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Aua612: Grausame Tötung von Welpen ist keine Kunst

{TS-Kritik}

 

Das grausame Töten von Welpen ist keine Kunst …  Kunst nicht im Sinne von  „ist nicht schwer“, sondern „Kunst“ im Sinne von menschliches Kulturprodukt.

Aus der Rubrik „Es gibt nichts, was es nicht gibt“ vermeldet die Senatsverwaltung für Justiz und Verbraucherschutz Berlin einen aktuellen Beschluss des Verwaltungsgerichts Berlin. Der Beschluss richtet sich gegen das Ansinnen von „Künstlern“, im Rahmen einer „Performance“ mit dem Titel „Der Tod als Metamorphose“ in einem Spandauer Theater zwei Hundewelpen mittels Kabelbinder zu töten.

Dieser Irrsinn wurde dann noch mit einem tierschützerischen Anliegen verbunden: Man wolle auf den grausamen Strangulierungstod ausgedienter Schlittenhunde in Alaska und leistungsschwacher Jagdhunde in Spanien hinweisen.

Hallo?

Doch das Verwaltungsgericht bestätigte dann das schon vom Bezirksamt Spandau ausgesprochene gänzliche Verbot der Veranstaltung. Die Aktion falle auch nicht unter die Kunstfreiheit.

Das ist beruhigend.

Beunruhigend jedoch ist, wie Künstler auf so eine Idee kommen? Wären hier nicht Gerichte involviert, böte sich als einziger Fluchtweg für den gesunden Menschenverstand und den Restglauben an die Menschheit die Hypothese an, dass es sich um eine satirische Aktion gehandelt habe.

Aber auch diese Entlastung wird uns nicht gewährt!


Weitere Berichte über diesen Fall: Focus online





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Samstag, den 28. April 2012 um 07:49 Uhr
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