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Aua1049: Zoophilenhetze (6): Carsten Thierfelder bedroht massiv den Tierhof Straelen

 

{TS-Kritik}

 

In der schier endlosen Reihe der Zivil- und Strafverfahren gegen den angeblichen Tierrechtler Carsten Thierfelder (vgl. Aua689, Aua713, Aua1028, Aua1029) fand gestern eine Verhandlung vor dem Amtsgericht Recklinghausen im Zuge eines einstweiligen Verfügungsverfahrens von Martina Retthofer, Tierhof Straelen, gegen den notorischen Verleumder statt. Thierfelder ist gar nicht erst vor Gericht erschienen, wie der Tierhof Straelen berichtet. In einem Schreiben an das Gericht soll er dieses Nichterscheinen angekündigt und damit begründet haben, ohnehin kein Recht zu bekommen. Nach Berichten des Tierhof Straelen und gemäß Zivilprozessordnung ist in dem Verfahren ein Säumnisurteil zugunsten von Martina Retthofer ergangen.

Das entsprechende Urteil wird veröffentlicht, sobald es dem Verfügungsbeklagten zugestellt wurde.

 

Ein harmloser Besuch wird zur Kindesbedrohung

Wie Martina Retthofer und ihr Team im Gästebuch des Tierhof Straelen berichten und der DN-Redaktion gegenüber mündlich bestätigen, wollten die Tierschützer ihre Anwesenheit in Recklinghausen dazu nutzen, das Gespräch mit Carsten Thierfelder zu suchen. Da er vor Gericht nicht erschienen war, um seine angeblich so gerechte Sache zu verteidigen, fuhren die Straelener zu Carsten Thierfelder nach Hause.

An der Wohnungstür habe die Tochter geöffnet und darauf verwiesen, dass ihr Vater schlafe und nicht gestört werden dürfe. Daraufhin wünschte Martina Retthofer alles Gute und verließ das Haus wieder.

Die Straelener schildern den Ablauf des Besuches aus ihrer Sicht im Gästebuch in einem Eintrag vom 14. August 2013, 19.30 Uhr.

 

Sofort den Zoos angehängt

Irgendwann am gestrigen Nachmittag veröffentlichte Carsten Thierfelder auf dem Facebook-Account von Bulldog-Nachrichten eine völlig andere Version des Besuchs. Von Martina Retthofer ist darin nicht die Rede. Stattdessen wurde behauptet, die Zoophilen wären bei Thierfelder gewesen und hätten seine Tochter massiv bedroht.

Daraufhin entbrannte eine sich in übelsten Gewaltphantasien gegen die Zoos ergehende Diskussion. Darin wurden die Zoos mit Mord und folternder Körperverletzung bedroht, die von einzelnen Postern nahezu wollüstig ausgeschmückt wurden. Der größere Teil dieser Gewaltdiskussion konnte per Screenshot noch gesichert werden, bevor Carsten Thierfelder im Verlaufe des gestrigen Abends den Facebook-Account gelöscht haben soll.

Auch die militante Gruppe Animal Defence Corps (ADC) sprang sofort auf den Zug auf, als man dort noch den Kenntnisstand hatte, dieser führe zu den Zoos. Es folgten Drohungen und Besuchsankündigungen. Seit sich jedoch herumgesprochen hat, dass für den Besuch der Tierhof Straelen verantwortlich ist, wird es bei ADC plötzlich ganz still.

 

„Schlage ich euch Perversen den Schädel ein“

Zwischenzeitlich muss Thierfelder dann erfahren haben, dass der Tierhof Straelen den Besuch bei ihm öffentlich erklärt hat. Daraufhin bedrohte er Martina Retthofer auf allen kommunikativen Kanälen: per Telefon, per Mail sowie mit zwei Gästebucheinträgen beim Tierhof Straelen.

Inhaltlich unterscheiden sich die schriftlichen und mündlichen Drohungen kaum, wie Martina Retthofer gegenüber der DN-Redaktion erklärt:

              

Von: Carsten Thierfelder

An: info

Verschickt: Mi, 14 Aug 2013 7:50 pm

Betreff: Du verlogene Person

Du Drecksau warst bei meiner Tochter, DAFÜR WIRD DU TEUER BEZAHLEN!

Das ist ein Versprechen!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Wagst Ihr Euch nur einmal in die Nähe meiner Familie / Kinder schlage ich Euch PERVERSEN den SCHÄDEL ein!!!!!

(E-Mail-Drohung von Carsten Thierfelder an Martina Retthofer, Tierhof Straelen, vom 14.08ö2013, 19.50; wie im Gästebuch des Tierhof Straelen auch abgedruckt)

              

 

Instrumentalisierung der Tochter bereitet Sorge

In der besonders gestern Abend schier überkochenden Internet-Diskussion dieser Vorgänge wurde von mehreren Teilnehmern darauf hingewiesen, dass die Instrumentalisierung der minderjährigen Tochter des Carsten Thierfelder zur Sorge Anlass gebe. Warum etwa öffnet das Mädchen die Wohnungstür, wenn sich Carsten Thierfelder doch in einer so schlimmen Bedrohungslage wähnt? Warum erklärt er öffentlich auf Facebook, sich über den Account seiner Tochter einzuloggen, weil ihm von Facebook eine Schreibsperre auferlegt wurde? Warum veröffentlicht Carsten Thierfelder nach der angeblichen Vergewaltigungsdrohung gegen seine minderjährige Tochter vor einigen Monaten ein Foto (Kopfporträt) seiner Tochter auf Facebook?

Martina Retthofer beschreibt das junge Mädchen als eine äußerst sympathische Erscheinung, welche der Besucherin sehr wohlerzogen und höflich und mit äußerster Rücksichtnahme auf ihren Vater begegnet sei.

 

Unterstützer des Carsten Thierfelder

Es ist DN angesichts der sich verschärfenden Bedrohungslage für alle Personen, mit denen sich der Verleumder anlegt, sehr wichtig, immer wieder darauf hinzuweisen, welche Vereine und Gruppen einen Mann unterstützen, der solche Drohungen wie oben ausstößt: der Europäische Tier- und Naturschutz e. V. und Thomas I. von K9-News, der selbst eine interessante politische Vergangenheit hat (vgl. Artikelserie ab Aua1047P).

Die Facebook-Gruppe DOGnews um Rosa Hackl hatte am Wochenende öffentlich angekündigt, dem Mann, der andere Tierschützer damit bedroht, ihnen den Schädel einzuschlagen, demnächst die Möglichkeit zu einem Interview zu geben.

 





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Donnerstag, den 15. August 2013 um 09:39 Uhr
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