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Aua1124: Österreichische Rechtspopulistin der FPÖ auf Freundesliste von Carsten Thierfelder

 

{TS-Kritik}

 

Ende August hatte die österreichische Zeitung NEWSat über die geheime Facebook-Gruppe „Wir stehen zur FPÖ“ berichtet.

Da es dabei auch um das angebliche Tierbordell Niedermohr ging, hatte DN in Aua1097P auf die Berichterstattung verlinkt und dabei die beachtliche Eskalation des Mythos Tierbordell Niedermohr aufgegriffen. Denn die Imster Gemeinderätin Marion Senger (FPÖ) war in dieser geheimen Gruppe ebenfalls aktiv. Sie bekundete dort nicht nur ihren Glauben an die Existenz des Tierbordells Niedermohr, sondern eskalierte das Thema durch die falsche Tatsachenbehauptung, „fast 90 % der Kunden seien Muslime“ (vgl. NEWSat und Aua1097P). Von den österreichischen Journalistenkollegen mit dieser Behauptung konfrontiert, ruderte die Dame massiv zurück mit der wenig überzeugenden Auskunft, sie habe sich „auf falsche Informationen“ verlassen.

 

Bildzitat Screenshot der Facebook-Seite der FPÖ-Politikerin Marion Senger. Zu den Feinheiten hinter dem Slogan "Rot Weiss Rot" vgl. auch diesen Artikel in der Süddeutschen Zeitung.

 

Verbindungen zu Animal-pi-Gründer

Dank der grandiosen Recherchearbeit einiger DN-Leser hat diese Redaktion inzwischen auch eine Idee, woher diese „falschen Informationen“ stammen könnten. Denn die österreichische Politikerin findet sich auf der FB-Freundesliste des notorischen Verleumders und intermittierenden Gefängnisinsassen Carsten Thierfelder wieder:

 

Bildzitat Screenshot von der Facebook-Seite des Animal-pi-"Gründers" Carsten Thierfelder: In der Freundesliste des gewaltbereiten Extremisten findet sich auch die FPÖ-Gemeinderätin Marion Senger wieder.

 

Doch nicht nur das: Die FPÖ-Politikerin heißt den Extremisten, der gerade erst wieder aufgrund der verleumderischen Inhalte seiner Hetzseite Animal-pi.net 14 Tage in Erzwingungshaft saß, „Willkommen zurück“!

 

 
Bildzitat Screenshot wie oben: Am 14. Oktober 2013 wurde Carsten Thierfelder aus der Justizvollzugsanstalt Gelsenkirchen entlassen, wo er aufgrund der verleumderischen Inhalte seiner Hetzseite Animal-pi.net 14 Tage in Erzwingungshaft saß. Die österreichische FPÖ-Gemeinderätin Marion Senger heißt ihn auf seiner Facebook-Seite "Herzlich wilkommen zurück"!

 

Distanziert sich Senger auch von Thierfelders Rechtsbrüchen?

In dem NEWSat-Artikel vom 25. August 2013 hatte die FPÖ-Politikerin reumütig bekannt, sich „von den gewalttätigen Postings und Gewaltphanatasien“ in der zitierten geheimen FB-Gruppe zu distanzieren.

Diese Distanzierung ist wenig glaubwürdig, wenn sie Mitte Oktober einen Mann herzlich willkommen heißt, dessen Internetseite ein einziger Exzess von Verleumdungen, Beleidigungen und Gewaltandrohungen ist. Die Hetze Thierfelders gegen das bisher durch keinen einzigen behördlichen Beweis belegte „Tierbordell Niedermohr“ muss im kausalen Zusammenhang mit den gewalttätigen Straftaten gegen die Bewohner dort gesehen werden (vgl. Aua1024, satirisch: Aua1119).

Carsten Thierfelder ist der Kopf der militanten Gruppe Animal-pi, die am kommenden Samstag eine Demonstration in Münster angemeldet haben (vgl. dazu Aua1121, Aua1122). Dieser Zusammenschluss angeblicher Tierfreunde, die sich vorgeblich gegen Zoophilie engagieren, ist in den vergangenen zwei Jahren durch Terror, Mord- und Gewaltandrohungen gegen willkürlich und ohne Beweis denunzierte Personen aufgefallen. Gegen Carsten Thierfelder bestehen derzeit 22 Gerichtsurteile und -beschlüsse. Darüber hinaus sind drei laufende Strafverfahren dieser Redaktion bekannt.

Die letzte „Demonstration gegen Zoophilie“, welche diese Aktivisten in Welver veranstaltet hatten, wurde von der Partei DIE RECHTE vereinnahmt (Aua1039), welche vom deutschen Verfassungsschutz beobachtet wird (Quelle).

 

Ausschnitt aus Bildzitat Screenshot der früheren Webseite des Carsten Thierfelder Bulldog-Nachrichten.de Dort prahlt der Extremist damit, gegenüber einem Beamten gewalttätig geworden zu sein. Aber: Es geschah ja - aus einer Sicht - "zurecht"! Was nämlich Recht und Gesetz ist, das entscheiden auch die heutigen Aktivisten von Animal-pi selbst! Diese Redaktion hat eine noch nicht veröffentlichte Dokumentation von über 30 Gewaltandrohungen, Gewaltaufrufen, Anstiftungen zu Straftaten etc. der Animal-pi-Aktivisten angelegt.  Diese organisieren derzeit für den kommenden Samstag in Münster eine "Demo gegen Zoophilie".

 

Den österreichischen Kollegen zur Beobachtung empfohlen: DOGnews

Was in dem NEWSat-Artikel als Hetze, gewalttätige Postings, Gewaltphantasien aus der geheimen Facebook-Gruppe Wir stehen zur FPÖ thematisiert wird, ist nur ein schwacher Abklatsch der Menschenverachtung, des Rassismus' und der Hetze, wie sie auf den Webseiten deutscher Tierschützer und insbesondere der Fanti-Zoos (Begriff: Aua1012) rhetorischer Alltag sind. ABER: Es sind eben „nur“ (angebliche) Tierschützer, keine Politiker, Gemeinderäte etc. Deshalb dokumentiert sich diese Redaktion zum faschistoiden Output dieser angeblichen Tierschützer in aller Ruhe einen Wolf!

Dennoch sei den österreichischen Journalistenkollegen die österreichische Facebook-Seite DOGnews zur Beobachtung empfohlen! Dort ist sei Monaten die Loslösung von den Themen Tierschutz und Hunde zugunsten der Hetze gegen Einzelpersonen, Kranke, Behinderte und gesellschaftliche Randgruppen zu beobachten. Der Niveauabstieg dokumentiert sich auch durch die neuerdings dort gewählte Sprachebene à la „Fick dich selbst!“ (vgl. Aua1114).

Die DN-Redaktion vermeint einen kausalen Zusammenhang zwischen dieser Verabschiedung vom Tierschutz der Österreicher hin zur Hetze mit dem Auftreten des Deutschen Thomas I. dort zu erkennen, der inzwischen als Wortführer auftritt. Thomas I. war früher Betreiber der ausländer- und islamfeindlichen Webseite www.no-go-area-europe.de, die später erst gesperrt und dann gelöscht worden sein soll (vgl. dazu Aua1047P, Aua1048P, Aua1055P, Aua1066P).

Erst am vergangenen Wochenende hatten sich User über das „rassistische Geschwafel“ von Thomas I. auf DOGnews beschwert (Aua1115).

 





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Mittwoch, den 16. Oktober 2013 um 09:50 Uhr
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