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Aua1321P: Presseantwort von ZETA: Zoophile schreiben wirres Zeug mit Alarmpotenzial (1)

 

{TS-Kritik}

[im DNPA erschienen: 01.06.14; online verfügbar ab: 03.07.14]

 

Im Frühjahr hatte die DN-Redaktion der Hoffnung Ausdruck verliehen, „das vermaledeite Z-Thema“ (Zoophilie) loszuwerden. Das hat so weit auch geklappt. Ausnahme: Statusmeldungen zu weiteren Gerichtsurteilen und –beschlüssen (Aua1282), Interventionen der Social Media (Aua1315) sowie neue Exzesse des schlimmsten Hetzers der Tierschutzszene: Carsten Thierfelder (Aua1264).

In den vergangenen Monaten jedoch hat sich die gesamte Szene umsortiert. Sowohl auf der sogenannten „Fanti-Zoo“-Seite (zum Begriff vgl. Aua1012), welche die Zoophilen persönlich und mit faschistoiden Mitteln bekämpfen, wie in den Reihen der Contra-Fanti-Zoos sind Allianzen zerbrochen und die einzelnen Akteure untereinander hoffnungslos zerstritten. Teilweise sind schon gar keine stabilen Grenzen mehr zwischen den verschiedenen Gruppierungen rund um das Thema Zoophilie erkennbar.

Carsten Thierfelder und Rainer G. („Allianz gegen Zoophilie“) beschimpfen sich öffentlich und im Internet wechselseitig und in derselben Sprache, in die sie zuvor ihren Hass auf Zoophilie wandeten.

Die jahrelange Thierfelder-Mitstreiterin Sabine K. hat sich den Zorn ihres Herrn und Meisters zugezogen und durfte selbst einmal davon kosten, im Internet von Herrn Thierrechtler beschimpft zu werden.

Einzelne Damen, die noch wenige Monate zuvor bei Demonstrationen an der Seite des schaumgeifernden Eiferers aufgetreten waren, wurden nun selbst von diesem mit verbaler Gülle besudelt und bezogen auf Facebook Stellung gegen ihn. Dabei hatten sie kein Problem damit, die Opferrolle für sich zu reklamieren ab dem Zeitpunkt, zu dem die vorher auch schon praktizierten Methoden auf sie selbst angewandt wurden.

Das kommt davon, wenn man beim Geschichtsunterricht nicht aufpasst. Eine Fußangel des Faschismus ist die Willkür, mit der die Gegner bestimmt werden.

 

Herauskristallisiert: Pro-Zoos

Gleichzeitig stellte sich zumindest eine Behauptung des Hetzers aus Recklinghausen als zutreffend heraus: Einige der Akteure, von denen bisher angenommen worden war, dass sie lediglich um die Menschenrechte der mit faschistoiden Mitteln verfolgten Zoophilen besorgt sind, haben sich inzwischen unzweideutig, lautstark und an mehreren Orten im Internet als pro-zoophil geoutet.

Für diese Aktivisten sind Zoophile nachgerade die besseren Menschen. Als kynologische Vollblutlaien stellten sie Videos von Hunden mit klar erkennbarer sexueller Störung ins Internet, die ihre Artgenossen aufs übelste berammeln und mobben. Jeder kynologisch Kundige hätte bei derart massiven Übergriffen eines Hundes gegen seine Artgenossen sofort interveniert. Stattdessen wurden diese Videos als Beweis für das bunte Sexualleben von Hunden aufgefasst und als Pro-Zoophilie-Argument verwandt.

Unterirdisch!

Mit der Ausdifferenzierung der Gesamtszene pro und contra Zoophilie reduziert sich die Effizienz der Auseinandersetzung, die zuvor schon nicht hoch war, auf null.

All diese Entwicklungen blieben zumindest von DN unkommentiert. Diese Redaktion macht sich nicht zum Berichterstatter des Frontverlaufs im Sandkasten des Tierschutz-Kindergartens. Denn all diese Kleinkriege und Ego-Kämpfe schützen kein einziges Tier oder bewahren dieses vor dem sexuellen Missbrauch.

Jetzt allerdings liegt ein offizielles Dokument vor, das nicht unkommentiert bleiben darf.

