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Aua442: Sabro hilft ... sich selbst ins Knie zu schießen!

{satirische TS-Kritik}

 

Wer kennt sie nicht: die Mysterien des Lebens. Oder zumindest der Arbeit. Ein solches Mysterium der Redaktionsarbeit hierda ist das absolute Faszinosum, wie sich Tierschutzvereine selbst ins Aus kegeln. Über alle Medien, auf allen Kanälen und derzeit intensiv tönt die Unisono-Forderung nach Transparenz insbesondere für Körperschaften, welche von der Allgemeinheit mit Steuerprivilegien ausgestattet werden. Ob DZI, ADD, Stiftung Warentest, Verbraucherzentralen oder wer auch immer: Die Abwesenheit (unser Tagesthema!) von Transparenz nämlich knüpft sich allzu rasch an andere Eigenschaften!

Doch mit dem Heldentum eines Sancho Panchez und manchmal unverhohlen geäußerter Genugtuung versagen Tierschutzorganisationen reihenweise die Beantwortung von Presseanfragen.  Fällt das nun unter Die Botschaft hör‘ ich wohl, allein mir fehlt der Glaube? Oder sind es die Einflüsterungen des Krachmachers? Ist es schiere Trotzköpfigkeit?

Man weiß es nicht!

Nun gut, manchmal merkt es einer gerade noch und versucht seinen Hals nachträglich und nach Erscheinen des dazugehörigen Artikels dadurch zu retten, dass er behauptet, die Presseanfrage gar nicht bekommen zu haben. Dann droht man mit Strafanzeigen, daraus resultierenden Vorstrafen (!!!) und was das Repertoire derjenigen, die offensichtlich Jurisprudenz für eine sexuelle Variante halten, sonst noch so hergibt.

Die Option Habichniebekommen gelingt durch organisatorische Gegenmaßnahmen allerdings nur in den Fällen, wo schon das Impressum nicht vollständig ist und weder Fax- noch Telefonnummer angegeben sind.
Und schließlich haben sie auch ihren Unterhaltungswert. Beträchtlich!


Heißt "e. V." exklusive Verfassung?

In ganz selten vorweihnachtlichen Fällen erfolgt das Intransparenz-Gelöbnis eines Vereins sogar noch unter Abgabe von Pressezensur, um damit abschließend zu dokumentieren, dass man mit den Grundwerten dieser Gesellschaft nicht so wahnsinnig viel am Hut hat. Muss man für eine Äußerung wie „Die Zeit, die Sie dafür [i. e. Presseanfrage] aufgewendet haben, hätte man auch für etwas Nützliches verwenden können“ vorher einen Prosecco trinken oder schafft man das aus dem freien Stand?

Mit einem neuen Themenschwerpunkt, nämlich der Verflechtung von Tierschutz und Wirtschaft, können Doggennetz-Leser in meinem aktuellen CharityWatch.de-Artikel den Verein Sabro hilft helfen e. V. dabei beobachten, wie er sich selbst hilft …. Verhilft. Und zwar auf die CharityWatch.de-Warnliste!

 

 

 

 





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Mittwoch, den 21. Dezember 2011 um 12:00 Uhr
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