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Aua371: Ein Hilferuf aus Rumänien - mit äußerster Vorsicht zu genießen!

{TS-Kritik}

 

Die übliche Geschichte, das nämliche Strickmuster, der bekannte Nepp: Aktuell geht über Tierschutzverteiler der Notruf eines „privaten Tierheims in Rumänien“. Wenn deutsche Tierfreunde nicht „helfen“ (Knete her!), so wird weiter und im bekannten Paniktierschützer-Stil gedroht, „landen die Tiere in der nächstgelegenen Tötungsstation“. Wem dieser Hinweis noch nicht reicht, für den wird mit „und was ihnen dort passiert, wissen wir alle …“ nachgeladen.

Um diesem unendlichen Gesülze von deutschen Tierschützern, mit dem Spender und Helfer sehr häufig schlicht dreist belogen werden, etwas entgegen zu setzen, baut Doggennetz inzwischen ein Netz von Informanten auf, die über Vor-Ort-Kenntnisse verfügen.

Wie auch bei gegen Straftaten ermittelnden Behörden üblich, muss die Redaktion diesen Informanten Schutz gewähren – sonst fallen sie bald als Infoquelle aus.

Rein faktisch bleiben für den aktuellen Fall dann die unbewiesenen Behauptungen aus der SOS-Panik-Retter-Mail lediglich durch die unbewiesenen Behauptungen von Doggennetz kontrastiert. Deshalb werden auch keine Namen genannt. Aber die Freiheit nehmen wir uns schon Wink.

 
Quatsch: privates Tierheim!

Ein Informant mit Ortskunde berichtet Doggennetz zum vorliegenden Fall:

Die betroffene deutsche Tierschützerin siedelte 2009 von Regensburg nach Timisoara um. Nun bewohnt sie allein (!!! – recall: Gnadenhof Momo!!!) mit 70 Hunden ein Haus mitten in einem Wohngebiet. Dass sich nun Nachbarn über die Zustände dort beschweren, sei erstens wenig überraschend und zweitens auch aussagekräftig. Jetzt gäbe es ein Gerichtsurteil, dass die Hunde dort weg müssen.

Das wäre in Deutschland auch nicht anders!

Es bleibt festzuhalten: Mitnichten handelt es sich um ein „privates Tierheim“. De facto handelt es sich hier eher um eine klassische Animal-Hoarding-Haltung aus der Qualitätsrubrik Gnadenhof Momo oder Zarenhof et al.

Der Doggennetz-Informant wörtlich: „Die Lösung wäre ganz einfach und man bräuchte dafür keine Hilfe aus Deutschland.“

Die Dame könnte ihre Hunde in einem privaten Tierheim vor Ort unterbringen. Dort werden sie auch nicht getötet! Das will sie aber offensichtlich nicht, auch wenn sie dort ihre Hunde jeden Tag besuchen und versorgen könnte.

Unter diesen Hunden sollen sich auch eine Reihe von Problemhunden sowie Listenhundemischlinge befinden, die nicht gerade harmlos seien.

Dass die SOS-Schreier über Tierschutzverteiler sich dann auch noch ausgerechnet an Frau Langenkamp wenden, ja das …

(komisch: Tastatur klemmt!)

 

 

 

 

 





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Sonntag, den 06. November 2011 um 11:54 Uhr
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