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Aua182: Horror-Spanien-Trapos IX: Hundehilfe Hundeherzen e. V. - Augenzeugenbericht aus Burgos


{TS-Kritik}

 

Inzwischen liegt nun die Übersetzung eines Augenzeugenberichtes, der den Transport von Hundehilfe Hundeherzen e. V. in Burgos erlebt hat, vor.

Doggennetz hat die Erlaubnis, diesen Text zu veröffentlichen.

Aus juristischen Gründen und ohne dass damit eine Wertung verbunden wäre, hat Doggennetz diesen Bericht an einigen Stellen gekürzt. Diese Stellen sind jedoch kenntlich gemacht. Nach den der Redaktion vorliegenden Informationen wird diese Übersetzung des Augenzeugenberichtes an anderen Stellen im Internet ungekürzt veröffentlich.

Die Originalversion (spanisch) sowie diese Übersetzung steht auf der Website von Mo Swatek.

              


Bilder, die sehr nahe gehen

1. Der Hänger wurde auf Anordnung von Hundherzen [Anm.d.Ü.: Hundehilfe Hundeherzen e.V.] zwischen einigen Containern versteckt, damit wir ihn vom Tierschutzverein aus nicht in der Sonne würden sehen können. Wir sind rausgerannt und haben gesehen, dass der Hänger bereits vom Lieferwagen abgekoppelt war. Beim Öffnen sahen wir, dass in jeder Box zwei bzw. drei Hunde saßen. Im Inneren herrschte eine Temperatur von 40° C. In einer Box saßen Punto, der weiße Galgo, und eine schwarze Galga, die sich nicht bewegte. Ich bin in den Hänger geklettert und habe gesehen, dass sie nicht mehr lebte, die Leichenstarre war bereits eingetreten und sie war seit Stunden tot. Die Fahrer waren Schufte, die, während wir alle Boxen ausluden, auf der Bank saßen und rauchten und denen das Ganze egal war.

 

2.  Wir haben alle Hunde rausgeholt. Im Hänger saßen 19 Hunde, Hündinnen mit Welpen und Galgos zu zweit zusammengepfercht, kleine Hunde zu zweit und dritt in einer Box. Die Ventilatoren, die auf den Bildern erscheinen sind Atrappen und funktionieren nicht, führen keine Luft zu und bewegen sich nicht.

 

3. Wir haben alle Hunde rausgeholt und mussten viele von ihnen komplett abwaschen, da sie völlig vom Schweiß durchnässt waren und hechelten.

 

4. Nach zwei Stunden haben wir die Hunde wieder eingeladen, die sich während der zwei Stunden im Lieferwagen erholten. Da kein Hund aus Burgos, Segovia oder Sahagún mitreiste, konnten wir die Hunde, die uns in Ordnung schienen, in den mit Klimaanlage ausgestatteten Lieferwagen verladen. 4 [Anm.d.Ü.: Hunde] aus Cuenca haben wir im Tierheim in Burgos zurückbehalten.

 

5.- Um 21:30 Uhr erhielt ich einen Anruf und man sagt mir, dass Hundeherzen Angst vor einer Anzeige habe und sie den Kadaver der kleinen Galga daher mitnehmen würden. Ich sagte ihnen, dass sie das nur über meine Leiche würden tun können. Sie hatten sie bereits in den Hänger verladen und sie mit einer Halbschale der Transportbox verdeckt. Der Kräftigste der Männer schubste mich, um mich am Ausladen des Hundes zu hindern, was uns schliesslich doch gelang. Heute morgen wurde die Nekropsie durchgeführt, bei der festgestellt wurde, dass die Hündin erstickt ist, verehrte Frau Margret. Und damit Sie es wissen: Man kann schon aus humanitären Gründen kein totes Tier 25 Stunden lang bei 40° C in einem Hänger transportieren, in dem die überlebenden Tiere es riechen. [Ein Satz entfernt von der Redaktion] Aber an so etwas denkt man, bevor einem die Nullen des Betrages durch den Kopf gehen, den man Ihnen für alle Tiere, die Sie transportierten, gezahlt hätte. Sie schulden uns übrigens 1000 Euro und Sahagún 1400 Euro, usw. usf. Dass sich Hundeherzen nicht schämt! Welches [ein Wort entfernt v. d. Red.]  Sie unter Vertrag genommen haben, sieht man auf den Fotos. [Ein Teilsatz entfernt v.d. Red.] […] wenn alle gestorben wären, was auch passiert wäre, wenn sie nicht in Burgos gehalten hätten.

 

Ich hoffe, dass der Tod der kleinen Galga dazu gereicht, dass Leute wie Sie, liebe Hundeherzen, nie wieder Tiere transportieren werden. Sie sollten sich für das, was Sie getan haben, in Grund und Boden schämen.

   

              

 

 

 





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Donnerstag, den 30. Juni 2011 um 08:14 Uhr
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