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Aua1127: Animal Defence Corps: Petition zur Kastration von zoophilen Menschen

  

{TS-Kritik}

 

Der Menschenhass und die Menschenjagd auf Zoophile bei sogenannten Tierschützern nimmt immer dramatischere Formen an. Das kommt nicht zuletzt daher, dass die „große“ Journaille bisher kaum auf die unzweifelhaft faschistoiden Tendenzen in der Tierschutzszene reagiert.

Die Demo in Münster (vgl. dazu Aua1121, Aua1122, Aua1126) ist dafür ein gutes Beispiel. Bei den gestrigen Telefonaten dieser Redaktion mit zwei Tageszeitungen vor Ort war im Gespräch mit mindestens einem der Redakteure deutlich zu herauszuhören, dass der naive Glaube an die gute Tat (vgl. auch den Startseiten-Text auf diesem Blog) unerschüttert ist. Von Belegen dafür, dass parallel zu dem scheinbar harmlosen Auftreten der Akteure Menschen auf furchtbare Art und Weise bis tief in ihr Privatleben hinein verfolgt, terrorisiert und denunziert werden, wollen solche Rosa-Wolke-Journalisten nichts hören. Welche Flurschäden und Rechtsbrüche diese angeblichen Tierschützer bei ihren Mahnwachen und Demonstrationen anrichten, listet Aua1122.

Wenigstens beim Thema Pädophilie weicht die Blauäugigkeit der Journaille zumindest gelegentlich der Wahrnehmung brauner Fakten. Die letzten Tage soll ein politisches Magazin darüber berichtet haben, wie das Thema Pädophilie von den Rechtsextremisten und Neonazis vereinnahmt wird. Leider konnte der DN-Leser, der dieser Redaktion den Hinweis darauf gab, die Sendung nicht benennen. Aber auch im Internet organisiert sich zu diesem Phänomen Widerstand: hier, hier und Aua715.


Nicht zuletzt der SPIEGEL-TV-Magazin-Bericht (Aua1109) über das rassistische Austicken der Tierschützer beim Thema Rumänien fällt auch in die Rubrik zaghafter Erkenntnis des antidemokratischen Potenzials in diesem gesellschaftlichen Mikrokosmos, seit Jahren gehegt, gepflegt und befördert durch namhafte Tierschutzorganisationen (vgl. dazu auch den offenen Brief 2012 von DN an das Bundeskriminalamt Aua697).

Denn nirgends sind die Exzesse an Menschenverachtung, Gewaltphantasien und die zahlreichen Aufrufe zur Gewalt so erschreckend wie in der Tierschutzszene.



Animal Defence Corps noch gewalttätiger als Animal-pi.net

Auch wenn es für Szenefremde  - etwa nach der Lektüre der schlimmsten Hass-, Hetz und Lügenseite der Tierschutzszene, Animal-pi.net - kaum vorstellbar ist: Die angeblichen Tierfreunde um den Radebeuler Johannes G., die ihren Terror erst seit wenigen Monaten unter der Bezeichnung Animal Defence Corps (ADC) zelebrieren, schlagen die Animal-pi-Aktivisten noch um Längen.

Im Juli etwa veröffentlichte Johannes G. eine Anleitung zum Bau von Buttersäurebomben mit Mikrosprengladung für Anschläge gegen Zoophilie (Aua1018). Die Kriminalpolizei ermittelt zwar gegen Johannes G., aber das hält den Mann nicht von weiteren mutmaßlichen Straftaten ab.

Allerdings liegt der eigentliche Schwerpunkt bei ADC auf dem Sammeln von Spenden. Spektakuläre Aktionen wie die nachfolgende sollen ganz offensichtlich vor allem Geld in die Kasse des diesbezüglich schon mehrfach auffällig gewordenen G. spülen.

Obwohl sich beide Gruppen (ADC und Animal-pi) als „Tierschützer“ bezeichnen und sich besonders gegen Zoophilie engagieren, sind sie sich spinnefeind und bedrohen sich gegenseitig mit Gewalttaten (Aua1052).


Keine Demos mehr und keine Gnade!

