sie sich dem Thema Zoophilie in einer Art und Weise zu, die nach Meinung dieser Redaktion seriöser Publizistik widerspricht (vgl. z. B. Aua1041, Aua1143P) und dem tierschützerisch relevanten Thema des sexuellen Missbrauchs von Tieren schweren Schaden zufügt.

Am 14. Januar 2014 erhielt die DN-Redaktion dann eine mit Anwaltsdrohungen gespickte E-Mail von Frau Rosa Hackl. Diese ist Thema in und von Aua1227.

Mit der genannten E-Mail entzog Rosa Hackl der DN-Redaktion auch die Nutzungsrechte für den hier vormals verfügbaren Artikel „Das Trudi-System oder: Was ist schlecht am Auslandstierschutz?'“.

Selbstverständlich leistet DN der Aufforderung von Rosa Hackl, bei der alle Rechte an diesem Text liegen, Folge und entfernt ihn von diesem tierschutzkritischen Blog. Er ist andernorts im Internet ohnehin noch verfügbar, z, B. hier.

Der Konflikt zwischen Rosa Hackl und der DN-Redaktion ist zumindest diesseits frei von persönlichen Motiven, denn eine Beziehung außerhalb publizistischer Regularien zwischen den beiden  Autorinnen hat es nie gegeben.

Vielmehr dokumentiert dieser Zwist ein grundlegendes Problem des Tierschutzes selbst. Maßgebliche Protagonisten dort sind zu einem kritischen Diskurs nicht in der Lage, können Kritik nicht aushalten und nehmen sie persönlich. Der überall aus der (deutschen) Tierschutzszene berichtete Ansehensverlust der vormals geschätzten Rosa Hackl hat auch weniger mit der auf diesem Blog geübten Kritik an einzelnern Veröffentlichungen zu tun als mit Hackls Auftreten an der Seite einer verurteilten Tierquälerin, in Gemeinschaft mit einem bekennenden Rassisten und verteidigend gegenüber einem polizei- und gerichtsbekannten Verleumder und Menschenjäger.

Der Entzug der Nutzungsrechte am Hackl-Text dokumentiert umfassender, korrekter und zeitgemäßer den Status quo im Tierschutz als die fortgesetzte Verfügbarkeit des Textes selbst.

Der Einführungstext der DN-Redaktion zum Hackl-Gastbeitrag unten bleibt weiterhin verfügbar. Denn dessen Pointe über den Zeitenwandel hinweg liegt darin, dass die Autorin des Gastbeitrags inzwischen in die Zielgruppe des letzten Absatz gewechselt hat und damit selbst Gegenstand ihrer Kritik wird.

   

 

Das Schweizer Portal Tierschutznews  fällt in letzter Zeit durch bemerkens- und verlinkenswerte Artikel auf. In Aua617 hatte DN schon einmal auf einen Beitrag zum WWF verlinkt.

Am 28. April besticht Tierschutznews mit einem exzellenten Artikel von Rosa Hackl zum Thema Auslandstierschutz. Doggennetz.de begrüßt es ausdrücklich, wenn die kritische Auseinandersetzung mit diesem Thema auf breiterer Ebene stattfindet und auch Eingang in den Themenpark des politischen Tierschutzes findet.

Ganz besonders freut sich die Redaktion, dass Rosa Hackl Doggennetz.de erlaubt, den Artikel in Gänze hier ebenfalls noch einmal zu veröffentlichen.

 aua185galgamora 

Das nahezu klassische Trudi-Opfer: Die auf einem Horror-
"Tierschützer"-Transport qualvoll erstickte Galga MORA!
(vgl.
Aua176, Aua200 u.v.a.m)
Bild: spanische Tierschützer



Parallelen zur Entwicklungshilfe und die Trudi-These

Die Autorin leistet in dem Artikel pointierte Strukturanalyse. Als eine der  wenigen zeigt auch sie die Parallelen zwischen Entwicklungshilfe und Auslandstierschutz auf.

DN-Dauerlesern sei empfohlen, die wichtigsten Thesen von Rosa Hackl zur Kenntnis zu nehmen, weil Doggennetz.de künftig gelegentlich auf diese zurückgreifen wird.

Etwa die phantastische Trudi-These: Wie Auslandstierschützer auch vor dem Hintergrund ihres eigenen sozialen Seins selbst zur Struktur des Systems und wie sie aus dieser Verhaftung heraus voraussichtlich mit Kritik umgehen werden: Rufschädigung, Verleumdung, Einschüchterung, Betrug.

Treffer!

Hackl resümiert: An Trudi hängt, mit Trudi fällt das letzte Urteil über den Auslandstierschutz, der nur Trudi-los oder Trudi-frei überzeugen, helfen und bestehen wird.

 

- Gastbeitrag Rosa Hackl "Was ist schlecht am Auslandstierschutz?"

am 21. Januar 2014 auf Wunsch der Autorin entfernt. -

 





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Montag, den 07. Mai 2012 um 10:57 Uhr
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