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Aua1126: Demo gegen Zoophilie in Münster (3): Gewaltphantasien und Absprachen zu Elektroschocker und Steinen

 

{TS-Kritik}

 

Vorhergehende Artikel dieser Serie: Aua1121 und Aua1122 (= Themeneinführung!)

 

In der Facebook-Gruppe zu der Demo gegen Zoophilie in Münster am kommenden Samstag (19. Oktober 2013), die inzwischen nicht mehr öffentlich zugänglich ist, wurde von den Animal-pi-Aktivisten behauptet, es sei von den „Tierschändern“ eine Gegendemo angemeldet worden. Die Pressestelle der Polizei in Münster jedoch weiß von einer solchen Anmeldung auf zweimaliges Anfragen der DN-Redaktion nichts (vgl. Aua1121).

Da insbesondere auf die angekündigte (und de facto vermutlich nicht existierende) Gegendemo hin viele Poster ihre Teilnahme zusagten und es auch zur Verabredung von Straftaten kam, lässt sich zumindest der Verdacht nicht ausschließen, dass diese „Gegendemo der Tierschänder“ erfunden wurde, um Chaoten und Krawallos anzuwerben.

Eine umfassende und auch für neue DN-Leser nachvollziehbare Themeneinführung zu Zoophilie und den gewaltbereiten Veranstaltern der Demo in Münster leistete Aua1122.

 

Fotos von Gegendemonstranten sollen veröffentlicht werden

Die Poster in der FB-Eventgruppe "Demo gegen Zoophilie" starten auf die Fake-Meldung der Gegendemonstration nachgerade durch. Sie kündigen an, von den Gegendemonstranten jede Menge Fotos machen zu wollen, die dann – im Verstoß gegen Persönlichkeitsrechte und das Recht am eigenen Bild – im Internet veröffentlicht und den Arbeitgebern dieser Personen zugeschickt werden sollen:

 

Ausschnitt Bildzitat Screenshot aus der Facebook-Eventgruppe "Demo gegen Zoophilie" in Münster am 19.10.2013; anonymisiert.

 

Uschi P. diktiert das weitere Vorgehen, wenn die Fotos erst einmal verfügbar wären: „... und dann teilen, teilen, teilen, das ganze Netz darf nur noh aus Bildern von denen bestehen“ (Zitat in Originaldiktion).

Die ebenfalls schon erwähnte Christina H. verspricht dazu: „Ich bin mit Kamera da. Open Web TV.NRWision“.

Der unter den Namen seiner Katzen auftretende Reiner G. reibt sich digital schon die Hände angesichts der versprochenen Konfrontation mit den „Tierschändern“ und „Perversen“: „freu freu freu freu freu freu mich so sehr Hurra sie kommen Wir gehen Hand in Hand mit unseren geliebten Feinden aaah“ (ibid.).

 

Ausschnitt aus Bildzitat Screenshot wie oben.

 

Diesen Aktivisten und Demonstranten geht es nur darum, anderen Menschen zu schaden. So sollen etwa die Bilder von Gegendemonstranten an deren Arbeitgeber verschickt werden. Das darf man sich auf der Zunge zergehen lassen: Einfach nur deshalb, weil Menschen von ihrem Grundrecht auf Demonstrationsfreiheit Gebrauch machen und ohne irgendeinen Beweis dafür, dass sie zoophil wären, sollen sie denunziert, verleumdet und in ihrer Existenz gefährdet werden.

 

Ausschnitt Bildzitat Screenshot wie oben.

 

Die bezeichnete Waltraud G. fällt nicht nur in dieser Diskussion durch extremen Hass und Gewaltbereitschaft auf. Auf YouTube jedoch stellt sie sich ganz anders dar!

 

Absprache wegen Alkohol

Auch die Verköstigung unterwegs wird besprochen.

 

wie oben

 

Sabine K., die hier zwar als Wortführerin auftritt, aber nach eigenem Bekunden gar nicht Veranstalterin ist, wirft zwar noch ein „während der demo kein alk“. Aber von der Veranstalterin selbst kommt keine klare Abgrenzung. Der Quengelei von Micky M., Bierkästen und Schnaps sollten erlaubt sein, setzt keiner etwas entgegen.

Und Kalle W. bekennt, es sei gut, dass er ohnehin nicht anwesend sein werde, denn „wie könnte ich da friedlich bleiben!!!“.

 

Elke C.: Elektroschocker

Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte, dachte sich wohl Elke C. in der Veranstaltungsgruppe zur Demo in Münster:

 

wie oben

 

An anderer Stelle bekennt Elke C. mit der Aussicht auf diese Konfrontationen: „.. kann es kaum noch abwarten“.

