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Aua82: DER SEESTERN - zu Ende gedacht!

 

[Aktualisierung vom 10.09.14:]

Die sogenannte Seestern-Satire zählt zu den bekanntesten und wichtigsten Satiren auf DN. Deshalb gehört sie natürlich zu allererst in das Buch Doggennetz.de-Satiren 1. Im Gegensatz zu allen anderen in das Buch aufgenommenen Satiren, die alle in ihrer Onlineversion gelöscht und durch einen Hinweis auf das Buch ersetzt wurden, wird die Seestern-Satire weiterhin online bleiben. Leser, die an weiteren Analysen dieser Art interessiert sind, wird dieses Buch empfohlen!

 

   

 

 


 

{TS-Satire} 

Wer kennt sie nicht, die rührselige Geschichte mit dem unheilschwangeren Untertitel „Die Geschichte einer besonderen Mission“: von dem kleinen Jungen am Strand, der dort angeschwemmte Seesterne unermüdlich zurück ins Meer befördert. Dem vorbeikommenden Erwachsenen (Achtung: Repräsentant entmoralisierter Rationalität) auf dessen Vorhaltungen, sein, des Jungen, Tun sei sinnlos und mache keinen Unterschied, entgegnet dieses natürlich wieder Kindermund-tut-Wahrheit-kund-Muster mit Blick auf den gerade in seinen Händen befindlichen Seestern: Für diesen einen macht es einen Unterschied!

Wenn es je einen literarisch geschmeidig gefassten Text mit moralphilosophischem Rechtfertigungspotenzial für tierschützerisches Treiben gegeben hat: Das ist er! Und deshalb steht er auch auf jeder rosaroten oder himmelblauen Website im Netz, auf der Infantilismus und Melodram eng umschlungen ihren heißen Tango auf den Bildschirm brennen.

Genauso keck, wie die Verwender breit behaupten, der Urheber dieses inzwischen in zahllosen Variationen vorliegenden Textes sei unbekannt, obwohl über Google rasch herauszubekommen ist, dass die Urheberrechte bei Junfermann (in: Patrick Porter Entdecke dein Gehirn) liegen sollen, wird der Text nicht nur als mit „Verfasser unbekannt“, sondern darüber hinaus auch noch streng nur in eine Deutungsrichtung missbraucht.

[Aktualisierung vom 11.06.2014: Zu der Urheberschaft erreicht die DN-Redaktion folgender Link bei Wikipedia.]

Dann allerdings muss man das Teil auch einmal wirklich zu Ende denken:

 

Jede halbgare Website im Netz verkündete die schlicht umwerfende Botschaft. Und sie wurde gelesen:

Von all jenen, die durch ihr Leben stolpern wie durch eine leere Wohnung: „Gib mir neues Inventar!“ 

Von all jenen, die vom Zwang zur existenziell effizienten Lebensform befreit sind: „Ich bin dein Tag. Bring mich rum!“

Und natürlich jenen, die den Sinn des Lebens noch nicht gefunden hatten: „Eins-zwei-drei-vier Eckstein, alles muss versteckt sein!“

Und sie stürzten sich mit Juchhu auf diese explizit als sinnvoll und moralisch hochstehend ausgewiesene Tätigkeit.


Mit Verlust ist zu rechnen

In Hundertschaften strömten sie an den Strand. In Mengen und Massen. Schon musste der eine oder andere Seestern weit ab von natürlichen Rhythmen sein Leben lassen, weil er schlicht todgetrampelt wurde.

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Zeichnung: Erri Emra. Alle weiteren gezeichneten Seesterne in diesem Text ebenfalls: Erri Emra.


Und es setzte ein wildes Gerette ein, planlos, aber eifrig. Seestern-Retter-Aktionismus.

Masse macht Wettbewerb. Und ein Teil der Seesterne, die das den Rettern Ausgeliefertsein trampeltechnisch überlebten, gingen beim wilden Gezerre des Mein-Stern–dein-Stern entzwei.