ADC betont immer wieder, dass die Zeit des Redens vorbei sei. Hier würden Tierfreunde handeln. Entsprechende Androhungen finden sich auch in der auf www.change.org veröffentlichten Petition von Johannes G. wieder:

 

Bildzitat Screenshot von https://www.change.org/de/Petitionen/erstellung-eines-gesetzesentwurf-zur-kastration-f%C3%BCr-menschen-mit-zoophiler-neigung#share

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Bildzitat Screenshot wie oben 

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Bildzitat Screenshot wie oben 

 

Das Ende von Demokratie und Rechtstaatlichkeit wird klar markiert:

              

Keine Demos mehr, keine Gnade mehr, die Gespräche sind vorbei!!!

Wir fordern einen sofortigen Gesetzesentwurf der die Kastration von Zoophilen Menschen in Betracht zieht!!!

(Petition des Johannes G., Animal Defence Corps, zur Kastration zoophiler Menschen)

              


Die Petition selbst ist ein eklatanter Verstoß gegen alle verfassungsmäßigen Rechte und gegen die Menschenwürde.

Es ist eine weitere Ungeheuerlichkeit, dass Plattformen wie www.change.org so einen Dreck überhaupt veröffentlichen. Allerdings soll es ganz frisch ein Oberlandesgerichturteil geben, das künftig auch die Betreiber solcher Internetplattformen in die Haftung für derlei Rechtsverstöße nimmt.

Die menschenverachtende Petition des ADC wurde zwar inzwischen geschlossen, ist aber immer noch einsehbar. Und sie hat in den wenigen Stunden 60 Unterstützer gefunden! Wenigstens einige dieser Unterstützer einer derart menschenverachtenden Aktion sind lesbar auf der Petitionsseite gelistet und werden im Screenshot dieser Redaktion auch nicht unkenntlich gemacht.



Zusammenhänge zwischen der Demo in Münster und der Kastrationspetition

Es täusche sich niemand über die Zusammenhänge: Die ADC-Petition ist Ausfluss der seit Monaten ungehemmten, mit allen Merkmalen faschistoider Hetze behafteten Stimmungsmache in der Tierschutzszene. Sie kriecht aus demselben Propagadaloch wie die Demo gegen Zoophilie in Münster. Jeder, der an solchen Demonstrationen teilnimmt, die ein komplett utopisches Ziel (Strafrechtsänderung) nur behaupten, jeder Publizist, der verharmlosend und unter Verschweigen des menschenverachtenden Terrors dieser Anführungszeichen-Tierfreunde über solche Aktionen berichtet, trägt seinen Teil der Verantwortung an den immer neuen Exzessen dieser Menschenverachtung und dieser Menschenjagd.

Weitere Plattformen, die sich an der Hetze gegen Zoophile beteiligen, die längst nichts mehr mit "Aufklärung" und Information zum Thema zu tun hat, sind das Internetportal K9-News und die österreichische Facebook-Seite DOGnews.

Wir können auf den ersten Toten des faschistoiden Tierschutzes warten!

 

DN-Artikel über die militante Gruppe ADC:

Aua1018 / Aua1044P / Aua1052 / Aua1057 / Aua1064 / Aua1127 (Kastrationspetition) /

Artikelserie über Demo gegen Zoophilie in Münster:

Aua1121 / Aua1122 / Aua1128 / Aua1129 / Aua1130 /

DN-Artikelserie: Warten auf den ersten Toten des faschistoiden Tierschutzes

Aua686 / Aua687 / Aua688 / Aua968 /

DN-Artikelserie: Zoophilenhetze außerhalb von Recht und Gesetzesentwurf

Aua1011P / Aua1018 / Aua1028 / Aua1029 / Aua1043P / Aua1049 / Aua1051 / Aua1053 / Aua1056Aua1061Aua1062 /

Offener Brief der DN-Redaktion 2012 an das Bundeskriminalamt zu Rechtsextremismus und Gewaltbereitschaft in der Tierschutzszene: Aua697

 





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Freitag, den 18. Oktober 2013 um 09:35 Uhr
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