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Aua1480: Rechtsextremismus im Tierschutz (12): Bundesvorsitzender der Tierschutzpartei Stefan Eck und weitere Funktionsträger schmeißen die Brocken hin

 

{TS-Kritik}

[02.01.2015]

Der Schritt ist spektakulär und bemerkenswert. Die Hintergründe dazu sind dramatisch: Der Bundesvorsitzender Tierschutzpartei, der Partei Mensch Umwelt Tierschutz MUT, Stefan Eck, hat den Mut verloren und am 31. Dezember 2014 sowohl den Bundesvorsitz niedergelegt wie auch seinen Parteiaustritt erklärt (Quelle).

 

Foto von Tierschutzpartei-Leaks

 

 

MUT: Personen mit inakzeptablen rechtspopulistischen und rechtsextremen Ansichten

Nach Ansicht des designierten Bundesvorsitzenden entwickelt sich die Tierschutzpartei in eine (politische) Richtung, die für ihn nicht mehr akzeptabel sei. Auf einer auf Facebook veröffentlichten Erklärung begründet er dies so:

              

1. Im Bundesvorstand gibt es eine nicht unbeträchtliche Anzahl von Mitgliedern, bei denen weder die Einsicht noch der Wille vorhanden ist, sich von Parteimitgliedern oder Personen in ihrem politischen Umfeld mit rechtspopulistischer oder sogar rechtsextremer Vergangenheit konsequent zu distanzieren und jedwede Kooperation mit ihnen abzulehnen. Ich kann aufgrund meiner innersten Überzeugung und als überzeugtes Mitglied der Fraktion GUE/NGL keiner Partei angehören, die dies duldet.

(Stefan Bernhard Eck MdE auf Facebook am 31.12.2014; Hervorheb. d. DN-Red.)

              

Eck bestätigt damit, worauf diese Redaktion seit Monaten von besorgten Parteimitgliedern hingewiesen wird: Partei und Vorstand seien infiltriert von Rechtsextremisten und Rechtspopulisten.

 

Faschistisches Gedankengut in der Tierschutzpartei

Mit dieser Einschätzung stehe er, Eck, nicht allein, wie es weiter heißt:

              

2. Es ist in der Partei Mensch Umwelt Tierschutz – dies ist nicht nur meine Wahrnehmung, sondern auch diejenige vieler wichtiger Funktionsträger und aktiver Parteimitglieder - zu einer inakzeptablen "Rechtsoffenheit" und einer leichtfertigen Integration von Personen mit rechtspopulistischem, anti-emanzipatorischem oder sogar faschistischem Gedankengut gekommen.

(ibid.; Hervorhebg. d. DN-Red.)

              

Eck spricht dann von einem nicht näher bezeichneten „Verein mit äußerst fragwürdigen Arbeitsmethoden“, dem sich Teile des Bundesvorstands angenähert hätten.

 

Rechtslastige und menschenverachtende Verlautbarungen von MUT-Funktionsträgern

Wer in der Begründung zum Rücktritt nach irgendwelchen Auslösern jenseits der Unterwanderung der Tierschutzpartei von rechts sucht, wird nicht fündig. Sorgfältig in fünf Punkte gegliedert, stellt Stefan Eck umfassend dar, wie weit diese Unterwanderung schon fortgeschritten ist:

              

Wichtige Informationen bezüglich rechtslastiger und menschenverachtender Verlautbarungen verschiedener Funktionsträger und Parteimitglieder wurden mit Absicht einem Teil des Bundesvorstandes über Monate verschwiegen oder heruntergespielt, wodurch ein zeitnahes Handeln unterblieben ist.

(ibid.; dito)

              

Wenn der langjährige Bundesvorsitzende diese rechtsextremistische Unterwanderung der Partei als Grund benennt, nicht nur von all seinen Parteifunktionen zurück-, sondern auch aus der Partei auszutreten, dann muss es damit schon recht schlimm stehen?

Sein EU-Mandat jedoch will Eck weiterhin ausüben!

 

Sogar Rechtsanwalt Markus Kompa ist verwirrt

Es ist grundsätzlich nicht verwunderlich, dass dieser oder jener beim aktuellen politischen Irrsinn Realität und Satire nicht mehr voneinander trennen kann. Die Pressemitteilung des bekannten Rechtsanwalts Markus Kompa vom 1. Januar 2015, die dann gleich noch über den Heise-Ticker verschickt wurde, setzt diesbezüglich allerdings neue Maßstäbe. Denn Kompa titelt: „Europa-Abgeordneter tritt aus Satirepartei aus“.

