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Aua131: Auslandstierschutz: Behörden- und andere Reaktionen

{TS-/DS-Kritik}

 

Nachdem ein publizistisches Großprojekt in den letzten Wochen eine kurzfristige Akzentverschiebung unserer Tätigkeiten erforderte, setzt sich nun meine CharityWatch.de-Artikel-Serie Illegale Tierimporte fort.

Bisher sind dazu erschienen:

Illegale Tierimporte (1):
09.12.2010: Geltendes EU-Recht wird nicht angewandt

Illegale Tierimporte (2):
25.01.2011: Tollwutgefahr durch illegale Tierimporte

Illegale Tierimporte (3):
28.02.2011: Rechtsunsicherheit und Behördenchaos

Illegale Tierimporte (4):
16.05.2011: Problemlösungsimpulse sind nicht mehr zu übersehen


In diesem vierten Beitrag der Serie werden die Auskünfte der Bundesländer Bayern, Berlin, Rheinland-Pfalz und vor allem – in positiv überraschendem Ton – Thüringen auf die an alle Länderministerien ergangene große Presseanfrage aus November 2010 besprochen.

Darüber hinaus kommen eine weitere gravierende Entscheidung in Nordrhein-Westfalen (vgl. dazu auch Aua110) sowie eine bemerkenswerte Rundmail einer Tierschützerin zum Erfahrungsaustausch über illegale Praktiken bei der Einfuhr von Hunden aus nicht gelisteten Drittländern (vgl. dazu Aua88) zur Sprache.

Zu den nicht zu übersehenden Veränderungen gehört auch eine offensichtlich neue Ausrichtung in der Tiervermittlungssendung Tiere suchen ein Zuhause des WDR. In der Vergangenheit war die Präsentation von Auslandshunden dort ein zentrales Thema. Dabei wurde auch immer wieder einmal Tierschutzorganisationen eine Bühne geboten, die stark umstritten sind oder später durch Skandale auf sich aufmerksam machten (z. B. Zarenhof, Tierheim Velbert).

In jüngerer Zeit jedoch fällt auf, dass Auslandshunde deutlich weniger präsentiert werden, wenn nicht gerade Tierschutzpromis wie Sonja Zietlow Studiogast sind. Eine entsprechende und detaillierte Presseanfrage wurde von der Redaktion leicht genervt („vielen Dank für Ihr dauerhaftes Interesse [...]) und zu den aktuellen Fragen gar nicht beantwortet (vgl. dazu ebenfalls in Aua88). Vielmehr wiederholt Redakteurin Gina Göss Auskünfte und Stellungnahmen der Presseanfrage vom November 2010, in der es darum ging, über welche Kontrollen die Redaktion sicherstelle, dass nur legal eingeführte Tiere in der Sendung vorgestellt werden. Man kennt dieses Instrument aus anderen Bereichen als nicht genügend: über Selbstverpflichtungserklärungen!

 

 

 

 

 

 





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Dienstag, den 17. Mai 2011 um 07:59 Uhr
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