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Pav14: Hundehilfe Koblenz e. V.: Mutmaßlich illegaler Hundehandel

 

{Pav – Presseauskunft verweigert}

[31.08.2014]

 

Es ist bisher der einzige Fall, in dem es der DN-Redaktion gelungen ist, ein ganzes Schleppernetz namentlich benennen zu können. Dazu gehören der österreichische Verein Streunerparadies, Helmut Hirmann (vgl. Aua1352 und die Linkliste dort), die mehr als dubiose Orga Tierengel Grenzenlos e. V. i. Gr., die von einer Bordellbetreiberin bzw. – mitarbeiterin angeblich als Verein gegründet worden sein soll (vgl dazu Aua1367P), sowie die Hundehilfe Koblenz e. V.

Die genaue Zusammenarbeit zwischen diesen drei internationalen Orgas, welche Hunde aus Rumänien mutmaßlich illegal nach Deutschland schleppen und dort ohne die dazugehörige Erlaubnis des Veterinäramts verticken, ist in Aua1367P beschrieben.

Die Hundehilfe Koblenz e. V. gibt darüber hinaus selbst an, von der Tierhilfe Hoffnung e. V. und aus dem rumänischen Tierheim Smeura mit Ware bestückt zu werden. Diese Verbindung hat die DN-Redaktion nicht mehr weiter nachrecherchiert. Zum Stichwort Smeura empfehlen sich die Artikel Aua421 und Aua423. Für diese Redaktion ist die Smeura das furchtbarste Hunde-Guantanamo ever!

Selbstverständlich verweigern alle drei oben geannten Orgas (Streunerparadies, Tierengel Grenzenlos, Hundehilfe Koblenz) jede Auskunft gegenüber der Presse, namentlich der DN-Redaktion. Stattdessen drohen sie massiv: Ein regelrechter Schrei- und Brüllanruf des „Tierschützers“, gewerbsmäßigen Hundehändlers und mutmaßlich gewerbsmäßigen Züchters Helmut Hirmann, Streunerparadies, wurde in Aua1346P beschrieben.

Die Chefin von Tierengel Grenzenlos e. V. i. Gr. markierte ihr soziales Milieu im Telefonat mit der DN-Redaktion anstelle von Presseantworten wie folgt: „Wichsen Sie sich einen drauf, du blöde Fotze!“ (vgl. Aua1367P). Hier ist eine Milieuschädigung zu vermuten, da die Dame in einem Bordell arbeitet. Übrigens ist die Bordelladresse identisch mit der Adresse des angeblich in Gründung befindlichen Vereins!

 

Der mutmaßlich illegale Hundehandel der Hundehilfe Koblenz

Ellen Eibel, erste Vorsitzende von Hundehilfe Koblenz e. V., erreicht zwar im kurzen Telefonat mit der DN-Redaktion weder die Lautstärke noch die Bordellsprache ihrer Händlergenossen, eine Presseauskunft jedoch verweigert auch sie.

Die einzige, dafür eigentlich schon hinreichende Information, die sie herausgibt, ist: Sie hat keine Erlaubnis nach § 11 Abs. 1 Nr. 5 Tierschutzgesetz für den gewerbsmäßigen Handel mit Tieren oder deren Vermittlung und betreibt damit illegalen Hundehandel.

Schlimmer noch: Ihr war noch nicht einmal bekannt, dass es einer entsprechenden Erlaubnis bedarf!

 

Impressum aufgehübscht, aber immer noch mangelhaft!

Zum Zeitpunkt der Kontaktaufnahme durch die DN-Redaktion war noch nicht einmal das Impressum auf der Webseite der Hundehilfe Koblenz ansatzweise ordnungsgemäß:

 

Impressum der Hundehilfe Koblenz VOR der DN-Presseanfrage am 4. Juli 2014.
Bildzitat Screenshot des Impressums der Hundehilfe Koblenz am 04.07.14: Hier fehlt es wirklich an allem. Der Besucher der Seite erfährt noch nicht einmal, ob es sich um einen eingetragenen Verein handelt; von der Gemeinnützigkeit einmal ganz zu schweigen!