Bitte was? „Satirepartei“? Deren korrekter Name ist DIE PARTEI für Arbeit, Rechtsstaat, Tierschutz, Elitenförderung und basisdemokratische Initiative (Webseite, FB) . Ihr Gründer ist der bekannte Satiriker und frühere TITANIC-Chefredakteur Martin Sonneborn. Und DIE PARTEI hat mit der MUT-Tierschutzpartei so viel zu tun wie Yin mit Yang, Weiß mit Schwarz, links mit rechts und Streunerparadies mit Tierschutz!

Noch erstaunlicher ist es, wenn Kompa Eck als „Satiriker“ bezeichnet:

              

Eck gilt als erfahrener Experte für Nazivergleiche. So hatte der Veganer auf dem Besucherparkplatz der Gedenkstätte eines ehemaligen Konzentrationslagers eine Ein-Mann-Demo veranstaltet und mit einem Plakat mit der Aufschrift "Für Tiere ist jeden Tag Dachau" um Sympathien geworben. Satiriker Eck forderte die Abschaffung der GEZ mit dem Argument, dass es auch in anderen Ländern keine Rundfunkgebühren gäbe wie in (den Fürstentümern) Liechtenstein, Luxemburg und Monaco sowie in Ungarn (wo die Medienkonsumenten inzwischen nach rechts driften). Vergleiche des Konsums von Fleisch mit dem von Alkohol lehnt Eck ab, da Alkohol keinen Schmerz verspüre.

(Markus Kompa, 01.01.2015: Europa-Abgeordneter tritt aus Satirepartei aus; Hervorhebg. d. DN-Red.)

              

Diese Redaktion maßt sich Expertise im Themenbereich Satire an. Aber als „Satiriker“ ist Stefan Eck, der in der Vergangenheit wegen seines Fanatismus oder auch seiner rechtssympathisierender Aktionen kritisiert wurde, noch nie aufgefallen. Zumal sich (authentische) Satire und Holocaust-Vergleiche für den Tierschutz wechselseitig ausschließen.

DN kommt aus dem Staunen über Kompa überhaupt nicht mehr heraus, denn was er zum Schluss des Artikels über DIE PARTEI verlautbart, ist nicht mehr nachvollziehbar:

              

Im EU-Parlament gehört Eck zur Konföderalen Fraktion der Vereinigten Europäischen Linken/Nordische Grüne Linke. Ecks Kollege MdEP Martin Sonneborn, ebenfalls Bundesvorsitzender einer Partei u.a. für Tierschutz, war zu diesem Schritt nicht bereit, weil eine solche Bündelei wohl dessen Unabhängigkeit gefährdet hätte. So stimmt Sonneborn im Parlament gemäß seinem Wahlversprechen jeweils abwechselnd für "Ja" und "Nein" und unterstützt rechte Parteien, für die er sogar plakatiert.

(ibid.; Hervorheb. d. DN-Red.)

              

Diese Anwürfe lassen sich nur dann erklären, wenn man unterstellt, dass Kompa nicht weiß, was Satire ist! Leider war Markus Kompa telefonisch für die DN-Redaktion bis zum Redaktionsschluss dieses Artikels nicht erreichbar.

 

Bildzitat Screenshot DIE PARTEI: Der Rechtsanwalt Markus Kompa bezeichnet in einem Artikel, der über den Heise-Ticker verbreitet wird, den designierten Bundesvorsitzenden der Tierschutzpartei MUT, Stefan Berharnd Eck, als "Satiriker", der aus der "Satirepartei" ausgetreten sei. Gleichzeitig wird die korrekte Satirepartei DIE PARTEI mit der Tierschutzpartei in einem Topf geworfen und den bekennenden Satirikern rund um Martin Sonneborn auch noch das "Plakatieren" für Nazis unterstellt. Als Beleg dafür wird obiger Screen verlinkt!

