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Aua221: Wer sind eigentlich die Freunde von A.S.P.A. friends?

{TS-Kritik}

 

Einige der früheren Freunde des sensationellen Tierschutzfördervereins A.S.P.A. friends Germany e. V. sind es ganz offensichtlich nicht mehr – und das schon lange VOR Karlsruhe am 22. Juni 2011 (vgl. Aua169 und 15 Folgeartikel mit der Headline „Horror-Spanien-Transporte“). Was der DN-Redaktion an Berichten von ehemaligen Helfern dieses Vereins vorliegt, besaftet meinen auch so schon ziemlich brisanten aktuellen CharityWatch.de-Artikel noch mehr. Da der Text aber auch ohne diese spritzigen Insiderkenntnisse schon extrem lang ist, mussten wir nolens-volens darauf verzichten.

Aber wer weiß?


Ein säumiges Veterinäramt

Das Veterinäramt des Landkreises Osterholz als „Freunde“ von A.S.P.A. friends zu bezeichnen, ist aus juristischen Gründen nicht opportun und wird deshalb unterlassen (?).

Aber zumindest das Etikett „freundlich“ darf man der Fachbehörde dieses sensationellen Landkreises in ihrem Umgang mit dem Verein wohl anheften? Oder wie lässt es sich erklären, dass eine Veterinärbehörde bei bundesweit zeitgleich zunehmender Brisanz des Themas an sich ein Jahr lang nicht aktiv wird, obwohl ihr sogar schriftlich angezeigt wird, dass diese „Tierschützer“ fleißig Hunde aus dem Ausland einführen und die Behörde selbst sehr gut weiß, dass sie dafür über keinerlei Genehmigungen verfügen und nie nicht eine einzige TRACES-Meldung absetzen?

Wieder und wieder war den Amtstierärzten angeboten worden, sie kurzfristig zu informieren, wenn ein Transport eintrifft. Keine Resonanz, schlimmer: keine Telefonnummer, unter der man hätte zu den Wochenend-Zeiten, zu denen die Hunde angeliefert werden, jemanden erreichen können. Stattdessen entsteißt sich die verantwortliche Veterinärin in einer Mail an die Hinweisgeber der Offenbarung, sie würde sich bezüglich eines Transportes mit der Vereinsvorsitzenden „abstimmen“.

Abstimmen? Das lässt sich doch nur so verstehen, dass die Kontrolle vorher vereinbart wird?

 
Osterholz - der unterirdischeste Landkreis ever

Wo gibt es so etwas? So etwas gibt es im Landkreis Osterholz, der in tierschützerischer Hinsicht schon im Kontext mit dem Verein Tiere in Not Osterholz-Scharmbeck (vgl. Aua99 sowie meinen dazugehörigen CW-Artikel) auffiel.

Oder in originaler Doggennetz-Diktion:

Der hinsichtlich tierschützerischer Belange unterirdischeste Landkreis ever!

Wenn Gagsi Gutacker (vgl. Aua103)  gar nicht mehr weiß, wo sie hinziehen soll – OHZ wäre vielleicht eine attraktive Option?
 

 

 

 

 

 

 

 





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Dienstag, den 19. Juli 2011 um 08:34 Uhr
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