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Aua418: Hundetötungen in der Ukraine: Stimmungsmache mit falschen Bildern

{TS-Kritik}

 

Es ist ein ständiges und durchlaufendes Anliegen von Doggennetz, Tierfreunde und Tierschützer dazu zu ermutigen, die in diesem Themenbereich angebotenen Informationen (und Bilder) kritisch aufzunehmen. 417 Auas bisher sind der Beweis für diese Notwendigkeit.

Ganz besonders besorgniserregend ist die Tatsache, wie rasch und kalkuliert die Stimmungsmacher im Tierschutz große Menschenmassen in Betrieb setzen, manipulieren und für ihre Absichten instrumentalisieren. Pausenlos wird zu kopflosen Rettungsaktionen aufgerufen, sollen Petitionen gezeichnet, ausländische Amtsträger mit Protestbriefen geschmäht … und soll vor allem für jeden Heck und Meck gespendet werden.

 

Falsche Bilder bei Facebook

Andreas Lerg vom Lerg Media Redaktionsbüro hat schon vor einigen Wochen einen Bilderfake auf Facebook zum Thema Hundemassaker in der Ukraine aufgedeckt. Dafür wählt er die zutiefst passende Überschrift:

Manipuliert und instrumentalisiert

– so unmündig ist das Facebook-Volk!

(Andreas Lerg

 

Dabei deckt Lerg auf, dass einige der auf Facebook-Pinnwänden verwendeten Bilder, die angeblich aus der Ukraine stammen sollten, tatsächlich aber 2009 in China gemacht worden sein sollen.

              

Dieses Beispiel zeigt, wie einfach sich vor allem heute im digitalen Zeitalter Menschen und Meinungen manipulieren lassen. Diejenigen, die andere Menschen so in die Irre führen und für Kampagnen missbrauchen, nutzen einen besonderen “Facebook-Effekt” geschickt aus. Wenn eine Nachricht von einem Freund statt einem Fremden kommt, wird dieser oft zu schnell, manchmal blind vertraut. Schon nimmt man eine Information für bare Münze, schließt sich der Sache an und wird damit vor den Karren der eigentlichen Hintermänner gespannt. Die aktuelle Diskussion über die Massentiertötungen entlarvt diese Mechanismen sehr deutlich!
(Andreas Lerg: Manipuliert und instrumentalisiert - so unmündig ist das Facebook-Volk!)

              

Traurig genug, dass (auch) der Kollege es für notwendig hält, sich in der „Anmerkung zum Schluss“ vorab gegen jene primitiven Vorwürfe absichern zu müssen, die von den Profiteuren solcher Manipulationsmaßnahmen mit Amen-Sicherheit kommen: Dass jene, die derlei Täuschungen und Betrug aufdecken, die Vorgänge, in diesem Fall in der Ukraine,  als solche in Frage stellen wollten.

Mit Sicherheit nicht!

Hier ließe sich das hohe Lied des mündigen Bürgers im Informationszeitalter singen – oder es lässt sich die schlichte Frage stellen: Wer möchte schon derart plump manipuliert werden?

Zu diesem Artikel passt unbedingt auch Aua415!!!

 





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Freitag, den 09. Dezember 2011 um 11:35 Uhr
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