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Aua51: Anonyme Leserzuschrift zu Aua28 bzw. Aua4

{TS-/DS-Kritik} 

Was wird wohl passieren, wenn jemand anhebt, den Tierschutz bzw. so recht eigentlich seine Verflechtungen hin zum TierschMutz zu kritisieren? Werden die Tier- und Hundehändler tatenlos zusehen, wie ihre Deckung allmählich und artikelweise flötengeht? Wie die Kulisse der guten Tat, des Gutmenschentums kippelt? Ob hier oder anderenurls?

Nein, natürlich nicht!

 

Die gute alte Dolchstoßlegende

Je nach Kritiker bieten sich der Gegenseite unterschiedliche Möglichkeiten. Für Doggennetz ist es Aua28, die Empörung darüber mit dem fast schon enthüllenden Merkmal der vollkommenen Maßlosigkeit zu völlig anderen Zwecken eingesetzt wird.

Die Kritik an Veröffentlichungen der in Aua28 mit Bedacht namentlich nicht genannten Tierschützer selbst wird zur Dolchstoßlegende hochstilisiert. Ein einziger, sich lediglich auf die zitierten, noch dazu anonymisierten Textpassagen beziehender Artikel wird zu einer „Rufmordkampagne“ aufgepumpt. Empörungskaskaden auf zwei verschiedenen Websites reichen nicht. Zusätzlich muss ein Thread im KSG-Forum her (Quelle siehe am Ende des Artikels). Allerdings mit streckenweise mäßigem Erfolg, da es offensichtlich doch noch ein paar User gibt, die sich das Denken nicht abnehmen lassen wollen.

 

Bei geschlossenen Augen wird Aua4 unsichtbar

Staunend bis amüsiert lässt sich dabei registrieren, dass Aua4, ein Artikel aus Juli 2010, mit keinem Wort zur Erwähnung kommt. In Aua4 wird exakt dieselbe Organisation positiv erwähnt, hier auch namentlich genannt. Aber so etwas passt natürlich nichts in Konzept, wenn man aus einem einzigen von derzeit rund 50 Artikeln eine Rufmordkampagne basteln muss.

Die Aufgabe für die Gegenseite ist auch nicht ganz klein: Aua28 und seine Ungeheuerlichkeit, eine Heilige des Tierschutzes in Frage zu stellen, muss so groß werden, dass alle anderen Auas, also derzeit 50 Stück, dahinter verschwinden und unsichtbar werden.

Inzwischen lässt sich die berechtigte Sorge äußern, ob man dem Primärziel, der Diskreditierung einer Kritikerin, nicht sogar bereit ist, das Sekundärziel, der Ruf dieser Orga, zu opfern? Denn Aua28 bekommt durch all diese Aktionen ein Gewicht und eine Aufmerksamkeit, die Doggennetz diesem Beitrag gar nicht gegeben hat.

Wie war das noch einmal mit dem Schelm und seiner Denke?

 

Beachten Sie das Timing der Aktionen!

Dumm nur, dass die Stimmungsmacher so ein schlechtes Timing haben. Gerade war der KSG-Thread nach eher frustrierten Kommentaren der Thread-Initiatoren, über Weihnachten völlig eingeschlafen, da erschienen Aua 45 bis Aua 49! Blöd!

Aua45 bis Aua49 haben mit der Aua-28-Orga so viel zu tun wie die Kuh mit dem Champagner (zumindest nach heutigem Kenntnisstand). Sieht man mal von der Verbandszugehörigkeit ab ...

Aber was sein muss, muss sein: Fast hat man das Bild vor Augen, wie die Scharfmacher sich mühsam wieder aus dem Sessel aufrappeln, um den Thread noch einmal zu reanimieren. Und das auch noch – welche Bitterkeit – mit Argumenten, die schon fast so alt sind wie Aua28 selbst: den Aktualisierungen des Artikels vom 29.11.2010. Argumente, die schon bei der Eröffnung des Threads zur Verfügung gestanden hätten.

Also professionelle Stimmungsmache sieht auch anders aus, oder?

Und dann geschieht etwas ganz Interessantes: Bisher war nicht zu beweisen, wenn auch stark zu vermuten, dass die angeblich so authentische Empörung der anhimmelnden Fangruppe nur am Rande etwas mit der betroffenen Orga zu tun hat. Doch dann wird diese Empörung und der besagte KSG-Thread mit den Aktionen gegen den Journalisten Stefan Loipfinger verknüpft. In verschiedenen Foren- und Blogeinträgen taucht auf einmal der Link zu dem zitierten KSG-Thread auf.

Bingo! Oder wie der Lateiner sagt: Quod erat demonstrandum!

 

Satirische Leserzuschrift

Wie bei den anderen tierschutzkritischen Kollegen auch, gehen hier regelmäßig Schmähmails ein. Sie sind von frustrierender sprachlicher Eintönigkeit und schon verdächtig gleichförmigem Layout! Ablage P.

Ein richtiges Highlight dabei ist eine anonyme Leserzuschrift, die uns gestern erreichte. Der Schreiber erhält die Auszeichnung: „Erster Leser von Aua 4!“ Okay, das ist auch gelogen, denn gemäß Seitenstatistik wurde Aua 4 bis zum heutigen Datum auch schon 204 Mal gelesen!!! Und wohl 203 Mal vergessen!