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Ein Retten, ein Greifen, ein Schleudern, ein Werfen, auch wenn viele Aktionisten wurftechnisch dazu gar nicht ausgebildet waren. Hier prallten zwei Seesterne in der Luft zusammen, von unterschiedlichen Rettern auf ihre ungewisse Reise geschickt. Schwerverletzt soffen sie ab.
    
                                                                              
               

Dort zerschellte eine Seesternmama mit ihrem Baby auf dem Fels im Wasser. Kein Einzelfall! Da vorne ließ der Retter zu spät los und Seesternchen detonierte auf den inzwischen schon betonierten Zufahrtswegen zum Strand in tausend Teile. Diesem Desaster über den Tod hinaus noch einen Sinn zu geben, reiste die Firma Ravensburger an, fotografierte die Fragmente und machte sein beliebtes 1000-teiliges Seestern-Puzzle draus.


Etiketten

Bald fanden sich am Strand so viele Missionare, dass es notwendig wurde, sich in benannten Gruppen zusammenzuschließen, um sich voneinander abzugrenzen. Die den feurigsten Missionaren von jeher eigene Nationalität ist deutsch. Deutsche gründen Vereine:

Seesternschutz e. V.

Seestern-in-Not e. V.

Seestern-Nothilfe e. V.

Not-Seestern e. V.

Der Verein Seenot-Sternhilfe e. V.  fand nicht genügend Mitglieder bzw. erwies sich in seiner Namensgebung als irreführend für die Zielgruppe, als auffällig viele Mitgliedsanträge aus Lampedusa eingingen!

Seestern-Engel e. V.

Engel der Seesterne e. V.

Starfish-Angels e. V.

auch in der Schreibweise:
Starfish’s Angels e. V.

Seesterne-Hoffnung e. V.

Hoffnung für Seesterne e. V.

Starfish’s Hope e. V.

(auch in der Schreibweise: Starfishshope e. V. , was zu einer namhaften Spende an den falschen Adressaten führte)

Helft-5-Arme e. V.

Rettet-5-Arme e. V.

Nachdem insbesondere vor rumänischen Küsten extrem viele schwerstbehinderte Seesterne gemeldet wurden, gründeten sich sofort die Vereine

Helft-5-Arme-oder-weniger e. V.

Rettet-5-Arme-minus-X e. V.

Es ging nicht lang, dann konnten sich auch die Seestern-Schützer der fundamentalen Wahrheit, dass es auch Seesterne mit noch mehr Armen gibt, nicht mehr entziehen. Sie griffen namenstechnisch diese neue Not auf:

Helft-allen-Armen e. V.

Rettet-alle-Arme e. V.

Diese zwei Vereine jedoch wurden so vollständig von den Millionen Menschen ohne Nahrung, Wasser und medizinische Versorgung überall auf der Welt in Anspruch genommen, dass sie ihren Platz am Strand der Dekadenz nicht mehr behaupten konnten.

Aus dem ruinösen Irrtum in dieser Namenswahl zogen andere ihre Lehre und wandten sich lieber wieder der bewährten Bibelmetaphorik zu:

Arche for Starfish e. V.

Seestern-Arche e. V.

Als wahrer Vorzeigeverein brillierte:

Seestern-Freunde Oberpfalz e. V.
(mit einem Spendenaufkommen im sechsstelligen Bereich!)

Ratzfatz gab es zu diesem Vereinsgewusel auch die entsprechenden Dachverbände:

Deutscher Seesternschutzbund e. V.

Europäischer Seestern- und Meerschutz e. V.
(mit der beliebten Botschafterin Prinzessin Biene zu Tiefenmetern)

Bund deutscher Seestern-Freunde e. V.
(mit Sammlungsverbot in Rheinland-Pfalz)

Bund gegen den Missbrauch von Seesternen e. V.
(ist nur beim WDR ein Dachverband!)

