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Aua948: Der Spendenporno - Was mit dem Geld der Tiere geschieht (1): Einführung

 

{TS-Kritik}

 

Vermittels einer DVD/CD, die aus dem Fundus des Europäischen Tier- und Naturschutz e. V. (ETN) stammen soll, wurde Doggennetz.de auf der Grundlage gefälschter Screenshots unterstellt, über diesen tierschutzkritischen Blog tierpornografisches Material zu vertreiben (vgl. Aua933, Aua934, Aua935).

Das mit dem Vertrieb tierpornografischen Materials ist eine dreckige, bewusste und gezielt konstruierte Lüge.

Pornografische Züge jedoch hat nach Meinung dieser Redaktion das, was manche Tierschutzorganisationen mit dem Geld der Tiere veranstalten. Die Assoziationen zu bacchanalischen Orgien drängen sich auf. Die Artikelserie Der Spendenporno gibt mithin ein getreues Bild der verluderten Sittlichkeit in dem trüben Soziotop der Tierschutzszene, das sich folgerichtig jeder Transparenz entzieht.

 

DN ist schuldig des Vertriebs spendenpornografischen Materials

Wenn DN also schon kein tierpornografisches Material vertreibt, so möchte es dies doch mindestens mit den spendenpornografischen Dokumenten tun.

So hebt also hier eine neue Artikelserie an, die in der Tradition zu früheren Projekten steht, mit denen den leicht- und gutgläubigen Unterstützern großer Tierschutzorganisationen seit mehr als zehn Jahren die Wahrheit und eine Neigung zum kritischen Blick angedient wird:

 

               >>>  Der größte aller Tierschutz- und Spendenskandale um das Deutsche Tierhilfswerk mit über 70 Millionen Mark veruntreuter Gelder der Tiere.                 
  >>> Einschlägige Enthüllungen zu Aktion Tier (z. B. hier und hier und hier).  
  >>> Der Spendenskandal um Arche2000 mit einer Verurteilung der Verantwortlichen wegen Betruges in 170.000 Fällen zu mehrjährigen Haftstrafen; veruntreutes Geld der Tiere: ca. 9,2 Millionen Euro (hier).  
  >>> Dem Informationsportal CharityWatch.de von Stefan Loipfinger, für das Karin Burger knapp zwei Jahre journalistisch gearbeitet und rund 50 Artikel über den Umgang mit Spendengeldern bei diversen Tierschutzvereinen veröffentlicht hat  
  >>> das Buch Spendenmafia – Schmutzige Geschäfte mit unserem Mitleid von Stefan Loipfinger  

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„Mafia“ bedeutet kriminell.

„Porno“ in der Kombination mit „Spenden“ schwächt diesen Vorwurf sicherheitshalber ab. Doggennetz.de weiß nicht, ob und welche der in dieser Artikelserie veröffentlichten Dokumente möglicherweise strafbares Handeln belegen. Vieles davon ist schlicht auch verjährt, weil sich diese Dokumente über einen Zeitraum von mehr als zehn Jahren erstrecken. Die Strafbarkeit zu beurteilen, das ist Angelegenheit der Strafverfolgungsbehörden, denen das Material zugänglich gemacht wurde.

Diese Redaktion jedoch empfindet es schlicht und einfach als pervers, sich in der zu dokumentierenden Art und Weise an den Geldern zu vergehen, die gemäß Satzung den Tieren zustehen. Deshalb: „Spendenporno“!

 

Der Übersexualisierung der Tierschutzszene Rechnung tragend

Überdies trägt der Titel der Artikelserie einem weiteren, erst jüngst verstärkt in den Vordergrund tretenden Phänomen Rechnung: der auffallenden Übersexualisierung der Szene, vorangetrieben von primär Einzelpersonen und wenigen großen Vereinen.

