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Aua1411: Noch sone Seite: Millionenbetrug minus Tierschutz Punkt com

 

{TS-Kritik}

[30.09.2014]

 

Ächz: Noch sone komische Internetseite gegen bekannte Tierrechtsorganisationen, die mit denselben Merkmalen auftritt, wie sie jetzt schon von dem Charity-Watch.de-Plagiat Charity-watch.info (vgl. Aua1209, Aua1210, Aua1213) sowie der obermühsamen Desinformationseite Gerati.de (Aua1373P, Aua1404) bekannt sind.

Ein weiteres Muster dieser Gattung: www Millionenbetrug minus Tierschutz Punkt com.

 

Immer dieselben Merkmale

1. Seiten dieser Machart treten mit dem Anspruch auf, den Tierschutz allgemein oder bestimmte Methoden desselben kritisieren zu wollen, agieren dann aber exklusiv gegen ganz bestimmte Orgas. Am häufigsten sind das Tierrechtsorganisationen: SOKO Tierschutz (war schon bei CW.info dominant) und PETA. Die neue Seite formuliert ihren angeblichen Anspruch so: „Aufklärung über die Abzocke bei Tierschutzorganisationen“.

Das bisher einzige Portal, das umfassend, professionell, sachlich, belegt und mit ehrlichem Impressum „über die Abzocke bei Tierschutzorganisationen“ informiert hat, war CharityWatch.de!

Und es bleibt bisher unerreicht.

2. Die Betreiber geben sich nicht zu erkennen oder geben einen Wohnsitz an, an dem sie sich bequem den juristischen Folgen ihrer unwahren Tatsachenbehauptungen und ihrer fortgesetzten Rechtsbrüche entziehen können.

3. Die Inhalte der Seiten werden entweder mit Texten aus der eigenen legasthenen und offensichtlich von Hallozinogene-Abusus begleiteten Produktion bestritten oder es handelt sich um ein Sammelsurium längst bekannter, nicht selten uralter kritischer Texte fremder Autoren.

Letztgenanntes Strickmuster wählt die neue Anti-Tierrechtsorga-Webseite. Perfidie am Rande: Die dort gesammelten Texte stammen zumindest teilweise von anderen radikalen Tierrechtlern wie z. B. Achim Stößer, Maqi, oder den Bananenhalter (Aua1400P) Colin Godner. Stößer mag seine Freude daran haben, seine Texte auf einer Seite verlinkt zu sehen, auf denen ein Video die Brathähnchen-Völlerei mit sexistischem Pepp bewirbt.

 

Bildzitat Screenshot der Webseite Millionenbetrug minus Tierschutz enthüllt ihr Anliegen gleich selbst mit einem ziemlich üblen Brathendl-Video plus Titten!

 

Auch die seit Jahren bekannten schrillbunten Vögel der Szene wie etwa Helmut Rentsch, Tigerfreund.de, sind dort mit Texten vertreten. Die telefonische Nachfrage bei Rentsch jedoch ergab, dass ihm diese Internetpräsenz gar nicht bekannt ist. Der dort veröffentlichte Text sei uralt und stamme ungefähr aus dem Jahr 2004. Im Gegensatz zu obigen Auftritten kann Tigerfreund.de wenigstens verlinkt werden, weil die Seite ein ordnungsgemäßes Impressum aufweist. Wem also Farbe im Leben fehlt ...

4. Verleumdungen: Anders als Stefan Loipfinger oder DN, die ihre Kritik an Tierschutzorganisationen mit entsprechenden Argumenten und Beweisen belegen (vgl. z. B. DN-Kritik an SOKO Tierschutz in Aua1409), gehen die einander alle auffallend ähnelnden Anti-Tierrechts-Seiten mit recht sperrigen Verleumdungen raus: „SOKO Tierschutz – Betrug im großen Stil“. Belege dafür gibt es natürlich keine!

5. Diese dubiosen Internetauftritte widerlegen ihren Anspruch selbst in kürzester Zeit. Keineswegs geht es diesen Seiten um Kritik am Tierschutz, an dessen radikalen Methoden oder an Spendenbetrug. Für Gerati.de hat DN das dezidiert aufgeführt (vgl. Aua1404). Die neue Seite „Millionenbetrug“ offenbart sich da etwas rascher und veröffentlicht oben zitiertes Video pro Brathähnchenfresserei plus ziemlich widerlichem Sexismus.

 

Verzweiflung groß, Wirkung minimal

Sowohl PETA Deutschland e. V. wie auch die SOKO Tierschutz e. V. vermuteten schon bei CW.info die Tierausbeutungsmafia hinter diesen Attacken. Die Erklärung erscheint zumindest plausibel. Schließlich können die Tierrechtler in letzter Zeit Erfolge verbuchen wie z. B. die SOKO Tierschutz mit ihren Aufnahmen aus dem Affenversuchslabor des Max-Planck-Instituts  Tübingen (vgl. Aua1407) oder PETA mit der nachhaltigen Kritik an der Wildtierhaltung in Zirkussen.

Trotz nachgewiesener Wirkungslosigkeit derart langweiliger „Aufklärungsangebote“ (vgl. dazu Aua1373P) gehen solche Seiten immer wieder an den Start. Ohne den Sprit einer tiefen narzisstischen Kränkung und einer ganz offensichtlichen Persönlichkeitsstörung der Betreiber kommen sie dann auch sehr rasch wieder zum Erliegen – vgl. CW.info.

 





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Dienstag, den 30. September 2014 um 10:26 Uhr
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