Bezeichnend auch die Ankündigung von Uschi P., sie habe die Facebook-Gruppe geschlossen. Bei diesen Aktivisten wird alles im Geheimen und Verdecktem konspirativ organisiert und abgesprochen, weil es sich bei den Absprachen häufig um die Verabredung zu Straftaten handelt. Der Ausdruck „Spacken“ bezieht sich auf alle Poster, die kritische Fragen stellen, ihr Veto erheben oder sich in anderer Weise als nicht linientreu zeigen.

Übrigens finden Tierfreunde, welche sich einfach nur über diese Demo informieren wollen,  keine Anlaufstelle im Internet (außer der kritischen Berichterstattung auf DN). Die Eventgruppe, aus der hier zitiert wird, ist inzwischen eine geschlossene Veranstaltung. Eine offizielle Homepage zu dieser Demo gibt es nicht.

Der Screenshot mit dem Elektroschocker wurden schon anderenorts bei Facebook veröffentlicht. Daraufhin behaupteten die Verantwortlichen, es handele sich um eine Fälschung des Screenshots. Auch diese „Ausrede“ wird von den Animal-pi-Aktivisten häufiger verwendet. Deshalb lässt die DN-Redaktion solche spielentscheidenden Einträge inzwischen abfilmen!

Die Posterin Angie R., die an zweiter Stelle nach dem Bild mit dem Elektroschocker schreibt, soll die Veranstalterin der Demo in Münster sein. Wie im Screenshot zu sehen, erhebt sie keinen Einspruch gegen die abgebildete Waffe!

 

Backsteine zum Kastrieren der Gegendemonstranten

Poster, denen sich der massive Drohcharakter der Diskussion erschließt, wie im nachstehendem Screenshot dem „Angstphilosoph“, sollen gesperrt werden (Vorschlag Monika S.). Die Überlegungen von Monika S., Backsteine mitzubringen, mit denen man die „Tierschänder“ kastrieren könne, findet aus Stabilitätsgründen nicht so rechten Anklang.

 

wie oben

 

Veranstalterin beteiligt sich an Gewaltphantasien

Wie immer, wenn die Animal-pi-Aktivisten zu Werke sind, steigern sich die Diskussionsteilnehmer in Gewaltphantasien hinein. Kalle W. Möchte den „Tierfi ...“ am liebsten „die Nudel in den Mixer stecken“. Auch kündigt er an, dass jemandem „bald ein Finger fehlt“. Gabi K. ist das mit dem fehlenden Finger viel zu wenig.

Dann werden die Zielpersonen dieser Gewaltphantasien bestimmt. Jetzt beteiligt sich auch die Veranstalterin Angie R. an der Diskussion und behauptet wahrheitswidrig: „Das ist der Lebensgefährte von der L.", wobei der Name auf Facebook im Original komplett ausgeschrieben wird.  

 

wie oben

 

Die bezeichnete und mit vollem Namen benannte Person L. ist übrigens eine Tierschützerin, die sich anfangs ebenfalls bei den Anti-Zoophilie-Aktivisten engagiert hatte. Nachdem sie erkannt hatte, mit welchen menschenverachtenden Methoden dort gearbeitet wird, hatte sie sich abgewandt. Wie alle Kritiker dieser mit faschistoiden Methoden arbeitenden „Tierschützer“ wird sowohl sie wie ihre Familie als zoophil denunziert (vgl. dazu Stichwort „sexuelle Denunziation“).

 

Träger der falschen Gesinnung würden auf Zuruf von der Polizei „entsorgt“

Die Veranstalterin Angie R. kündigt des Weiteren an, dass auf der Demo "Pro-Zoos" sofort entfernt würden. Und zwar von der Polizei. Ganz offensichtlich auf Zuruf der Veranstalter, denn Angie R. meint, die Pro-Zoos seien ja (den Aktivisten von Animal-pi) „namentlich und gesichtsmäßig“ bekannt.

Der Polizei jedoch sicherlich nicht.

Dieser Punkt verspricht besondere Spannung. Der Wahrheitsgehalt dieser Ankündigung ist nicht zu überprüfen. Sollte die Polizei jedoch auf schieren Zuruf der Veranstalter irgendwelche Passanten und Zuschauer, die als „Pro-Zoo“ denunziert werden, tatsächlich „entfernen“, wäre das mehr als problematisch!

 

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DN-Artikel über die militante Gruppe ADC:

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DN-Artikelserie: Warten auf den ersten Toten des faschistoiden Tierschutzes

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DN-Artikelserie: Zoophilenhetze außerhalb von Recht und Gesetzesentwurf

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Offener Brief der DN-Redaktion 2012 an das Bundeskriminalamt zu Rechtsextremismus und Gewaltbereitschaft in der Tierschutzszene: Aua697

 





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Donnerstag, den 17. Oktober 2013 um 11:01 Uhr
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