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Aua1161: Menschen- contra Tierschutz in Rumänien (16): ETN kritisiert die ARD wegen unverantwortlicher Dickfelligkeit

 

{TS-Kritik}

 

Im ARD-Europamagazin wurde am 16. November 2013 ein weiterer Beitrag über die brutalen Hundefänger in Rumänien ausgestrahlt: Vernichtungsfeldzug gegen Straßenhunde. Zart besaitete Seelen seien gewarnt: Die Aufnahmen sind nur schwer erträglich!

Der Europäische Tier- und Naturschutz e. V. (ETN) kritisiert auf seiner Homepage (Rubrik: News) mit Datum vom 18. November 2013 die ARD als dickfellig, unverantwortlich, den Beitrag als „zusammengeschnittenes Machwerk“:

              

es ist unverantwortlich, mit welcher Dickfelligkeit die ARD schon in der Anmoderation Vermutungen als Tatsachen hinstellt und auch die Behauptung der 10.000 Beißvorfälle in Bukarest als Tatsache feststellt, ohne zu erläutern, warum die Bürger jeden Unfall auf Tierbisse schieben, weil das der Staat bezahlt, andere Unfälle müssen selbst bezahlt werden.

Besonders imponierend finden wir, die wir bei dem gesamten Dreh anwesend waren, mit welchem Aufwand drei Personen drei Tage in Rumänien von der ARD eingesetzt werden, um dann dieses zusammengeschnittene Machwerk zu senden.

(ETN, News am 18.11.2013: Sendung ARD Europamagazin vom 16.11.13, Rumänien: Vernichtungsfeldzug gegen Straßenhunde“)

  
              

Größere Hoffnungen auf eine „ehrliche“ und „zutreffende“ Darstellung setze der ETN hinsichtlich eines Filmberichts von VOX!

 

Drohen und beledigen statt Diplomatie

Auch die Strategie, Briefe maximal unverbindlicher Diktion an rumänische Verantwortliche zu schreiben, setzt der ETN fort. Ein Meilenstein diesbezüglich war schon das Schreiben der früher als „ETN-Botschafterin“ geführten Maja Prinzessin von Hohenzollern, die Rumänien als das Land „Dog Auschwitz“ bezeichnete (vgl. Aua1081, satirisch: Aua1082).

In einem Brief des ETN an den Bürgermeister von Pitesti heißt es, rumänische Politiker seien nicht zu zivilisierten Handlungen fähig und träfen Willkür-Entscheidungen. Der ETN droht Pitesti mit Imageverlust als „Stadt des Hundemords“, was Folgen für Tourismus und Wirtschaft haben werde.

Statt des an dieser Stelle gefälligen "Doggennetz.de-Senfs" über ein derartig undiplomatisches Vorgehen sei auf einen aktuellen Artikel des österreichischen >Kurier< verwiesen, der die zunehmende Radikalisierung im Kontext mit den Aktivitäten öasterreichischer Tierschutzorganisationen in und zu Rumänien beklagt.

 

 

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Mittwoch, den 20. November 2013 um 12:29 Uhr
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