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Aua324: "Gnadenhof" Momo: Hier wurde Tieren Leid zugefügt

{TS-Kritik}

 

Gestern fand vor dem Verwaltungsgericht Hannover die lang ersehnte Verhandlung im Fall „Gnadenhof“ Momo gegen Barbara B. statt.  Ohne dem brillanten Verhandlungsbericht von <Seniorenpeter> im Wuff-Forum etwas vorwegzunehmen zu wollen: Das Gericht wies sämtliche sieben anhängige Klagen der Klägerin ab.

Es war eine Marathonverhandlung von vormittags 10.35 Uhr bis abends 19.35 Uhr. Die Klägerin und ihr Verteidiger warteten die Urteilsverkündung gar nicht mehr ab und verließen das Gericht schon vorher. 

Die an dieser Stelle dieses Artikels zunächst vermeldete Anwesenheit von Klaus Schaper bei der Verhandlung vor dem Verwaltungsgericht Hannover, für die sich Doggennetz auf zwei unterschiedliche, voneinander unabhängige Quellen bezogen hatte, weist Klaus Schaper selbst zurück. Er sei bei der Verhandlung in Hannover nicht anwesend gewesen und habe diese deshalb auch nicht vorzeitig verlassen können.

DAS hat noch mehr Informationswert!

Allen am Thema Interessierten sei der exquisite Bericht von „Seniorenpeter“ im Wuff-Forum zur Lektüre, aber auch zum Genuss empfohlen. Einen derart gut strukturierten, sachlich-objektiven, flüssig lesbaren, mit brisanten Infos gefüllten, an passenden Stellen auch mit persönlichen Impressionen kolorierten, sprachlich tadellosen Verhandlungsbericht findet man nicht einmal in Zeitungen gehobenen Anspruchs!

Chapeau!

Befriedet wurden auch das Rechtsempfinden und die Empathie mit Tieren jener, welche die Relativierung des Tierleids von Klaus Schaper und anderen in den vergangenen vielen Monaten empört hatte. Das Gericht stellte fest, so berichtet es <Seniorenpeter> aus der Verhandlung:

Hier wurde Tieren Leid zugefügt.

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Diese Hunde erlitten zweifellos große Qual.

            

 

Die ganz besondere Ungeheuerlichkeit, dass ein gemeinnütziger Verein wie die Haus- und Wildtierhilfe Lüneburger Heide e. V. für die Betreiber des Nicht-Gnadenhofs Momo auch noch Spenden sammelt (vgl. dazu Aua305 und mein CharityWatch.de-Artikel dazu), sollte in der Genugtuung über dieses Urteil nicht ganz untergehen.

Die aktuelle AHO-Meldung zur Verhandlung hier.

 

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Doggennetz-Senf:

Die Verhandlung hat stattgefunden. Ein Urteil in den verwaltungsrechtlichen Verfahren ist gesprochen. Jetzt bleibt lediglich noch abzuwarten, was bei weiteren Verfahren herauskommt.

Jeder Kenner der Akteure geht davon aus, dass diese früher oder später den Landkreis Diepholz verlassen und woanders wieder von vorne beginnen werden. Dann ist das so. Man kann es bemerken und vermelden. Und gut dem Ding!

Doggennetz würde sich wünschen, dass das Thema Nicht-Gnadenhof Momo nun endlich von der Tierschützer-Szene-Agenda verschwindet. So viel Aufmerksamkeit und Zuwendung haben diese Akteure nicht verdient und es könnte andere nachgerade dazu ermuntern, sich auf ähnliche Weise in den Mittelpunkt zu rücken.

Für das Thema selbst – Tiere! – wäre es soo wichtig, nun die Aufmerksamkeit auf aktuelle Entwicklungen, Entscheidungen, Impulse und Ereignisse zu richten. Sonst verdödelt die Szene Zeit und Energie damit, ein totes Pferd zu prügeln .. derweil andernorts die Gäule unbeachtet aus den Hufen kippen!

 

 

 

 

 





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Donnerstag, den 29. September 2011 um 08:57 Uhr
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