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Aua585: Kot und Köter: Satirische Hundethemen lösen Beißreflexe aus

{TS-Kritik}

 

Satire gnadenlos durchziehen und Hundefreunde wie Medien gleichermaßen an der Nase herumführen: Mit bewundernswerter Konsequenz hat das der Hamburger Journalist Wulf Beleites geschafft. Darüber berichtet aktuell die Neue Osnabrücker Zeitung.

Und alle sind ihm auf den Leim gegangen, als der Satiriker das angebliche Zeitschriftenprojekt Kot und Köter als „Magazin für Hundehasser“ gründete. Selbst der fortgeschrittene Grad an Absurdität, welche Artikel wie „Die Rolle des Nuttenpudels im Wandel des Straßenstrichs“  oder Berichte über die „standrechtliche Erschießung von Dackeln in Tansania“ schienen weder Medien noch Hundefreunde zu irritieren.

(Und diese Redaktion weiß genau warum!)

Am besten: Die Medien gingen dem Satiriker voll auf den Leim! Pro Sieben, Sat1, RTL – überall war er als enfant terrible für Hundefreunde und Tierschützer in Talkshows zu Gast. Und hat übrigens dabei gute Gagen eingefahren. Doggennetz.de begreift das als Anregung!

Auch das übrige Reaktionsinventar kommt bekannt vor: Anzeigen bei der Staatsanwaltschaft, wütende Anrufe und Briefe und sogar eine Bitte um Rüge beim Presserat (haha!).

Lieber Kollege Beleites: Diese Redaktion kann sich an Ihnen nur einen Bleistift nehmen!

 





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Dienstag, den 03. April 2012 um 09:16 Uhr
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