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Aua273: Tierschutz und Menschenverachtung: "An den Galgen, Katzenschinder!"

{TS-Kritik}

 

Vorbemerkung:
Für oberflächliche Betrachter mag der Eindruck entstehen, die verschiedenen Doggennetz-Auas hätten nichts miteinander zu tun.

Sie haben alle miteinander zu tun. Insbesondere ergeben die Auas ein klärendes Bild, die über „Tierschutz und Menschenverachtung“ an dem einen Bildrand sowie „Attacken von rechts“ am anderen berichten.

Deshalb schließt auch dieses Aua direkt an Aua272 oder Aua266 (als Stellvertreter für viele andere) sowie natürlich an die Artikel-Serie „Tierschutz und Menschenverachtung“ (vgl. Aua 153, Aua154, Aua 155 ganz besonders!, Aua 175) an.

In München zerrte Anfang August der spektakuläre Fall eines Rentners, der eine Katze grausam getötet hatte, den so genannten Tierfreunden und Tierschützern erneut die Maske vom Gesicht.

Die Süddeutsche Zeitung berichtete ausführlich über den Fall (hier und hier) und vergaß dabei auch nicht, die sich auf dieselbe Stufe mit dem Katzenmörder begebenden Tierschützer zu Wort kommen zu lassen. Kolportiert werden Äußerungen wie:

 

„An den Galgen, Katzenschinder!“ (Headline Süddeutsche-Artikel)

„Keine Gnade für den Katzenmörder“

usw.

Auch die kommentierenden Mails in den Tierschutzverteilern sprechen dieselbe Sprache. Es entblödet sich eine Gabriele A. (Vollname und E-Mail-Adresse sind der Redaktion bekannt) nicht, folgende Drohung durch den Verteiler zu schicken:

              

Klasse, das sie ihn so bedrohen, und fertig machen...der darf seines Lebens nicht mehr froh werden!!!!
Ich würde ihm auch gerne einen Brief schreiben!!!
Wenn mir jemand die Adresse besorgen könnte?

  
              

 

Die fixfertige Klientel für die Rechten!

Hallo, Rechts: Hier ist euer Klientel! Sie führen sich auf wie der Mob (oder die schon einmal zitierten „Ascheimerleut“), zeigen ihre Bereitschaft zur Lynchjustiz ganz unverhüllt (vgl. dazu auch Aua155) und dokumentieren auf diese Art und Weise, dass sie sich durch gar nichts von demjenigen unterscheiden, den sie beschimpfen, bedrohen, schlagen.

Tipp für die Rechten: Im Rahmen der Mitgliederwerbung wäre es vielleicht angezeigt, in dezenter Entfernung zu Gerichtsgebäuden, in denen solche Tierquäler-Verhandlungen stattfinden, entsprechende Infostände aufzubauen und auf jeden Fall einen dicken Pack Mitgliedsanträge bereitzulegen.

Ach so:

Liebe Gabriele A.!

Dieses Aua ist der Brief, den Doggennetz Ihnen
schreibt.
Trotzdem hofft die Redaktion, dass Sie nach einem
dringend notwendigen Lernprozess (empfohlen seien
die Fächer Ethik und Geschichte)  dann wieder
Ihres Lebens froh werden!      

In unverzagter Hoffnung, dass tausende von Jahren
Zivilisationsgeschichte nicht ganz für den Ascheimer
seien:

Ihre Karin Burger
 

 

  

 





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Samstag, den 20. August 2011 um 08:56 Uhr
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