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Aua968: Warten auf den ersten Toten des faschistoiden Tierschutzes (5): Aufruf zu Straftaten auf Facebook

 

{TS-Kritik}

 

Im Zusammenhang mit der Polizeiaktion in Ramstein-Miesenbach wird der Tierschutz-Faschismus wieder von der Leine gelassen. Der dazugehörige Hassprediger wird von einem großen deutschen Tierschutzverein auch noch gelobt und damit angefeuert.

Lediglich für die irgendwann vielleicht einmal notwendige Beweisführung, dass die vollständige Eskalation lange vorher absehbar war, dass insbesondere Doggennetz.de vor den brandgefährlichen Entwicklungen seit Anbeginn warnt und auch dem Bundeskriminalamt zur Kenntnis gegeben hat (vgl. Aua697! Bitte Hinweis unten beachten!), nehmen wir nachstehendes Beweisstück für die ethische Vorzüglichkeit sogenannter Tierfreunde in den inzwischen umfassenden Fundus auf:

 

Von mitdiskutierenden "Tierfreunden" sowie dem Verantwortlichen der Hass-Seite in keiner Wiese kritisierter Gewalt- und Mordaufruf, der auch auf Facebook einfach stehen bleibt. Als De-facto-Straftat fällt diese in der Fülle anderer auf der dazugehörigen Facebook-Seite und Homepage gar nicht mehr auf! Der Hassprediger, der solche Gewaltaufrufe gezielt herauskitzelt, darf sich der Unterstützung eines großen deutschen Tierschutzvereins gewiss sein.

 

Die Tatsache, dass Facebook solche Äußerungen stehen lässt, spricht für sich. Eine Quellenangabe für diesen faschistoiden Dreck erfolgt nicht, um dem gemeingefährlichen Hassprediger nicht noch mehr Zulauf zu verschaffen.

 

Staat und Gesellschaft blind

Zwar erfolgt inzwischen eine zumindest gelegentliche Außenwahrnehmung des Tierschutz-Faschismus‘ (vgl. dazu die entsprechende Artikelserie), ganz aktuell in Thüringen (vgl. Aua958); der Grad der Wahrnehmung hinkt aber bedrohlich hinter dem Ausmaß der Gewaltbereitschaft und Menschenverachtung in der Tierschutzszene hinterher.

Bisher ist nicht erkennbar, dass Staat, Ermittlungsbehörden, Inhaber von Zivilcourage oder wenigstens die großen Vereine diesen bedenklichen Entgleisungen auch nur halblauten Protest entgegensetzen oder diese gar zensieren.

Ganz im Gegenteil!

So ist es weder Sarkasmus noch Zynismus, sondern die politische und gesellschaftliche Realität in der Bundesrepublik, dass wir vorläufig im Warte-Status verbleiben. Steht zu hoffen, dass es am bitteren Ende nicht wieder zehn Leichen sein müssen wie bei den NSU-Morden, bis die Ermittlungsbehörden begreifen, was abgeht.

 

Hinweis zu Aua697:

Wer dem Link auf einen der wichtigsten Texte dieser Seite folgt, findet dort eine Textversion von Aua697, die seit dem 16. April 2013 keine Gültigkeit mehr hat. Die dort stehende Aktualisierung vom 24. September 2012 ist überholt. Die sich darauf beziehende einstweilige Verfügung des Landgericht Kölns (Az.: 28 O 275/12) wurde aufgehoben. Doggennetz.de hat in zweiter Instanz vor dem Oberlandesgericht Köln das Verfahren gewonnen.

Diese Redaktion ist lediglich aufgrund der aktuellen rasanten Ereignisse noch nicht dazu gekommen, den Text bezüglich dieses Verfahrens wieder in seine Ursprungs- und Originalversion zurückzusetzen.

Die Redaktion wird über den Ausgang dieses äußerst wichtigen Verfahrens zu einem der zentralen Texte auf Doggennetz.de in der Artikelserie Hinter den DN-Kulissen noch eigens berichten. So lange seien die Leser auf Aua952 verwiesen.

Im Übrigen wird das dann noch nicht die letzte Meldung zu Aua697 gewesen sein ….

 

Weitere Artikel dieser Serie:

Aua686 / Aua687 / Aua688 / Aua699 /

Artikelserie: Außenwahrnehmung des Tierschutz-Faschismus':

Aua660 / Aua689 / Aua694 / Aua742 / Aua744 / Aua958 /

 





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Sonntag, den 28. April 2013 um 10:38 Uhr
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