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Aua1089: Menschen- contra Tierschutz in Rumänien? (10): Die Heilige Dreifaltigkeit des Tierschutzes setzt EU-Präsidenten die Pistole auf die Brust

 

{TS-Kritik}

 

Jetzt aber: Die Heilige Dreifaltigkeit des Tierschutzes richtet einen ultimativen Protestbrief an Martin Schulz, Präsident des EU-Parlaments. Jetzt brandet die gesamte intellektuelle Wucht des deutschen Auslandstierschutzes an die Pforten der EU, die, wir erinnern uns aus Aua1087, das Stray Dog Population Control Program, welches Tötungen als selbstverständlichen Bestandteil der Lösung des Straßenhundeproblems vorsieht, gefördert hat.

Maja Prinzessin von Hohenzollern (separat!!!), Dieter Ernst vom Europäischen Tier- und Naturschutz e. V. [doch, doch, er lebt!] und Petra Zipp vom Bund gegen Missbrauch der Tiere zeichnen den Protestbrief vom 12. September 2013.

In der Diktion unterscheidet sich dieser Brief nach Meinung dieser Redaktion nicht entscheidend vom MPH-Brief (vgl. Aua1081, Aua1082P). Es bleibt bei „Blutbad“, „Völkermord“ und „Krieg gegen Hunde und Katzen in Europa“. Mit keinem Wort wird auf die Bedrohung für die Bevölkerung durch die vielen Beißvorfälle und den deshalb unter Umständen auch verständlichen Ängsten der Menschen [was ist das?] Bezug genommen (vgl. dazu Aua1081).

Überdies scheinen die drei Weisen aus dem Spendenland in Besitz von Belegen/Beweisen zu sein, die bisher in den seriösen Medien so nicht auftauchen:

              

Aufgrund vieler Ungereimtheiten in dem Fall, hat sich mittlerweile bestätigt, dass der kleine Junge NICHT durch Straßenhunde getötet wurde, sondern vermutlich Opfer einer pädophilen Straftat geworden sein soll.

(Protestbrief von MPH-ETN-bmt an den Präsidenten des EU-Parlaments Martin Schulz v. 12.09.2013; Hervorhebg. d. DN-Red.)  

              

Die bekannte Missbrauchsthese also (vgl. dazu Aua1080). Wie „bestätigt“ und „vermutlich“ dabei zusammenpassen, weiß diese Redaktion nicht! Denn wo Bestätigungen vorliegen, muss nicht mehr vermutet werden!

Sprache ist ja so verräterisch!

Wer möchte die Briefautoren denn gern einmal nach Belegen und Beweisen für Äußerungen wie den Hunden „wurden lebend mit der Flex die Pfoten abgesägt“ fragen?

 

Dolle Drohung

Der köstliche Höhepunkt des Schreibens:

              

Wir nehmen es nicht länger hin, dass Sie und das EU-Parlament weiterhin tatenlos einem derart inhumanen und kriminellen Treiben in Rumänien zusehen und sich so von dem dortigen System instrumentalisieren lassen.

(ibid.; Hervorhebg. d. DN-Red.)

              

So, so, MPH & ETNbmt nehmen es nicht länger hin! Und was passiert genau, wenn Schulzi und EU-Parlament „weiterhin tatenlos einem derart inhumanen und kriminellen Treiben in Rumänien zusehen“?

Na? Was? Wird Schulzi dann aus dem Amt gejagt? Das EU-Parlament gestürzt? Rumänien besetzt?

Die DN-Redaktion schlägt vor: Hungerstreik der Briefautoren. Und zwar: bis zum bitteren Ende!

Die Spannung steigt …

 

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Dienstag, den 17. September 2013 um 09:27 Uhr
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