Globales Seestern-Netzwerk e. V.

Die Gründung von:

PRO SEESTERN e. V.

zog unverzüglich die Gründung von

Pro Starfish e. V.

nach sich.

Diese doch recht öden Vereinsnamenmuster wurden nur durch eine prominente Moderatorin unterbrochen, die direkt aus dem Dschungel an den Strand hechtete. Für das gute Werk mit Tieren hatte sie sich beruflich schon durch die Entwürdigung von Menschen qualifiziert, durch einen namhaften Primatensender auf ein Millionenpublikum hinabkanalisiert,   und genoss deshalb besonders hohes Ansehen. So konnte sie es sich leisten, die den Retter treibenden Instinkte als solche in den Vereinsnamen einfließen zu lassen:

Schleudertriebe e. V.

Und alle musssten: SPENDEN SAMMELN!

 


Seestern-Rettung-Infrastruktur

Aufgewühlter Sand. Zertretene Seestern-Teile. Von geretteten Seesternen zum Kochen gebrachtes Meer. Märtyrernebel nimmt die Sicht.

Bald war klar, die Seesterne müssen vorübergehend andernorts untergebracht werden. Die Notwendigkeit ergab sich auch aus dem thematischen Bedarf für Spendenaufrufe.

So schossen im hinteren Strandbereich die Seestern-Heime wie Pilze aus dem Boden. Die Heime mussten betrieben werden. Neues Fundraising tut Not.

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Am Busen der Moderatorin

Natürlich ging es nicht lang, bis ein Team vom WDR am Strand erschien, um die dringendsten Fälle in seiner Sendung Seesterne suchen einen Teich vorzustellen.

Nicht bei allen Seestern-Freunden stieß die Zwangsbeschmusung der wehrlosen Seesterne durch Moderatorin Stelia Wiglud (rote Haare, rosa Gummistiefel) auf Begeisterung. Da wurden die Stachelhäuter gestreichelt, geknutscht und geherzt, auf den Schoß gerissen und in jeder anderen unnatürlichen Art und Weise geschüttelt, gerüttelt und betütert. Fröhlich plappernd verharmloste Wiglud die Tatsache externer Verdauung dieser Tierchen und räumte mithin dieses Vermittlungshemmnis schon mal aus dem Weg. Für Profis, die den Leuten Hunde und Katzen aufschwatzen, denen man täglich Blase, Darm oder noch Schlimmeres ausdrücken muss, kein Problem! Zuhause gesucht – Märtyrer gefunden!


Der Rettungsraum im Osten

Das Geschäft lief wie geschmiert. Aber die Rettungsobjekte wurden rar. Seestern-Retters Lebensraum war beengt. Mutig griff man in die Geschichtskiste  und weitete sich mal wieder nach Osten aus. Im moralischen Imperialismus fiel man an den osteuropäischen Küsten ein, so vorhanden, um den Barbaren dort endlich zu zeigen, wie man ethisch korrekt Seesterne händelt.

Jedoch: Es gab auch Rettergruppen, die sich von der Lebensraumerweiterung nach Osten aus den vergangenen 20 Jahren reichlich ernüchtert zeigten, überdies eher die Neigung zu milderem Klima verspürten. Die griffen wieder in das Geschichtskästlein, diesmal ganz weit zurück und fielen dann wie die Hunnen in den südeuropäischen Ländern ein. Endlose Bildstrecken von grausamster Seestern-Folter belegten die zivilisatorische und ethische Rückständigkeit dortiger Ethnien. An deutschem Seesternschutzwesen wird die Welt genesen!

