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Aua999: Hinter den DN-Kulissen (16): Staatsanwaltschaft Köln stellt Ermittlungen gegen DN ein

 

{TS-Kritik}

 

Wie skurril die Situation der DN-Redaktion angesichts all der hanebüchenen Strafanzeigen ist (z. B. Aua904 und Aua930, Aua974), lässt sich sehr schön an folgendem Vorgang ablesen: Die Staatsanwaltschaft Köln teilt dieser Redaktion mit Datum vom 24.05.2013 mit, dass das Ermittlungsverfahren gegen Karin Burger, Az. 952 Js 4012/13 wg. „Beleidigung“ eingestellt wurde.

Und dabei kommt diesseits nur eine und zwar folgende Frage auf:

WELCHES staatsanwaltliche Ermittlungsverfahren wurde eingestellt ???

Zum einen verliert DN so langsam den Überblick. Zum anderen gibt es auch staatsanwaltliche Ermittlungsverfahren, von denen der Betroffene gar nichts oder sehr spät und zwar erst mit der Einstellungsverfügung erfährt.

 

Noch eine Hurraleistung des Teams von Jens W.

Also her mit dem Telefon und abklären, was hinter diesem (jetzt eingestellten) Verfahren wieder für ein Blödsinn steckt: Die Auskunft der Staatsanwaltschaft Köln lässt den Anrufer nur noch mit dem Kopf schütteln. Es geht um die Satire Aua960 Deutschland sagt nein zum Froschkönig!

Dort heißt es:

              

Wir folgen unbestätigten Gerüchten: Die Kontingente an Tierschützern und Tierfreunden, die mehrfach täglich den moralischen verwerflichen Impuls niederringen müssen, einen gewissen deutschtümelnden Breitmaulfrosch an die Wand zu klatschen, sollen inzwischen Truppenstärke erreicht haben.

              

Der Strafantrag wurde von einer Christine Sch. gestellt. Der „Tatvorwurf“ (bitte: in einer SATIRE!“!) bezieht sich wohl (mindestens?) auf den „deutschtümelnden Breitmaulfrosch“.

DARF ES WAHR SEIN?

Ja, es ist wahr! Mit derlei Kinderkram beschäftigen angebliche Tierschützer die Staatsanwaltschaften (vgl. dazu auch Aua679).

Erschwerend kommt hinzu: Diese Redaktion kennt gar keine Christine Sch.! Aber Google hilft. Die Dame gehört offenbar zu dem umstrittenen Verein Deutschland sagt Nein zum Tiermorden des noch mehr umstrittenen Jens Waldinger.

Okay, das passt! Das passt wie der Frosch in den Sumpf!

 

Lässt Übelstes befürchten

Abgesehen von der unnötigen Arbeitsbeschaffungsmaßnahme für die Staatsanwaltschaft Köln, abgesehen von dem Unterhaltungswert des Gesamtvorgangs für DN werfen solche Strafanzeigen aber eine ganz andere Frage auf: Wenn es DAS ist, was die Lieschen Müllers des Tierschutzes von Recht und Gesetz „wissen“ und sich unter Strafverfolgung vorstellen, mit bitte welcher Allgemeinbildung gehen die dann an ihre Tierschutzaufgaben heran? Woher nehmen Figuren wie diejenigen, welche solche schlicht nur als albern zu bezeichnenden Strafanzeigen stellen, ihren Kriterienkatalog für die Beurteilung von Vorgängen im Tierschutz? Und als Frage an das Bundesbildungsministerium: Wann wurde Staatsbürgerkunde in den Schulen abgeschafft?

Dieser schrill kreischende Vorgang ist nur ein weiteres Puzzleteil im Gesamtbild, zu dem immer mehr authentische (versus digitale) Tierschützer kommen: Der Tierschutz ist nicht mehr zu retten!

Diejenigen, die das ganze Obige nicht glauben können und meinen, diese Meldung sei ja doch wieder nur Satire, denn so verwirrt-naiv könne doch kein erwachsener Mensch sein, finden die Einstellungsverfügung der Staatsanwaltschaft Köln unten im Anhang.

 

Ärztlichen Rat beachten!

Greifen wir abschließend noch einmal auf die satirische Ideenfülle der wunderbaren Facebook-Seite Der Tierschutz sagt nein zum Froschkönig zurück. Dort wird aktuell bildlich dargestellt, welche wunderbaren Segnungen die richtigen Medikamente haben können.

Allerdings: Man muss die Pillen halt auch nehmen!!!

 

Bildzitat Screenshot der Facebookseite Der Tierschutz sagt nein zum Froschkönig!




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Dienstag, den 11. Juni 2013 um 08:36 Uhr
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