 

Das ist nur der Ort der Auseinandersetzung der Tierfreunde und Tierschützer im Pro und Contra zum Reizthema Zoophilie. Die Waffen jedoch, welche dort zum Einsatz kommen, sind weit weg von jeder Unschuld: Persönlichkeitsrechteverletzungen, Verleumdungen, Drohungen, Existenzvernichtung, Terror, nächtliche Überfälle mit Baseballschlägern und und und. Staatsanwaltschaften und Gerichte stöhnen unter einer Flut wechselseitiger Strafanzeigen und Prozesse.
© Rike / pixelio.de

 

 

Presseanfrage an ZETA im Februar 2014

Die DN-Redaktion befindet sich in der Zwickmühle. Denn das vorliegende Dokument ist eine mehrseitige Presseantwort der Zoophilen-Vereinigung ZETA (Zoophiles Engagement für Toleranz und Aufklärung) auf eine Presseanfrage, die DN schon Anfang Februar 2014 an den Verein gestellt hatte. Darin ging es um zwei von der Tierschutzpartei verlautbarte und offensichtlich unverträgliche, da komplett konträre Positionen zum Thema Zoophilie.

ZETA hat es über drei Monate lang nicht für notwendig erachtet, diese Anfrage zu beantworten. Damit hätte sich der Verein eine Meldung in der neuen DN-Rubrik „Pav“ (Presseauskunft verweigert – siehe Navigationsleiste) verdient. DN war nur noch nicht dazu gekommen. Nun aber liegt doch eine Antwort vor. Der ursprüngliche Berichterstattungsanlass jedoch ist dahin; diese Redaktion hat dazu nicht weiter recherchiert.

Der Verein entschuldigt sich für die Verzögerung mit Beschwernissen im Leben des ersten Vorsitzenden, Patrik Drohn. Das jedoch kann keine Entschuldigung sein, denn deshalb gibt es ja innerhalb von Vereinen Stellvertreter und weitere Vorstandsmitglieder, damit diese im Verhinderungsfall den ersten Vorsitzenden vertreten können. Das macht kein gutes Bild für den Verein der Zoophilen!

Die ZETA-Presseantwort reicht weit über den thematischen Zusammenhang mit der ursprünglichen Anfrage hinaus und verrät Grundsatzpositionen. Sie enthält ein derart brisantes Statement, dass sich die DN-Redaktion dazu entschlossen hat, diese Presseantwort auszugsweise zu veröffentlichen und zu kommentieren, ohne den ursprünglichen thematischen Zusammenhang mit der Tierschutzpartei weiter zu behandeln.

 

ZETA-Vorsitzender antwortet mit seiner persönlichen Meinung

Die DN-Anfrage richtete sich an den Verein ZETA, namentlich an dessen ersten Vorsitzenden. Die Antwort jedoch ist dann auf einmal eine persönliche Meinungsäußerung:

              

Es fällt mir schwer, hierauf als Verein zu antworten, da eine Antwort sehr meinungslastig und daher eher Individualsache ist. Insofern werde ich Ihnen meine persönliche Meinung erzählen, bitte beachten sie, dass diese nicht notwendiger weise repräsentativ für den Verein ist, aber eine Meinung, die ich vertreten kann.

(ZETA-Presseauskunft vom 18.05.14 auf eine DN-Presseanfrage vom 05.02.14)

              

„Hierauf“ bezieht sich auf Punkt 3 der DN-Presseanfrage: „Wie bewertet ZETA abgesehen von offiziellen Kontakten dieses Bekenntnis einer politischen Partei [gemeint: Tierschutzpartei] gegen Homophobie und für eine tolerante Gesellschaft?“

Was soll ein Journalist mit obiger Auskunft anfangen? Gefragt war nach offiziellen Positionen des Vereins, nicht nach den persönlichen Auffassungen einzelner Funktionsträger. Der Verein ist offensichtlich nicht in der Lage, über Monate hinweg eine banale Anfrage zu beantworten. Schlussendlich entfaltet der erste Vorsitzende seine persönliche Auffassung, die „nicht notwendigerweise repräsentativ für den Verein“ sei.

WENN Nachfolgendes dann jedoch die persönliche Meinung des ersten Vorsitzenden des Vereins ZETA ist, sollten sich auch die bisher eher gelasseneren Tierschützer allmählich etwas Sorgen machen. Schließlich ist die Person des ersten Vorsitzenden und dessen Meinung immer prägend für einen Verein. Und ganz offensichtlich gewährt dieser Verein seinem ersten Vorsitzenden einen bedenklich weiten Spielraum.