 

Die DN-Redaktion hat dem Bundesvorstand vom DIE PARTEI diese massiv verwirrende Pressemitteilung des Anwalts zur Kenntnisnahme und mit der Bitte um eine (satirische?) Stellungnahme zugeleitet. Um diese wird dieser Artikel gegebenenfalls ergänzt.

 

Zahlreiche Artikel auf Tierschutzpartei-Leaks

Unter dem Titel „Tierschutzpartei löst sich auf?“ wird auf der Plattform Tierschutzpartei-Leaks schon der nächste Rücktritt verbreitet: Auch Peter Jung, Beisitzer im Bundesvorstand und erste Vorsitzender des Landesverbandes Saarland, habe seine Ämter zum 31. Januar 2014 niedergelegt. Auch Jung schreckt wohl vor der braunen Unterwanderung zurück:

              

Die rechtslastigen Äußerungen und Diffamierungen im öffentlichen Raum sind eine zur Schaustellung von politischer Unfähigkeit sonder gleichen

(zitiert auf Tierschutzpartei-Leaks, 01.01.15: „Tierschutzpartei löst sich auf?“ [Quelle 1 am Ende vom Text])

              

Die DN-Redaktion verlinkt die Artikel auf Tierschutzpartei-Leaks nicht, sondern gibt nur die Quelle an. Begründung: Die Webseite weist nach wie vor kein ordnungsgemäßes Impressum auf.

Was soll eine Partei noch für Tiere verrichten, deren eigene Funktionsträger ihr die Menschlichkeit absprechen:

              

Eventuell sollte man den Mensch aus dem Parteinamen entfernen, denn Menschlichkeit habe ich hier sehr vermisst und statt dessen menschliche Grausamkeit vorgefunden.

(ibid.)

              

Die Autoren auf Tierschutzpartei-Leaks treten deftig nach:

              

Das ist es doch: Stefan Bernhard Eck hat das Geld der Partei für sein Europapöstchen gezockt, verdient jetzt eindlich Geld und schmeisst die Partei weg. GröTaZ Eck wird jetzt sicher was von rechter Unterwanderung faseln, wie Herr Jung. Alle kritischen Geister mit Kopf und Herz hat er selbst rausgeekelt und rauswerfen lassen, das Tofuwürstchen. Führungsqualität? Null, nichts, nada. Eine Knallcharge verpufft, ohne eine einzige positive Wirkung hinterlassen zu haben. Er hat die TSP verraten und verkauft – mit seinen Vasallen. Der letzte macht hoffentlich bald das Licht aus!

(ibid.)

              

 

Parteimitglieder treten aus

Im nächsten Artikel „Der Exodus setzt sich fort“ (Quelle 2) wird die Austrittserklärung eines Parteimitglieds abgedruckt. Sie bezieht sich in iher Erklärung auf Ecks Rücktritt und nimmt einzeln zu seinen Gründen (Rechtsoffenheit etc.) Stellung.

 

Reinhold Kassen spiele eine fatale Rolle

Im weiteren Verlauf der Austrittserklärung kommt die Rede auf den namentlich nicht genannten, aber durch angegebene URLs identifizierbaren Tierrechtler und einer der schrägsten Vögel der Tierrechtsshzene: Reinhold Kassen. DN zitiert aus dem Artikel auf Tierschutzpartei-Leaks, der wiederum aus der Austrittserklärung des Mitglieds zitiert:

              

Ein schon öfter in der Kritik gestandener “Tierrechtler” im Landesverband (kurz: LV) NRW, der mit Drohungen und menschenverachtenden Aussagen agiert, wird von der o.g. Gruppierung im Bundesvorstand hofiert – ungeachtet der Tatsache, dass er sich wegen unerbetener Telefonwerbung für seinen Verein und anderer fragwürdiger Praktiken zu verantworten hatte (http://www.kanzlei-richter.com/spendensammler/lg-berlin-vorsatzdeliktshaftung-des-animal-peace-tierhof-e-v-vorstand-reinhold-kassen-wegen-belaestigender-telefonwerbung.html).

Es ist geradezu hanebüchen, dass diese Person und einige „Gefolgsleute“, die ebenfalls die Ratsgruppe Tierschutzpartei / Freie Wähler Düsseldorf mit allen Mitteln (und trotz Kenntnis der Sachlage) bewerben, von o.g. Gruppe im Bundesvorstand vorgesehen sind, den wichtigen LV NRW zukünftig zu leiten und es sogar akzeptiert wird, dass ein Verein, der unter dem Verdacht steht, mit unlauteren Methoden zu arbeiten, als „offizieller Kooperationspartner“ der Partei Mensch Umwelt Tierschutz, LV NRW in der Öffentlichkeit auftritt.

