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Aua578: Die Doggennetz.de-Untergang-Doku (1): Eine erhellende Analyse von Markus Grill in ZAPP

{TS-Kritik}

 

Der Beitrag Verleumdete Journalisten: von Drohung bis Rufmord gestern Abend in dem medienkritischen NDR-Magazin ZAPP (vgl. auch TV-Tipp Aua576) legt die neue Marschrichtung für Doggennetz.de fest.

Zapp berichtete über Journalisten wie Stefan Loipfinger, Renate Daum und Markus Grill, die kritisch über milliardenschwere Branchen publizieren. Der Beitrag konzentrierte sich eben nicht ausschließlich auf Loipfinger und den Fall CharityWatch.de, für das Karin Burger mehr als 50 Artikel geschrieben hat, sondern zeigte eindrücklich, dass sich die gegen Loipfinger (und auch gegen Doggennetz.de) angewandte Strategie für weitere Fälle nachweisen lässt.  

Schön auch, dass die in diesem Strategiebündel relevante Internetpräsenz www.sage-die-wahrheit.de ausdrücklich erwähnt wird.

 

Die ultimative Popokarte für Doggennetz.de

Quintessenz des ZAPP-Beitrags war die nachvollziehbare Feststellung, dass journalistische oder publizistische Arbeit unter einer solchen Konstellation NUR dann durchzuhalten ist, wenn ein großer Verlag hinter dem Schreibenden steht. Dieser Rückhalt ist insbesondere im Hinblick auf die zahllosen Prozesse und Rechtsstreitigkeiten notwendig, mit denen die kritischen Journalisten von den Protagonisten dieser milliardenschweren Branche überzogen werden.

Ab Laufmeter 7:57 h des Videos in der ARD-Mediathek bringt es Markus Grill vom SPIEGEL auf den Punkt:

              

Wenn Sie sich privat um Anwälte kümmern müssen, wenn Sie privat einen Rechtsstreit austragen müssen, dann legt Sie das so lahm, dass Sie überhaupt nicht mehr zum journalistischen Arbeiten kommen. Das ist dann wahrscheinlich auch genau die Taktik.

(NDR-Magazin ZAPP v. 28.03.2012, Verleumdete Journalisten: von Drohung bis Rufmord)

              


Hinter Markus Grill steht der SPIEGEL.
Hinter der Wirtschaftsjournalistin Renate Daum steht Gruner + Jahr.

Hinter Loipfinger stand kein Verlag. Dafür hat er – im Abgleich mit Doggennetz.de – den günstigeren existenziellen Rahmen sowie eine exzellente Rechtsschutzversicherung. Aber all das hat ihn auch nicht davor bewahrt, dass CharityWatch.de jetzt nicht weiter betrieben werden kann.

Und Doggennetz.de?

 

Doggennetz.de wird untergehen – und Sie dürfen zuschauen!

Hinter Doggennetz.de steht auch kein Verlag oder ein anderer starker Partner. Hinzu kommt die hinlänglich bekannte existenziell beengte Situation dieser Redaktion, die nach dem Wegfall von CharityWatch.de als Hauptauftraggeber noch prekärer geworden ist.

In den einschlägigen Verfahren wie augenblicklich etwa die Klage des Europäischen Tier- und Naturschutz e. V. ETN wegen dreier Sätze einer Doggennetz.de-Satire (!!!) vor dem Landgericht Köln muss diese Redaktion sich eben privat um Anwälte kümmern, muss privat diesen Rechtsstreit austragen. Sie muss genau das tun, was Markus Grill als das Ende des notwendigen Freiraums für journalistisches Arbeiten bewertet.

Und wie viel  Zeit und Energie diese Rechtsstreitigkeiten kosten, hat diese Redaktion ja gerade erst wieder erlebt in dem Verfahren, das jetzt vor dem Oberlandesgericht München zu Lasten des klagenden Tierschutzvereins beendet wurde (vgl. Anmerkung in Aua574; separates Aua kommt noch).

Damit ist ganz klar: Doggennetz.de kann gar nicht überleben!

 

Machen wir ein Fest draus!

Es ist immer gut zu wissen, welches Schicksal einen erwartet. Nach dem Grill-Diktum gestern Abend fiel zugleich eine Last von dieser Redaktion.

Strategieaufdeckung jedoch ist häufig hilf- und lehrreich. Deshalb ist es sinnvoll, die Strategie der Kräfte zu enthüllen, welche jetzt auch gemäß den eigenen Bekundungen (vgl. allein die Drohung von Ralf Seeger, Aua539) am Untergang von Doggennetz.de arbeiten.

 

Neue Artikelserie: Die Doggennetz.de-Untergang-Doku

Erleben Sie hautnah mit, wie die einzige deutschsprachige, nahezu tagesaktuell berichtende tierschutzkritische Internetpräsenz Doggennetz.de untergeht. Diese Redaktion wird Sie bis zum letzten Blupp auf dem Laufenden halten.

Begonnen hat diese neue Artikelserie recht eigentlich schon mit dem Kommentar zum Aus von CharityWatch.de (Aua528). Die verschiedenen hier dokumentierten Drohungen gehören ebenfalls dazu; insbesondere – wie oben schon zitiert – die Drohung von Ralf Seeger mit ausdrücklicher Bezugnahme auf das Schicksal von CharityWatch.de in Aua539.

 

Verleumdungen von Doggennetz.de nur unspezifisch möglich

Ein weiteres Puzzleteil sind die standardmäßigen Verleumdungen, welche  die Kritisierten über die kritischen Journalisten verbreiten. Ein dokumentiertes Beispiel für solche Verleumdungen, und sei es auch nur die vergleichsweise harmlose Diskreditierung einer Publizistin als „Doggenzüchterin“, was in Tierschützerkreisen allerdings als eine indiskutable Tätigkeit gilt, wird in Aua559 vom Deutschen Tierschutzbund belegt.

Übrigens genießt die Redaktion von Doggennetz.de genau in diesem Punkt einen enormen Vorteil: Die Verleumdungsmails an große Redaktionen, Auftraggeber und Intendanten entfallen, weil für die Doggennetz.de-Texte der Publikationsort singulär ist.

Diese Art der Verleumdungen lässt sich aber für die Zeit nachweisen, in der Karin Burger für CharityWatch.de tätig war: Angefangen von Lara Brei bis zuletzt durch Gesuchte-Tierquäler.com sind viele Mails belegt, in denen versucht wurde, Stefan Loipfinger über (die angebliche wahre) Karin Burger „aufzuklären“! Aktivposten in dieser Richtung ist natürlich auch die in der ZAPP-Sendung zitierte „Wahrheit“sseite. Zuzüglich Forumsgewäsch.

Fortsetzung folgt!

 





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Donnerstag, den 29. März 2012 um 11:34 Uhr
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