 

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Pharmazeutische Märkte

                                      

Aber auch in der Heimat lief das Geschäft weiter. Schon lange hatten Pharma und Veterinärmedizin vom großen Deal Wind bekommen! Ganz weit hinten, noch jenseits der Reihen all der Seestern-Heime, Seestern-Archen, Starfish’s Aiderbichl, Seestern-Gnadenhöfe zogen sie ihre monströsen Seestern-Kliniken hoch. Mit professionellem Marketing, kommuniziert durch die vielen Seestern-Ärzte vor Ort, konnte man den Seestern-Rettern erst einmal klar machen, wo der Bedarf liegt:

So ein Seesternchen braucht vor der Rückführung in womöglich auch noch natürliche Lebenszyklen eine ordentliche Parasitenbehandlung. Jetzt auch als Spot-on-Präparat für Ekto- UND Endoparasiten verfügbar.

Damit sich die Massen an Seesternen nicht noch mehr vermehren, bedarf es der Entfernung der Keimdrüsen, die bei diesen Tierchen im Armwinkel liegen. Da ist es naheliegend, dass die Tierärzte für den Teil der schwerstbehinderten Rettungsobjekte (also 5 minus X Arme) Kastrationsrabatte anbieten konnten. Beginnend bei ein Arm weg = minus zehn Prozent der vollen Kastrationsgebühr nach GOT, waren umgekehrt proportional im Verhältnis zur Abwesenheit von Extremitäten bis zu 100 Prozent Rabatt zu erreichen. Derlei häufige Extremfälle ließen sich abrechnungstechnisch problemlos durch entsprechend hohen Prothesenbedarf kompensieren.

 

Börsengang            stern7_klein                                 

Apropos: Die Orthesen- und Prothesen-Industrie konnte aufgrund des nun deutlich gesteigerten Bedarfs (fünf plus statt bisher langweilig konstanter vier Extremitäten) innerhalb von zwei Jahren nach Beginn der Seestern-Rettungsgeschichte an die Börse. Seesternfreundliche Innovationen wie die kleinen Flöße für gelähmte Extremitäten der Eleutherozoen machten deren Aktien bald zum Geheimtipp. Zwar gingen die solcherart therapierten Meerbewohner nun nicht mehr unter und erreichten deshalb gar nicht mehr ihren Lebensraum, aber man kann schließlich nicht alles haben.

Keine ungechippten Seesterne im Meer, das ist eine Kardinalforderung und so ziemlich der Minimalkonsens, auf den sich alle Seestern-Retter einigen konnten. Dass die Chips Krebs erregen, muss dabei unbeachtlich bleiben.


Seestern-Impfschema

Und Impfungen! Gegen Ebbe und Flut jährlich, die Grundimmunisierung gegen Orkan und Tsunami muss in drei Schritten erst aufgebaut werden mit dann jährlicher Wiederholungsimpfung. Die hohe Impfdisziplin führte bald dazu, dass man überall in den Weltmeeren ordnungsgemäße Seesterne gleich daran erkannte, dass sie ihren EU-Seestern-Meertierausweis ruckartig hinter sich herzogen. An seewasserbeständigen kleinen Goldkettchen; Hersteller: Seestern-Vet International AG.


Nachschub

Von den Rettern in der Schlacht an den Stränden dieser Welt unbemerkt, erkannten die Schlitzohren und Drahtzieher im Hintergrund recht bald, dass man bei Zeiten würde für Nachschub sorgen müssen. Schon kam es am Strand zu üblen Prügeleien zwischen Seesternschutz und den Seestern-Freunden Oberpfalz, weil die Märtyrer-Feuerwalze nicht mehr ausreichend Nahrung fand.

Als ungenannte Undercover-Einheit errichteten die bösen Buben weit draußen im Meer große Plattformen mit Seestern-Zuchtstätten, von denen sie in periodischen Wellen den Nachschub für die Retterstrände ins Meer entließen. Vorzüglich bei Nacht und Nebel.


Die Moral von der Geschichte

Ja, so war das mit dem kleinen Jungen!

Abgesehen von all diesen hatte es noch weitere üble Folgen. Denn vor lauter Rettung hatten der kleine Junge und seine Spielkameraden keine Zeit mehr, zur Schule zu gehen oder sich sonst irgendwie geistig voranzubringen.

