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Aua611: Dilettantentango: Tierschützerin killt 24 Meerschweinchen mit Fingerhut

{TS-Kritik / ironisch-ohnmächtiger Kommentar}

 

Shit happens!“ murmeln jetzt 24 Meerschweinchen von der viel besungenen

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Regenbogenbrücke aus resümierend auf die Tierschutzwelt hinunter. Den Platz dort mussten sie sich unter den viel zu vielen vierbeinigen Opfern des Dilettanten-Tierschutzes hart erkämpfen. Erst letzte Woche wieder wurde eine Galga zu Tode gefahren, die einem namentlich bekannten und eher umstrittenen Transporteur beim Umladen ausgekommen war.

Doch zurück zu den 24 toten Nagern. Es schreibt uns die Doggenetz.de-Leserin Rose Mahr folgenden von uns überprüften Fall:

              

Die Betreiberin einer "privaten Meerschweinchen-Notstation" verteilt fröhlich "gesunde Kräuter" an ihre "Fellnasen" - nur leider war der Beinwell kein Beinwell, sondern Fingerhut.

24 "Seelchen" machten sich daraufhin auf den Weg über die "Regenbogenbrücke".

Gut, dass die Facebook-Gemeinde tröstet: "Denk immer daran: Dich trifft keine Schuld!" Ja wen denn dann!?  Wer sonst als die Halterin, gestählt durch Jahre der "kompetenten Tierschutzarbeit", sollte wohl überprüfen und erkennen, ob es sich beim Futter um gefährlich giftige Pflanzen handelt?!

Aber vielleicht hatten die "Seelchen" ja auch einfach noch "woanders eine ganz wichtige Aufgabe zu erfüllen", wie es in einem mitfühlenden Kommentar heißt, und haben den Fingerhut deshalb mit voller Absicht gefressen ...

Auf jeden Fall "schauen sie jetzt von der Regenbogenbrücke" auf die notstationsbetreibende Tierschützerin herab und sind ihr "dankbar". Ja dann ...  

              

  

Wer verantwortungslos ist, den trifft keine Schuld

Die eigentliche Botschaft dieses Falles liegt in den Tröstungen so genannter Tierfreunde. Wer 24 Tiere im blühenden Dilettantismus um die Ecke bringt, findet im Kreise Gleichgesinnter allemal Tröstung: „Dich trifft keine Schuld!“

Hoffentlich spricht sich das esoterische Konzept, die Seelen umgebrachter Tiere hätten woanders noch einen Job zu erledigen, nicht bei den Doghunters in der Ukraine, den Perversen, den Tierquälern, den Massentierzüchtern, den Jägern, den Tierexperimentatoren und all den anderen Legionen von Tiermördern herum. Sonst müssen noch mehr daran glauben – von denen, welche die Tierschützer mit ihrem Dilettantismus nicht erwischen!





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Freitag, den 27. April 2012 um 08:55 Uhr
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