Welche Morphologie weisen Hirne auf, die überall nur noch sexuellen Missbrauch wittern – egal gegenüber welchem Objekt? Hier wird von Leiche über Kind bis Tier alles dem angeblichen Missbrauch ausgeliefert. Diese Missbrauchsparanoia steht in keiner Korrelation zu den Fakten.

Wie sehen Menschen aus, die alles und jeden des Missbrauchs bezichtigen?

Der Doggennetz.de-Grafikerin ist gelungen, eine solche Gestalt zu porträtieren:

 

Die Tatsache, dass sich Hund und Halter phänotypisch über die Jahre einander annähern, ist allgemein bekannt. Wie sich die Tatsache der paranoiden Beschäftigung mit dem ausschließlichen Thema des sexuellen Missbrauchs auf die Täter auswirkt, hat die DN-Grafikerin Paloma Picassa erfolgreich recherchiert. Das lüsterne Herumstochern in allen Arten von feuchten Höhlen bleibt offensichtlich nicht folgenlos ...

Grafik: Paloma Picassa

 

Der DN-Spendenporno wird seine Leser in das unverhüllte Grauen des Missbrauchs der Gelder der Tiere einführen: zum Erwerb von Nobelkarossen mit mehrseitiger Sonderausstattung,; zur Honorierung von Rechtsanwälten im sechsstelligen Bereich; zur Selbstbedienung von Stiftungsvorstandsvorsitzenden, die sich per Dienstvertrag mit dem Stiftungsrat monatliche Zahlungen in Höhe von 3.000 Euro genehmigen; zur Selbstbedienung von Werbeagenturen, die mit Tierschutzvereinen Verträge abschließen, die ihnen ohne nennenswerte Gegenleistung bis zu 2,7 Millionen Mark jährlich zusichern; zur Selbstbedienung von Werbeagenturen, die sich 70 Prozent der für einen Tierschutzverein eingeworbenen Gelder als Provision auszahlen lassen. Diese Beispiele nur als Appetithäppchen.

Auf weitergehende Kommentare wird die Artikelserie „Der Spendenporno“ so weit wie möglich verzichten. Jeder Kommentar birgt Abmahnungs- und Klagegefahr in sich, ausgehend von den Vereinen, welche von den Geldern der Tiere vornehmlich ganze Rotten von Rechtsanwälten bezahlen. Analysen der Rezeptionsgewohnheiten von Tierfreunden und Spendern zeigen überdies, dass ein zur eigenen Anschauung zur Verfügung gestelltes Dokument überzeugender ist als langatmige Kommentare derjenigen, welche diese Dokumente recherchiert haben.

Allerdings kann DN nur dort Dokumente veröffentlichen, wo die Rechte Dritter nicht verletzt werden. Deshalb kann es durchaus sein, dass einzelne Dokumente aufgrund von zu schützenden Persönlichkeits- oder Urheberrechten nur geschwärzt, anonymisiert, auszugsweise oder in Zitaten zugänglich gemacht werden können.

Wir bitten unsere Leser diesbezüglich um Verständnis!

 

Der letzte Weckruf für Tierfreunde und Spender

Weil diese Redaktion über diese Dokumente verfügt, hat sich der Druck auf Doggennetz.de über die schon bisher gängigen Gewalt- und Mordandrohungen hinaus enorm verstärkt.

Zu dem Druck gehört auch die öffentlich diskutierte Option, diesen  Blog zu pfänden. Diese Redaktion kann also im Spendenporno nur so lange veröffentlichen, wie die Kräfte, denen diese Veröffentlichungen schaden, das nicht verhindern können.

Wenn DN diesbezüglich ausfällt, werden andere Publikationsorgane oder –orte dafür eintreten. Dafür wurden die Dokumente mit entsprechenden Sicherheitspaketen bei Dritten hinterlegt.

Seit über 20 Jahren fließen Millionen (ob DM oder Euro) der Gelder der Tiere an den Tieren vorbei.

Wann hört das endlich auf?





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Sonntag, den 31. März 2013 um 11:42 Uhr
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