 

Und das ist der Grund, warum manche Retter

eins und eins
nicht

zusammenzählen können!

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 L E S E R Z U S C H R I F T E N :

Katja schreibt am 08.03.2011:

Die Geschichte vom Seestern noch weiter gedacht:
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Biete folgende VHS-Kurse:

„Seesterne BARFen“ - Für Einsteiger.
Diavortrag, 10 Abende je 2 Unterrichtseinheiten.

„Der aggressive Seestern“
Das Mitbringen von Problem-Sternen ist nach Absprache möglich.
Wochenendkurs im Thermalbad.

„Das Jagdverhalten von Seesternen“
Motivation, Gruppendynamik, Kontrolle.
Speziell für Seestern-Rudel-Halter. Anschließend Prüfung für den Sachkundenachweis auf einem Hochseekutter.
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Marla Elan schreibt am 07.03.2011:

Wenn man ganz böse ist, könnte man die Geschichte noch fortsetzen. Denn der kleine Junge und seine Spielkameraden haben keine Zeit mehr, zur Schule zu gehen. Das hat nicht nur die Folge, dass sie 1 und 1 nicht mehr zusammenzählen können, sondern auch, dass sie sich leider keine Fragen mehr stellen. Und derer gäbe es viele!

Warum liegen die Seesterne am Strand? Wurden sie zufällig angespült, und wenn ja, sind sie dann dem Tode geweiht und sind dies möglicherweise die normalen Lebensrisiken eines Seesterns? Oder hat der Seestern Techniken, sich anspülen zu lassen? Wenn ja, warum? Zum Sterben, zum Eierlegen, zum Touristen pieksen, zum Gerettetwerden, um Bestandteil des Strandes zu werden,....? Unterbreche, störe, verhindere oder verlängere ich den Prozess oder Zweck, zu dem der Seestern dort liegt, mit meinem Eingriff?

Inwiefern greife ich möglicherweise in ein biologisches Gleichgewicht ein, wenn ich Seesterne ins Meer zurückwerfen? Gar nicht, weil bei meiner Wurfweite der Seestern nach 5 Minuten wieder am Strand liegt? Sehr stark, weil der Seestern weiterlebt und das Meer bald mit Seesternen überbevölkert ist? Biologisches Gleichgewicht? Mythologisches Bleichgesicht? Philosophisches Leichtgewicht? Isotonisches Bleigewicht? Was soll denn das, ischverstehdasnisch?

Ist es sinnvoll, Fisch und Meeresfrüchte schleppnetzweise aus dem Meer zu ziehen, am Strand liegende Seesterne aber wieder hineinzuwerfen? Wie verhalte ich mich, wenn ich statt der Seesterne gestrandete Feuerquallen finde? Werfe ich die auch zurück?

Es ist ein schöner Tag am Strand, an dem der Junge verträumt das Schicksal eines Seesterns in die Hand nimmt, indem er ihn ins Meer wirft. In seiner Phantasie schließt er einen lebenslangen Freundschaftsbund mit diesem Seestern und deshalb wirft er immer wieder Seesterne ins Meer zurück, denn es könnte ja sein Freund sein. Er macht die  Erfahrung, dass kleine Taten Großes bewirken können und fühlt sich dabei selber als elementaren Teil der Schöpfung und des Daseins, so geerdet und universal, so zutiefst beglückt . Ist dieser liebe Junge noch immer glücklich, wenn Menschenmassen mit Schaufelbaggern anrücken, den Strand absperren, die Seesterne kübelweise ins Meer zurückschütten, nachdem sie sie medizinisch versorgt haben und er, der früher am Strand spielte und den einen oder anderen Seestern ins Meer warf, nun Mitglied beim Seesternschutz e.V. ist?
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Freitag, den 04. März 2011 um 20:00 Uhr
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