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TL18/15: Medien-Rituale und PETA: Dschungelcamp gehe auf Kosten der Tiere

 

[16.01.2015]

Sachlich hat PETA Deutschland e. V. nachvollziehbar recht: Die von RTL so erfolgreich und unter Mitwirkung der ach so großen „TierschützerinSonja Zietlow inszenierte Dschungel-Show geht respektlos und brutal mit der Natur um. Dieses Phänomen thematisiert als xten Aufguss der Weser-Kurier. Die jährlichen Proteste der Tierrechtler sind ebenso Ritual geworden wie die Ignoranz von Frau Tierschützerin und dem Privatsender. Dabei macht PETA durchaus sinnvolle Vorschläge: “Gerade in einem so faszinierenden Umfeld wie dem australischen Dschungel gäbe es zahlreiche Möglichkeiten, sich für die Natur und die Tiere einzusetzen, anstatt Tiere zu quälen und zu töten. PETA schlägt vor, die Teilnehmer vor Aufgaben zu stellen, die Aufforstungs- oder Tierschutzprojekte unterstützen. Auch Mutproben, wie sie etwa in anderen Konzepten veranstaltet werden, zum Beispiel Bungee-Jumping, wären möglich. Leider hat sich RTL bisher unseren Appellen gegenüber uneinsichtig gezeigt, die Prüfungen ohne Tiere durchzuführen (Quelle). Stattdessen werde bewusst mit dem Ekelempfinden gegenüber manchen Tierarten gearbeitet, um Quote zu machen.

DN-Senf: Brav, PETA. Schön gemacht! Setzen, 1! Allein: Eine Sendung wie das Dschungelcamp und eine Moderatorin wie Sonja Zietlow passen doch wie gespuckt in diese Zeit der systematischen Volksverdummung, des respektlosen Umgangs mit anderen Lebewesen und der zelebrierten Schaschlik-Ethik! Das hat System und „volksbildende“ Aufgabe! Warum das Szenario nicht einfach mal zur Illustration auf deutsche Verhältnisse übersetzen: Dschungelcamp in deutschen Schlachthöfen: Wie schnell können die einzelnen Kandidaten Hühner köpfen, Schweine unbetäubt ins Brühbad werfen? Wie viele Bolzenschüsse brauchen die Kandidaten, um ein Kalb niederzuzwingen? Wie geschickt stellen sich die Kandidaten beim Setzen des Entblutungsstichs bei nur mangelhaft betäubten Schweinen an? Welche Strategie entwickeln die Kandidaten, um vom Transport schwer traumatisierte, vollkommen hysterische Schweine vom Transporter in die Wartebuchten zu treiben. Welche Lösungsansätze entwickeln die Kandidaten, um 5.000 zur Keulung bestimmte Puten aus ihrem Stall in den Vergasungscontainer zu befördern? Und und und. Wollen wir gemeinsam ein PETA-Videospiel dazu entwickeln? Kontakt unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ! *lol*

 





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Freitag, den 16. Januar 2015 um 14:12 Uhr
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