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Aua1064: Animal Defence Corps: Auch die Zoophilen distanzieren sich von jeder Zusammenarbeit

 

{TS-Kritik}

 

Es konnte nicht gutgehen: drei (3) Selbstdarsteller auf einem (1) Thema, dem vermaledeiten, völlig unberechtigt in den Tierschutz-Mittelpunkt gerückten Zoophilie-Thema.

Es ging nicht gut. Nun ist der große Krieg zwischen den drei Selbstdarstellern Carsten Thierfelder, Thomas I. (K9-News) und Johannes Gerhardt (Animal Defence Corps ADC) ausgebrochen. Unterste Schublade: der eine haut die übelsten Verleumdungen raus wie eh und je; der Zweite gibt seine Recherchen in unerträglicher Diktion zum Besten, der Dritte macht eine Radio-Sondersendung nach der anderen (vgl. Aua1057, hier und ein Mitschnitt hier).

Den Tieren bringt das alles gar nichts. Von keinem der sich pausenlos selbstlobenden „Tierrettern“! Auf dieses Hauen und Stechen im Detail einzugehen, überlässt DN gern den verschiedenen Facebook-Gruppe, deren eine Johannes Gerhardt auch zur Stellungnahme auffordert (geschlossene FB-Gruppe Die Wahrheit - Animal Defence Corps).

 

Keine Kooperation von ZETA mit ADC

Eine der stapelweisen Provokationen von Johannes Gerhardt an die Tierschützer ist seine Ankündigung, mit der „zoophilen Gemeinde“ (hö?) zusammenzuarbeiten. DN weiß nicht, was der Radebeuler Tierschutzfrischling mit „zoophiler Gemeinde“ meint, denn Menschen mit dieser sexuellen Neigung bilden keine Religionsgemeinschaft.

„Zoophile“ mag es viele geben; ein Teil derer hat sich unter dem Namen ZETA (Zoophiles Engagement für Toleranz und Aufklärung) zusammengeschlossen.

Und die Verantwortlichen von ZETA weisen nach der ADC-Radiosendung vom 24. August 2013 jede Kooperation mit „fragwürdigen Hauruck-Tierschutz“-Gruppierungen von sich. In einer Distanzierungserklärung vom 26. August 2013 weisen sie zwar darauf hin, dass auch ZETA weiterhin Zoosadisten auf der Spur bleibe, aber sich deutlich von den „fragwürdigen“ Methoden bestimmter Aktivisten unter dem Label Tierschutz abgrenze. Die Zoophilen betonen, sich an keiner Form verbotener Privatfahndungen zu beteiligen oder diese auch nur gut zu heißen.

Die ZETAs erwähnen klugerweise Johannes Gerhardt und den ADC nicht; aber es ist klar, wer gemeint ist, weil nur der ADC von sich behauptet, mit Zoophilen zu kooperieren.

Quelle: http://blog.zeta-verein.de/2013/08/zeta-gegen-zoosadismus-und-tierqualerei/

 

Umfassende Doku von Elke K.

Eine inzwischen vierteilige Artikelserie (Teil 5 ist angekündigt) zu den zweifelhaften Aktivitäten des ADC veröffentlicht Elke K. auf Facebook. Seriös und nachvollziehbar und unter Verzicht auf die unwitzige Polemik, wie sie die diesbezüglichen Artikel auf K9-News zur Lesequal machen, listet die Kritikerin die zahlreichen Spendenaufrufe Gerhardts auf, verweist auf das Verbot von Privatfahndungen und Observationen und was ADC an Straftaten sonst noch ankündigt.

Lesenswert! Damit erfährt die umfangreiche Dokumentationssammlung zu den haarsträubenden Aktionen von ADC eine weitere Bereicherung (siehe auch Links in Aua1057).

ADC-Dokumentation von Elke K., Teil 1
ADC-Dokumentation von Elke K., Teil 2
ADC-Dokumentation von Elke K., Teil 3
ADC-Dokumentation von Elke K., Teil 4
 
 
Johannes Gerhardt mit seiner militanten ADC-Gruppe hat in der Tat erneut (und nach dem kleinsten Kino der Welt) die Chance auf einen Eintrag in das Guinessbuch der Rekorde, denn bisher ist nicht bekannt, dass sich soo viele Tierschützer und Gruppen und Personen so explizit, so gehäuft und so rasch von einer "Tierschutzgruppe" distanziert hätten wie in diesem schlimmen Fall.
 




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Dienstag, den 27. August 2013 um 12:38 Uhr
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