Eine solche Person ist meines Erachtens nicht geeignet, in einer “ethischen Partei” eine Funktion auszuüben. Eine direkte oder untrennbare Verbindung zwischen einem Verein und einer Partei hat immer so einen faden Beigeschmack…

(Tierschutzpartei-Leaks, 01.01.2015: Der Exodus setzt sich fort; Quelle 2, Hervorheb. d. DN-Red.).

              

Das Resümee des Ex-Parteimitglieds ist vernichtend:

              

Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz / Tierschutzpartei ist leider eine Plattform für profilierungssüchtige, aber auch rechtsoffene Personen geworden. Es hat für mich auch immer mehr den Anschein, dass bei einigen Parteimitgliedern nach der erfolgreichen Europawahl ein „finanzielles Wunschdenken“ der wahre Grund für ihr „Engagement“ geworden ist – oder es schon immer gewesen war. Mein Schritt erfolgt erst jetzt, da ich erwartet hatte, dass es zumindest bei einigen Personen doch noch zu einem Einsehen in Bezug auf o.g. Punkte kommen würde. Leider ist dies nicht der Fall und dementsprechend ziehe ich meine Konsequenzen.

(ibid.)  

              

In einem dritten Artikel vom 1. Januar 2015 mit dem Titel „Das Rattenrennen geht weiter“ (Quelle 3) wird die fatale Rolle von Reinhold Kassen weiter beleuchtet.

Kassen hatte zuletzt bei der Wahnsinns-Pseudo-Schweinerettung Rüsselheim im Winter 2012/2013 seine Finger im Spiel (vgl,. Artikelserie Rüsselheim e. V. Schweineleichen-Ticker – Linkliste in Aua909). Die erste Vorsitzende dieses Vereins wurde 2014 wg. Tierquälerei verurteilt (vgl. Aua1398). Reinhold Kassen selbst wurde als Vorsitzender des Animal Peace Tierhof e. V. wegen belästigender Telefonwerbung gemäß Urteil des Landgerichts Berlin in Vorstandsdelikthaftung genommen (Quelle).

Reinhold Kassen verkündet in einer persönlichen Stellungnahme auf Facebook drohend, in diesen Rücktritten und den diskreditierenden Vorwürfen die Chance für einen Neuanfang der Partei zu sehen!

Die Whistleblower von Tierschutzpartei-Leaks geben als weitere Hintergründe für den Vorstandsexodus an:

              

Der aufgeblähte Bundesvorstand schrumpft. Gesund eher nicht. Eck ist weg. Das war zu erwarten, zumal er sein persönliches Ziel einer wichtig machenden Altersversorgung erreicht hat. Nun sind die Kassen leer, während der Kassen weiter versucht, Kasse zu machen durch Nutzung der ‘Tierschutzpartei zur Akquise von Spendengeldern und Mitgliedschaften unter dem Siegel einer Partei. Apropos. Die Mitgliedschaft Kassens wurde gegen den erklärten Willen des zuständigen Landesverbands NRW von Eck und seiner Kamarilla durchgeprügelt, was dem LV NRW den kompletten Landesvorstand, einige kompetente Mitgliedschaften und seit mehr als zwei Jahren die Eigenständigkeit kostete. Bis heute (!) wurde dem Landesverband Mitgliederversammlung und Neuwahl eines Landesvorstands unter Missachtung des Parteiengesetzes verweigert. Ein Werk Ecks und seiner Leichtmatrosenkampfgruppe. Der aber macht unter anderem nun besagten Kassen und dessen Akquisegebahren – nicht vergessen, deswegen sogar rechtskräftig verurteilt – für seinen ‘Ausstieg’ verantwortlich. Münchhausen-Syndrom? Nichts da. Bewusste Lügen.

(ibid.)

