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Aua306: Brisante Frage an und enthüllende Antwort von Hundehilfe Russland e. V.

{TS-Kritik}

 

Eine Gruppe von Tierversuchsgegnern hatte sich mit förmlichen Schreiben an ein Team-Mitglied der Hundehilfe Russland gewandt. Darin artikulierten die Tierfreunde Befürchtungen ausländischer Tierschützer, dass Tierschutzhunde oder Streuner aus dem Ausland in deutsche Versuchslabore kommen könnten.

Das Schreiben nahm auch Bezug auf die berufliche Tätigkeit dieses Team-Mitglieds an zwei Instituten, die Tierversuche durchführen.

Die Angeschriebene selbst antwortete nicht. Das übernahm die erste Vorsitzende des Vereins, die forderte, die ausländischen Tierschützer mögen sich direkt an sie wenden.

Im weiteren Verlauf der Antwort machte sie sich über das Anliegen der Tierfreunde lustig: Man mache kein Schaschlik (die Frau liest zu viel Doggennetz!) aus den Auslandshunden und kaufe auch keine teuren Gucci-Kleider.

Das Schreiben schließt mit dem Satz, es sei traurig, dass Tierschützer so schlecht über Tierschützer denken.


Manche Antworten sagen mehr ...

Weil das Antwortschreiben mit keiner Zeile Bezug auf die Verbindung zu Tierversuchseinrichtungen nahm , die bei dem Verein personell gegeben ist, wandten sich die Schreiber an die Redaktion. Über das Frageportal von CharityWatch.de wurde das Anliegen noch einmal und öffentlich an den Vorstand des Vereins Hundehilfe Russland e. V. gerichtet.

Die Antwort darauf ist mehr als enthüllend. Lesen Sie sie hier!

Zu der dort genannten Internetquelle ist nicht viel mehr zu sagen, als dies letzte Woche abschließend in einer Rundmail über einen großen Tierschutzverteiler getan wurde.


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Doggennetz-Senf, satirisch:

Erste Reaktionen aus dem Ausland liegen schon vor. Schreibt Nicolai aus der Nähe von Petersburg an Doggennetz (warum auch immer dorthin und nicht an CW):

              

Sehr wenig verehrte Frau Burger,

die „Antwort“ von dem Verein Russland Hilfe e. V. vergrößert unsere Ängste und Sorgen eher noch.

Aber die über die angegebene Internetquelle zu erfahrende Tatsache, dass Sie und Ihr Kollege ganz miese Journalisten sind, tröstet uns ganz ungemein!

Mit gerade noch vertretbaren freundlichen Grüßen

Ihr Nicolai aus St. Petersburg

  
              




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Mittwoch, den 14. September 2011 um 17:28 Uhr
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