Dazu gehört auch die Tatsache, dass DN vorgestern den zweiten Vorsitzenden noch einmal telefonisch kontaktiert hatte, um obiges Phänomen zu klären. Ein Rückruf ist bis zum Redaktionsschluss dieses Artikels nicht erfolgt.

Übrigens gehört es zur persönlichen Meinung der DN-Redaktion, dass sich der Verein ZETA mit der Wahl dieses ersten Vorsitzenden gar keinen Gefallen getan hat. Die Entwicklungen und Vorfälle der letzten Monate belegen das. Stichwort: die Claudia-Lange-Identität (siehe unten)!

 

Bisher durfte man annehmen, dass es der Zoophilen-Vereinigung ZETA gemäß ihrem Vereinsnamen „nur“ um Toleranz ihrer von vielen Tierfreunden als inakzeptabel empfundenen und vom Gesetzgeber als strafbar gesetzten sexuellen Orientierung gehe. Eine Presseantwort des ZETA-Vorsitzenden Patrik Drohn an die DN-Redaktion enthüllt Alarmierendes: Es gehe um Akzeptanz! Das aber ist eine ganz andere Hausnummer mit weitreichenden Folgen. Diese Presseantwort von ZETA stellt auch die Authentizität des Vereins in Frage.
© Marlies Schwarzin / pixelio.de

 

 

Alarm: Akzeptanz statt Toleranz

Der entscheidende und DN alarmierende Passus der ZETA-Presseantwort:

              

Ich bewerte das Bekenntnis [gemeint: der Tierschutzpartei] eher negativ. Lothar R. [Name von der DN-Red. gekürzt] hat es mal auf den Punkt gebracht, indem er sagte, eigentlich soll es doch um Akzeptanz und nicht um Toleranz gehen. Vielerorts bekommt man eine Toleranz gegenüber Homosexuellen mit. Das ist per se natürlich etwas Gutes oder zumindest eine deutliche Verbesserung zur Verfolgung, wie in der Vergangenheit geschehen. Die Homosexuellenszene hat Jahrzehnte lang gekämpft und eine Akzeptanz zu erreichen, bekommen haben sie Toleranz.

(ibid.; Hervorhebg. d. DN-Red.)

  
              

Die DN-Redaktion versteht obige Antwort so: Nach der persönlichen Auffassung des ZETA-Vorsitzenden geht es nicht mehr um Toleranz (des Postulats sexuellen Umgangs mit Tieren), sondern inzwischen fordern die Zoophilen sogar Akzeptanz ein. Bitte: Akzeptanz für vom Gesetzgeber strafbar gesetzte Praktiken (wenn auch nur im Range einer Ordnungswidrigkeit, solange diese Praktiken nicht mit erkennbaren Schäden des Tieres einhergehen). Eigentlich müsste ZETA dann auch seinen Vereinsnamen ändern! Denn dort steckt das Toleranz-Postulat drin.

Patrik Drohn bezieht sich mit seiner hochbedenklichen Äußerung explizit auf den Sozialtherapeuten Dr. Lothar R.

Den übrigens hat erst der chronische Verleumder Carsten Thierfelder den Zoophilen an die Seite gestellt. Beruflich mit dem Thema befasst, hatte Dr. R. irgendwann seine Position dazu veröffentlicht und wurde daraufhin von Carsten Thierfelder in der bekannten exzessiven und massiv die Persönlichkeitsrechte verletzenden Art und Weise verleumdet, beschimpft und bedroht. Bis zu den persönlichen und maßlosen Angriffen durch den Recklinghäuser Hetzer war Dr. R. an der Seite von ZETA nicht weiter in Erscheinung getreten. Diese Verbindung wurde erst durch den „Thierrechtler“ hergestellt, der insgesamt der erfolgreichste Wegbereiter der Zoophilie ist, weil er die Zoophilen durch seine Agitation und rechtsbrechende Hetze in die Opferrolle betoniert hat.

Die streckenweise völlig entgleisende Sprache und die Aggressivität der von Dr. R. vorgetragenen Forderungen haben nach Auffassung der DN-Redaktion dem Verein ZETA und einem zivilisierten Diskurs über das sensible Thema weiter geschadet.

 

[Fortsetzung dieses Artikels folgt in Teil 2 / Aua1322P]

 





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Sonntag, den 01. Juni 2014 um 12:57 Uhr
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