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Aua1083: Menschen- contra Tierschutz in Rumänien? (5): IFAW formuliert seriösen Appell an den rumänischen Präsidenten

 

{TS-Kritik}

 

Nachdem die DN-Redaktion in Aua1081 und Aua1082P aufgezeigt hat, in welcher Tonalität Tierschützer sich in der momentan heiklen Situation auf gar keinen Fall an Rumänien wenden sollten, rettet der International Fund for Animal Welfare (IFAW) die Ehre des Tierschutzes durch ein Schreiben an den rumänischen Präsidenten, das nicht gegen sämtliche Regeln der Höflichkeit und des Anstands verstößt und genug diplomatisches Geschick besitzt, den Adressaten vielleicht zu erreichen.

Der Brief ist kurz und verzichtet auf Beleidigungen, Bedrohungen, Unterstellungen, Forderungen und Anwürfe, welche dem Autor gar nicht zustehen. Selbstverständlich beginnt der Appell mit einer Beileidsbekundung für das getötete Kind Ionut Anghel. Die Verfasserin würdigt die aktuelle Lage in Rumänien durchaus als zu recht von der Bevölkerung empfundene Bedrohung.

Der IFAW droht und beleidigt nicht, er bietet Rumänien Unterstützung an. Der Appell richtet sich auf eine Lösung mit langfristiger und sicher empirisch gesichert erfolgreicher Perspektive.

Auch dieser Brief wirbt bei deutschen Tierfreunden um Unterstützung. Er hat diese allemal mehr verdient als das oberpeinliche und unverschämte Schreiben von Maja Prinzessin von Hohenzollern! Man lese nur diesen Passus des einführenden Textes:

              

Ich bitte Sie, unsere Beileidsbekundung an die Familie und die Bürger Bukarests zu unterstützen und dem Präsidenten ans Herz zu legen, mit uns an einer nachhaltigen Lösung für die Probleme mit den Straßenhunden zu arbeiten.

(IFAW: Verhindert die Massentötung der rumänischen Straßenhunde.) 
            

Des Weiteren positiv auffallend an der Berichterstattung auf der IFAW-Homepage ist, dass auf die Verwendung besonders grausamer Bilder verzichtet wird. Viel aussagekräftiger zur Situation der Hunde in Rumänien, wenn auch sanfter kommunizierend, ist das Bild der drei Hunde auf dem Bahnhof, zweier derer direkt neben den Gleisen schlafen!

 

Bildzitat Screenshot von der IFAW-Homepage: Diese Tierschützer verwenden keine dramatischen grausamen Bilder, um die Situation in  Rumänien zu beschreiben, und bringen trotzdem ihre Botschaft rüber.

 

Kompliment, IFAW! So könnte es gehen! Wenn andere nicht ständig das kostbare Porzellan mit ihrer Selbstdarstellung zerdeppern würden!

 





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Sonntag, den 15. September 2013 um 08:08 Uhr
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