              

Das Antivegan-Forum will von weiteren Rücktritten hoher Parteifunktionäre wissen. Auch der Bundesgeneralsekretär sowie der stellvertretende Bundesschatzmeister der Partei seien zurückgetreten. Belege außerhalb vom AV-Forum hat die DN-Redaktion dazu bisher aber nicht gefunden. Dort sind aber noch weitere Austrittserklärungen von Parteimitgliedern gelistet. In einzelnen dieser wird wörtlich auf Reinhold Kassen Bezug genommen, mit dem man nicht weiter zusammenarbeiten könne.

Eine Stellungnahme des (verbliebenen) MUT-Bundesvorstandes findet sich hier! Die Vorwürfe von Eck und anderen Parteifunktionären sowie -mitgliedern werden darin vehement zurückgewiesen. Der verbliebene Bundesvorstand nennt dabei auch konkrete Namen.

 

Bildzitat Screenshot Webseite Tierschutzpartei: Das ist wohl der aktuelle Bundesvorstand.

 

Hochinteressant  ist auch die Liste der Landesverbände: Sage und schreibe 10 Landesverbände dieser Partei werden kommissarisch vom Bundesvorstand geleitet. Das bedeutet: Zehn Landesverbände dieser Partei haben keine Vorstände. Von welchem Neuanfang phantasiert da Reinhold Kassen?

 

Doggennetz.de-Senf:

Es gibt nach Meinung dieser Redaktion aktuell keine größere Gefahr für unsere Gesellschaft, unsere Demokratie und damit auch für unsere Tiere als die massiv anschwellende Bedrohung von rechts. Kein Islam, kein IS, keine Einwanderer und keine Asylanten gefährden unsere Werteordnung wie der Tsunami an Rechtspopulisten, Rechtsextremisten und deren Mitläufer. Das alles drückt sich wie Eiter aus dem Pickel in PEGIDA aus. Aus vielen Mails und Anrufen von DN-Lesern ist dieser Redaktion bekannt, dass sich die Mehrheit zumindest der Leser dieses Blogs klar von rechts distanzieren. Aber: Sie sind nicht organisiert! Organisiert dagegen sind die Rechten, und zwar ganz hervorragend!

Wenn demokratische Tierfreunde und Tierschützer nicht allmählich wach werden und ihre Aktionen politisch breiter anlegen und sich an die Seite derjenigen stellen, die diese Demokratie verteidigen, erledigen sich die Voraussetzungen für den vergleichsweise hohen Standard von Tierschutz in Deutschland demnächst von selbst. Es ist hohe Zeit für eindeutige Standortbestimmungen und öffentliche Abgrenzungen nach rechts auch der großen Tierschutzorganisationen wie Deutscher Tierschutzbund, Bund gegen Missbrauch der Tiere (bmt) und viele andere.

Wie es mit der Tierschutzpartei MUT weiter geht, ist offen. Entweder übernehmen dort endgültig die Rechten das Regime und Tierschutz wird damit politisch vollständig von rechts vereinnahmt oder die Partei überlebt dieses Erdbeben nicht.

Und den ewigen Träumern und Wegguckern sei abschließend als eindrückliche Warnung noch dieser Meedia-Artikel zur Lektüre empfohlen. Er dokumentiert Gänsehaut evozierend, wie schlimm es um dieses Land schon wieder bestellt ist, wenn Journalisten nicht mehr ihre Arbeit machen können und von den Rechten bedroht und angegriffen werden. Ähnliches, aber auf diesen kleinen Blog begrenzt, dokumentiert auch die DN-Artikelserie Hinter den DN-Kulissen sowie die umfassenden Verleumdungen, die sich über die Herausgeberin dieses Blogs im Netz finden. Deren Urheber gehören zur rechten Szene! Die verkaufen nicht nur braunes Gesöff, die denken auch so!

 

Quelle 1: http ://tierschutzpartei-leaks.info/2015/01/01/tierschutzpartei-lost-sich-auf/
Quelle 2: http ://tierschutzpartei-leaks.info/2015/01/01/der-exodus-setzt-sich-fort/
Quelle 3: http ://tierschutzpartei-leaks.info/2015/01/01/das-rattenrennen-geht-weiter/

 

Weitere DN-Artikel zum Thema:

Rechtsextremismus im Tierschutz:
Aua1154Aua1173P / Aua1174P / Aua1190 / Aua1208P / Aua1225 / Aua1253 / Aua1300 /
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Freitag, den 02. Januar 2015 um 12:08 Uhr
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