 

Es ist kein gutes Zeichen, wenn Orgas dann aber nach einer Presseanfrage von DN ihr Impressum rasch aufhübschen:

 

Impressum der Hundehilfe Koblenz NACH der Presseanfrage von DN!
Bildzitat Screenshot Impressum der Hundehilfe Koblenz NACH dem Kontakt mit der DN-Redaktion: Alle (von der DN-Redkation) rot gerahmten Angaben sind hinzugekommen! Trotzdem ist das Impressum immer noch nicht ordnungsgemäß, denn mit der Novellierung des Tierschutzgesetzes muss jetzt auch die Aufsicht führende Behörde genannt sein. Bemerkenswert ebenfalls: Von einer Erlaubnis nach § 11 Abs. 1 Nr. 5 ist immer noch nicht die Rede!

 

 

Zuständiges Veterinäramt warnt vor dubiosen Händlern und Pseudo-Tierschützern

Das für beide Orgas zuständige Veterinäramt Mayen-Koblenz warnt in einer aktuellen Pressemitteilung vom 27. August 2014 vor dubiosen Händlern und Pseudo-Tierschützern, die aus purer Geschäftemacherei Hunde aus Süd- und Osteuropa nach Deutschland bringen.

              

Nicht selten wird den ahnungslosen Käufern vorgegaukelt, es handle sich um Hunde, die aus Tötungsstationen im Ausland gerettet worden sind. Tatsächlich liegt aber der Verdacht nahe, dass durch gezielte Massenzuchten ein Markt bedient wird, der unter dem Deckmantel des Tierschutzes das Mitleid gutwilliger Menschen ausnutzt. Die Tiere stammen meist aus sehr großen Zuchten, die auch im Internet ihre Tiere anbieten. „Der Hund verkommt dann zur reinen Ware. Sinnvoller Auslandstierschutz findet in erster Linie vor Ort statt, und zwar in Form von Aufklärungsarbeit und von Kastrationen zur Eindämmung des Hundenachwuchses“, erklärt Kreisveterinärin Dr. Simone Burger.

(Pressemitteilung des VA Mayen-Koblenz vom 27.08.14; Hervorheb. d. DN-Red.)   

              

(Auch wenn es sich manche in Tierhof-Gästebüchern herumpostende Geistesgrößen der Schlepperszene nicht vorstellen können, ist die Namensgleichheit der zitierten Kreisveterinärin mit der verantwortlichen Herausgeberin dieses Blogs rein zufällig und auf die Tatsache gegründet, dass der Familienname „Burger“ weit verbreitet ist.)

Die Warnung der Fachbehörde geht dann auch noch sehr schön ins Detail mit dem Verweis auf „wohlklingende Namen“:

              

Laut Burger sollte man sich die Anschaffung reiflich überlegen und dann an kleine und familiäre Hundezuchten oder an ein gut geführtes Tierheim herantreten, wo man sich in Ruhe seinen neuen Hausgenossen aussuchen kann und nicht zum Kauf gedrängt wird: „Sonst sei es nicht verwunderlich, wenn Hundewelpen, die sich in der wichtigen Prägungsphase befinden und mehrfach an eine neue Umgebung gewöhnen müssen, Verhaltensstörungen bis hin zur Aggressivität entwickeln.“

Auch hinter Tierschutzorganisationen mit wohlklingenden Namen, die sich überwiegend oder ausschließlich der Vermittlung von Auslandshunden widmen, stecken oft besonders windige Hundehändler, so die Erfahrung der Tierärztin: „Deshalb Hände weg von Spontankäufen aus Internetangeboten, vom Erwerb kranker Welpen aus Mitleid oder von Hunden, die an der Haustür, auf Autobahnparkplätzen oder sonst unter Zeitdruck verkauft werden. Mit der gut gemeinten Aufnahme eines solchen Hundes läuft man Gefahr, den Nachschub aus dubiosen Quellen anzukurbeln.“

(ibid.; Hervorhebg. d. DN-Red.)

  
              

 

Kongenial, diese Kreisveterinärin!

 





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Sonntag, den 31. August 2014 um 11:32 Uhr
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