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Aua1117P: Bin ich ein guter Tierschützer? Der Selbsttest

 

{TS-Satire}

 [im DNPA erschienen: 13.10.13; online verfügbar ab: 15.11.2013  ]

 

Eine der kennzeichnenden Merkwürdigkeiten des modernen, überwiegend sich digital manifestierenden Tierschutzes ist die Tatsache, dass maulsperrende Akteure keinerlei Belege mehr für ihren gelebte (i. e. analog!!) Tierliebe und ihr eigenes Engagement vorlegen müssen. So fragt heute keiner mehr danach, woher die jeweiligen Krachmacher ihre privaten Tiere haben, in welchem Tierschutzverein oder Tierheim sie sich in letzter Zeit ehrenamtlich engagiert haben oder welche Arbeitsproben praktischen Tierschutzes sie sonst vorlegen möchten. Laut sein (i e. Omnipräsenz auf den einschlägigen Facebook-Seiten), Protestieren, Petitionieren und die „richtige“ Haltung zum Thema Zoophilie reichen völlig aus.

Welches die „richtige“ Haltung ist, das geben die einschlägigen Tierschutz-Mullahs vor (vgl. satirisch auch Aua1114).

Eine gelebte ganzheitliche Ethik und Tierschutz bis hinein in den privaten Bereich sind obsolet. Die Expertise zu bestimmten bei Menschen auftretenden Krankheiten und sexuellen Perversionen reicht völlig!

Deshalb fällt der Tierschützer-Selbsttest heutzutage auch ganz anders aus als noch vor einigen Jahren. So:

 

 

 Bin ich ein guter Tierschützer?

Der Selbsttest

Bringen Sie folgende Perversionen und gestörte Sexualpräferenzen in die korrekte Reihenfolge ihrer moralischen Verwerflichkeit und ordnen Sie die jeweilige Todesstrafe (Steinigen, Köpfen, Tod durch den Strang, Tod durch Injektion etc.) zu:

der sexuelle Missbrauch von (adulten) Tieren (Zoophilie)

Zoosadismus

der sexuelle Missbrauch von Kindern (Pädophilie)

der sexuelle Missbrauch von Tierkindern (Pädozoophilie / Zoopädophilie)

der sexuelle Missbrauch von Leichen (Nekrophilie)

der sexuelle Missbrauch von Tierleichen (Nekrozoophilie / Zoonekrophilie)

der sexuelle Missbrauch von Tierkinderleichen (Nekrozoopädophilie / Zoopädonekrophilie / Pädonekrozoophilie or what ever)

die Liebe des Tierschützers zum Größenwahn (Megalomanophilie)

der faschistoide Hang von Tierfreunden zum Personenkult um megalomanophile Psychopathen (Hagiographiephilie)

der Missbrauch eines quantitativ irrelevanten Tierschutzthemas zur Selbstdarstellung bei simultaner Ignoranz drängendster Tierschutzprobleme (missionarischer Narzissmus bei ausgeprägter Misanthropie auf dem Nährboden diagnostizierbarer Soziopathie)

der publizistische Beherrschung von Fremdwörtern, die ich noch nicht einmal kenne, durch Tierschutzkritiker (Xenolexikophilie)

Abkürzung des Tests durch folgende Individualoption möglich:

Ich kenne mich mit all den Philien gar nicht aus. Aber ich habe so viel Hass und Gewaltbereitschaft ihn mir: Ich kann auf jeden Fall mitmachen!

  

 

Wer sich beim Ranking der mehrheitlich als Krankheiten klassifizierten Perversionen und der anderen Ekelhaftigkeiten unsicher fühlt, erhält bei den Szenegrößen Zwerg Bumsti oder Irrschwaller mehr oder weniger liebevolle ideologische Führung.

Der größte Fanti-Zoo aller Zeiten (GRÖFAZ) jedoch steht für diese Beratung wegen Erzwingunshaftphilie intermittierend nicht zur Verfügung.

 





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Sonntag, den 13. Oktober 2013 um 13:15 Uhr
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