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Aua512: Timisoara, Casa Cainelui: Einkaufen bei Harrods und eine Reise nach Australien

 

{der satirische Kommentar}

 

Natürlich möchten die Doggennetz-Leser viel mehr und auch gern Persönliches von unseren derzeit berühmtesten Tierschützern wissen, die sich aktuell bis zur restlosen Selbstaufopferung in der VOX-Tiersendung hundkatzemaus, dort in der Miniserie „Harte Hunde“ selbst darstellen. 

Deren besonderes Märtyrertum wird erst dann richtig verständlich, wenn man die vielen Berichte von der endlosen Reihe der früheren Helfer und Unterstützer hört, die schon im persönlichen Kontakt mit den Akteuren standen (und inzwischen wegen mangelnder "Gläubigkeit" aus dem intimen Kreis ausgeschlossen wurden). Sie berichten vom tränenreichen Lamento der rumänischen Helden über ihre furchtbare existenzielle Situation. Diese Berichte waren gekennzeichnet von erschütternden Darstellungen der familienweit grassierenden Arbeitslosigkeit, des Mangels, der Entbehrungen, ja bis hin zum Hunger  … immer verbunden mit einer unmittelbaren Spendenaufforderung!

Deshalb war es Doggennetz ja auch so eine ganz besondere Freunde, in Aua508 davon berichten zu dürfen, wie sich ein solcher rumänischer Tierschützer von diesen endlosen Qualen und Entbehrungen mitsamt seiner Familie im Sommer 2011 auf einem Urlaub in Monte Carlo ein wenig Erholung gönnen darf.

 

Was macht eigentlich …. Filomela Varisco ?

Dem können alle nur sprachlos nacheifern! Deshalb hier ein neues Incentive für die wahren Samariter des Tierschutzes:

Die Schwester des entbehrungsbereiten rumänischen Tierschützer, Romulus Sale, fällt in der genannten Miniserie gern dadurch auf, dass sie halbnackten tätowierten Fleischbergen heulend um den Hals fällt. Nach all den Gräuel und Schrecken, welche die engagierte Tierfreundin im Zuge der Filmaufnahmen - und vielleicht nur dabei -  durchzustehen hatte, hat sie sich nun wirklich einen kleinen Urlaub richtig verdient. Klein heißt in diesem Fall: Australien und auch nur für läppische 20 Tage. Das reicht ja kaum für die Akklimatisierung?

Dieser Reisetermin liegt im September 2011, also nach den VOX-Dreharbeiten, aber ziemlich exakt beim angedrohten Umzugsdatum des alten Casa Cainelui. Eine tapfere kleine rumänische Tierschützerfamilie: Obwohl die Not zu diesem Zeitpunkt so ziemlich am größten sei, verzichtet Romulus Sale auf die Hilfe seiner Schwester und lässt sie selbstlos nach Melbourne abdüsen.

Schon in echter Reisestimmung nimmt die engagierte Tierschützerin im Internet, wo sie gern unter dem floralen Pseudonym Philomela Nightingale auftritt, Abschied von ihren lieben Freunden: „Für die nächsten 20 Tage … Auf Wiedersehen“.

 

Keine vernünftigen Klamotten in Australien

Die Mitglieder des Jetsets und der rumänischen High-Society haben es einfach auch nicht leicht. Und wie bitter ist das denn, wenn eine abgehärmte Tierschützerin im September 2011 extra für 20 Tage nach Australien fliegt und dann dort erst nicht die richtigen Klamotten findet? Wie können Menschen (der Handel!) nur so grausam sein?

 

Gucken bei Harrods in London!

Doch wer über die entsprechende Knete verfügt, wird Auswege aus dieser verzweifelten Situation finden. Auch hier können alle Tierfreunde und Spender des Tierschutzprojekts Casa Cainelui im rumänischen  Timisoara den bei VOX gezeigten Akteuren nur demütig nacheifern.

Philomela Nightingale auf jeden Fall begab sich im Dezember 2011 in ihrer verzweifelten Lage nach London. Wie es sich für moderne soziale Netzwerker gehört, informierte sie über Facebook ihre Freunde von ihrer Shoppingtour eben dort.

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Bildzitat Screenshot von: https://www.facebook.com/photo.php?fbid=157129341060779&set=a.157118594395187.34424.100002911435152&
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 am17.02.2012.
Die Schwester des bewunderswürdigen Tierschützers Romulus Sale, welche sich auf Facebook Philomela Nightingale nennt, hat auf ihrem Australienurlaub im September 2011 leider nicht die richtigen Klamotten gefunden und begibt sich im Dezember 2011 und auf diesem Bild gerade in das berühmteste Londoner Kaufhaus Harrods. Hoffentlich wird sie dort fündig?