Aber hier gibt es mal jemand zu. Und nicht nur das: Der Schreiber eignet sich den satirischen Stil von Doggennetz an. Die Töne sind fein. Aber Textkompetenz kann sie hören.

Schade, dass die Gegenseite so viel Angst und Schrecken verbreitet, dass sich der Schreiber eines solchen Leserbriefes nicht zu erkennen geben mag! Nun gut, dann haben wir schon kein Problem mit Persönlichkeitsrechten.

Die Zuschrift in vollem Wortlaut hier. Zur Erklärung: Die in Anführungszeichen gesetzten Passagen sind Zitate aus Aua 4! Die gexten Stellen stehen original so in der Leserzuschrift und sind ganz offensichtlich ironisch gemeint.

Anfang Zitat der anonymen Leserzuschrift vom 5. Januar 2011:

 

Scrollen müsste man können

"Was war noch mal das Problem mit Missionaren? Dieses: das strukturimmanente Verführungspotenzial, denen, welchen man Gutes zu tun ausgezogen ist, ohne Rücksicht auf Verluste die eigenen und vielleicht gar nicht zur Zielgruppe passenden Werte zu oktroyieren. Für Tierschützer ist dies ein ganz besonders relevantes, dafür aber so gut wie nie diskutiertes oder wenigstens reflektiertes Thema. Das weiß ich auch deshalb so gut, weil ich in den frühen und wilderen Zeiten von 25 Jahren Tierschutzarbeit so eine Art Großmeisterin im Moralkeulen-Weitwurf war!"

Was ist denn das für ein verräterisches Zitat von Ihnen, Frau Burger? Sie üben sich doch nicht in Selbstironie oder Selbstkritik. Ihnen glaubt keiner ein Wort.  Sie haben sich den Zorn von ganz Guntramsdorf eingehandelt, und dabei bleibt es.

"In diesem Zusammenhang besonders bemerkenswert ist darum der Eintrag im "Tagebuch" der Tierfreunde Niederbayern (TFN; www.tierfreunde-niederbayern.de) vom 16. Juli 2010. "

Jetzt gehen Sie endgültig zu weit. Bisher haben Sie sich noch dahinter versteckt, keinen Vereinsnamen zu nennen. Nun ist das Maas, äääh, Mass, sch......, Maßs voll! Sie Unperson!

"Mit Ehrlichkeit, der zu danken ist, berichten die Tierschützer dort von dem älteren Fundhund "Blacky" . "

Versuchen Sie es jetzt mit Ironie, von wegen Ehrlichkeit? Die können Sie bei unseren Anwälten anwenden!

"Was eigentlich tun wir, Tierschützer, manchen Hunden an, wenn wir sie nach unserem unhinterfragten, unreflektierten, von den wahren Experten (z. B. Verhaltensbiologen etc.) keineswegs abgesegnetem Wertekatalog aus ihrem Leben, ihrem Zuhause reißen? Weg von den Höfen, weg von den Ketten, weg von der Straße im Süden?"

Jetzt wissen wir endlich, was Sie eigentlich wollen. Kettenhaltung! Ein Dasein als Hofhund! Widerlich! Tierfreunde, die Hofhunde retten, werden von Ihnen mit Dreck beworfen. Sie werden noch sehen, was Sie davon haben. Die Ineinssetzung von Hofhundhaltung mit einem Zuhause für einen Hund ist unerträglich und nunmehr das Letzte, was Sie in dieser Richtung xxxxxxxx(Fäkalsprache) haben. Der Sturm der Entrüstung wahrer Tierfreunde wird Ihr xxxxxxxx(Beleidigung) Dasein von diesem Planeten fegen. Wenn Sie das letzte Krümelchen Ehre, dass Sie noch in Ihrem xxxxxxxx(verfassungsrechtlich bedenklicher Ausdruck) Leib haben, retten wollen, tun Sie uns Empörten einen Gefallen. Ich sehe gerade, dass diese Zitate bereits seit Sommer in AUA4 auf Ihrer xxxxxxxxxx(Adjektiv von unterhalb der Gürtellinie) Homepage stehen und keinen Entrüstungssturm ausgelöst haben. Das möchten wir nachholen. Bitte machen Sie freundlicherweise aus AUA4 ein AUA50, das käme uns sehr zupass. Vielen Dank, liebe, geschätze Frau Burger.


Ende Zitat der anonymen Leserzuschrift vom 5. Januar 2011

Und hier noch die Quelle Thread im KSG-Forum, die wir aus juristischen Gründen nicht verlinken können, da sie unserer Meinung nach (und die steht unter dem Schutz von Artikel 5 GG, wie uns freundlicherweise jüngst wieder durch verschiedene Forumseinträge in Erinnerung gebracht wurde) strafbare Inhalte aufweist: 

http://forum.ksgemeinde.de/tierschutz-allgemein/118380-rufmordkampagne-gegen-tierheim.html

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 





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Donnerstag, den 06. Januar 2011 um 10:36 Uhr
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