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Aua1415: Spaltung der Rasselisten-Gegner in Österreich: Dagmar H. distanziert sich öffentlich von DOGnews und Rosa Hackl

 

{TS-Kritik}

[07.10.2014]

 

Wer mit wem? Wann und wie lange? Und seit wann nicht mehr? Was es so an Umschichtungen in den persönlichen Beziehungen namhafter Tierschützer und Meinungsführer gibt, ist für die DN-Redaktion dann von Interesse, wenn es relevante Gruppierungen und Aktionen und/oder die vergangene Berichterstattung betrifft sowie der korrekten Einordnung verschiedener Akteure in verschiedene – auch: politische! - Lager dient.

In der DN-Berichterstattung der Vergangenheit über die österreichische Publizistin und "Tierschützerin" Rosa Hackl und ihren österreichischen Facebook-Account DOGnews wurde die frühere Administratorin dort, Dagmar H., stets in einem Atemzug mit der bekannten Pressesprecherin des Verbands österreichischer Tierschutzfreunde genannt.

Das ist nun für die Zukunft nicht mehr zutreffend. Zwischenzeitlich und schon vor geraumer Zeit ist es zu einem Zerwürfnis zwischen den beiden Damen gekommen.

Ein Streitpunkt dabei war auch die bedenkliche Nähe Hackls zu dem früheren Ausländerstraftaten-Statistiker von K9-news, Thomas I., dessen illustre und politisch relevante Vorgeschichte in dieser DN-Artikelserie dokumentiert wurde (vgl. Aua1066P und Linkliste dort).

Am 6. Oktober 2014 distanziert sich Dagmar H. auf der von ihr betriebenen Facebook-Seite Gegen eine Rasseliste in Österreich öffentlich von Rosa Hackl und DOGnews. Ausdrücklich bezieht sich Dagmar H. dabei auf Hackls „Gefällt mir“ zu den Opferfest-Wünschen des ÖVP-Politikers Sebastian Kurz (vgl. Aua1414).

 

Bildzitat Screenshot Facebook Dagmar H. "Gegen Rasselisten in Österreich": öffentliche Distanzierungserklärung von Rosa Hackl und DOGnews.

 

Beide Aktivistinnen waren bisher auch durch ihr gemeinsames Auftreten gegen die Diskriminierung von sogenannten Listenhunden bekannt. Ob ihr Zerwürfnis oder Vorfälle wie dieser dem Anliegen mehr Schaden zufügen, ist vorab nicht zu beurteilen.

 

Wankelmut?

Hackls potenzieller politischer Gesinnungswandel (zuvor Kooperation mit einem bekennenden Ausländerfeind und ihre Applaus-Postings bei der rechtspopulistischen österreichischen Partei FPÖ; jetzt: „Gefällt mir“ bei Wünschen zum muslmischen Opferfest bei der ÖVP) erhebt die Frage, ob es sich anstelle von Gesinnung und Überzeugung nicht doch eher um strategische Partnerschaften zur Optimierung der eigenen Stellungen im Sandkastenkrieg der Tierschützer handelt. Gelegenheitsbekenntnisse und Ad-hoc-Überzeugungen? Nur die politischen? Oder auch die ethischen?

Also irrelevantes Blabla. Heute so, morgen so?

 

Vorwurf: „Wasser predigen, Wein trinken“

Allerdings optimiert das verschobene Freundschaftsgefüge in Österreich innerhalb der Gegen-Rasselisten-Liga und unter den Meinungsführerinnen des digitalen Tierschutzes die Quellensituation für DN. Der Vorwurf an die Haupt- und Staatsverlautbarer moralisch korrekten Handelns im Tierschutz in Österreich wäre möglicherweise der Überschrift zu unterstellen: „Wasser predigen, Wein trinken“. Dieser Redaktion wird umfangreiches Material vorgelegt, welches das Thema illegalen Welpenhandel in Österreich mit hellerem Licht bestrahlt, sich auf die Dogo-Argentino-Zucht fokussiert und auch den bisher nur als Nahrungsmittel missverstandenen Hamburger neu thematisiert.

Nach gründlicher Prüfung der vorliegenden Dokumente und den Verantwortlichen gegebener Möglichkeit zur Stellungnahme wird DN dazu berichten.





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Dienstag, den 07. Oktober 2014 um 10:46 Uhr
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