 

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Bildzitat Screenshot von: https://www.facebook.com/photo.php?fbid=157129341060779&set=a.157118594395187.34424.100002911435152&type=3&theater
 am 17.02.2012.
Ein Eldorado für Tierschützer: Schuhe, Schuhe, Schuhe, Schuhe!
Die Schwester des berühmten rumänischen Tierschützer Romulus Sale, welche sich auf Facebook Philomela Nightingale nennt, sichtet im Londoner Kaufhaus Harrods den Bestand an Fußschutz für die armen rumänischen Straßenhunde, für die aktuell in der VOX-Serie HundKatzeMaus massiv zu Spenden aufgerufen wird. Weder hatte die Dame auf ihrem Australien-Urlaub im September 2011 noch ihr Bruder bei dessen Urlaub in Monte Carlo im Sommer desselben Jahres entsprechendes Equipment für den Tierschutz gefunden!

 


Eine Tierschützerin im Was-auch-immer-Pelz

Leider lässt sich nicht recherchieren, wann und wo die Schwester des aufopferungsbereiten rumänischen Tierschützers Romulus Sale schlussendlich bei ihrer globalen Shoppingtour zwischen Australien, London und Italien endlich erfolgreich  war. Auf jeden Fall möchte sie die Welt auch von diesem Erfolg Mitteilung machen und bildet sich bei Facebook mit einem Pelz für die armen rumänischen Straßenhunde ab.

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Bildzitat Screenshot von: https://www.facebook.com/photo.php?fbid=157129341060779&set=a.157118594395187.34424.100002911435152&type=3&theater am 17.02.2012.
Wahre Tierliebe kennt keine Grenzen: Hier sieht man gerade die Schwester des berühmten rumänischen Tierschützers Romulus Sale, Madame Philomela Nightingale, mit einem kuscheligen warmen Pelz für die armen rumänischen Straßenhunde. Der Tierschützerin war für diesen altruistischen Erwerb wirklich kein Weg zu weit: Im September erst hatte sie 20 Tage lang Australien nach entsprechenden Textilien abgesucht. Im Dezember 2011 war sie sogar nach London ins berühmte Kaufhaus Harrods gepilgert und hatte sich dort in die Schuhabteilung verirrt. Wo Philomela Nightingale schlussendlich diese wärmende Unterlage - bitte: über Geschmack kann man streiten ... -  für die armen rumänischen Straßenhunde gefunden hat, konnte diese Redaktion leider nicht eruieren!

 

Natürlich ist diese Redaktion der felsenfesten Überzeugung, dass es sich bei der oben abgebildeten Hundedecke unter Garantie um einen Webpelz handelt.

Von dieser Überzeugung lassen wir uns auch nicht durch das Statement einer von dieser Redaktion befragten Kürschnerin abbringen, die so schwachsinnig daherargumentiert, dass auf Grund des Schnittes der Jacke (wieso denn "Jacke"?) diese sich schon allein als Echtpelz erweise. Webpelze, so die Ignorantin, könnten so nicht geschnitten werden. Zudem sei das ein altmodischer Schnittstil, den man nur bei Echt-Pelz sehe. Und das Fell selbst beurteile sie blind als echt.

Es ist schon erschütternd, welchen Stuss die Experten der Rauchwarenindustrie allein aufgrund der Vorlage eines Bildes absahnen!

Eine fernsehbekannte Tierschützerin im Echt-Pelz – wer glaubt denn so etwas?

 

30.000 Euro sind wo?

Völlig zusammenhangslos zu obigen Ausführungen ist noch eine Information nachzureichen, welche unter anderem den Strafantrag an die Staatsanwaltschaft Ingolstadt gegen die Verantwortlichen des Projekts Tierheimneubau Casa Cainelui Timisoara unterfüttern. Der Anzeigeerstatter belegt darin mit profunden Unterlagen, welche dieser Redaktion ebenfalls vorliegen, dass schon bis Herbst 2011 für dieses Tierschutz-Projekt 30.000 Euro gesammelt worden seien.

Dieses Geld hat also gar nichts mit der Ausstrahlung der Sendung auf Vox zu tun.
 





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Freitag, den 17. Februar 2012 um 13:10 Uhr
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