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Aua891a: Gastbeitrag aus Norwegen: Bedroht die Einfuhr von Straßenhunden die öffentliche Gesundheit?



{TS-Kritik}

 

Kari und Jan Johansen aus Norwegen beschäftigen sich seit vielen Jahren mit dem Thema Straßenhunde und deren europaweiten In- und Export durch sogenannte Tierschutzorganisationen. Dabei richten sie ihr Augenmerk insbesondere auf die Aktivitäten der Auslandstierschlepper in Norwegen und deren Einfuhren von Hunden und Katzen aus Rumänien.

In ihrem Artikel Importing stray dogs – a threat to public health and welfare? vom 25. Juni 2012 diskutieren die Autoren unter Rückgriff auf zahlreiche wissenschaftliche Publikationen die gesundheitlichen und wirtschaftlichen Risiken für Norwegen, welche durch die zunehmende Einfuhr von sogenannten Straßenhunden durch sogenannte Tierschützer bestehen und auch nachgewiesen sind. 


Regierungsbehörde NFSA contra Straßenhunde-Einfuhren

Eine zentrale Rolle im Artikel spielt die Norwegian Food Safety Authority (NFSA), die für Tiergesundheit zuständige Regierungsbehörde.  

Für das Hintergrundverständnis wichtig zu wissen ist, dass Norwegen für seinen hohen Standard in der Lebensmittel- und Bevölkerungsgesundheit bekannt ist. Die Norweger etwa hatten keine Fälle von BSE.

Auf der Grundlage umfangreicher wissenschaftlicher Daten und Befunde habe die NFSA eine Empfehlung veröffentlicht, die sich gegen die Einfuhr von Straßenhunden nach Norwegen ausspricht.

Norwegen gehört zu den sogenannten EFTA-Staaten, die das EWR-Abkommen unterzeichnet haben.

Was hinsichtlich gesundheitlicher Risiken für Norwegen gilt, das gilt natürlich ebenso für jedes andere Land, in das Straßenhunde eingeführt werden. Deshalb veröffentlicht Doggennetz.de den im Original 16 DIN-A4-Seiten umfassenden englischen Artikel der beiden Autoren (in der Originalversion in Aua891b).

 

Auch diese Autoren werden bedroht

Die Autorenkollegen aus Norwegen machen dieselbe Erfahrung wie Tierschutzkritiker, Journalisten, Autoren, Veterinäre und jeder andere Träger gesunden Menschenverstandes in Deutschland, der es wagt, das Auslandtierschleppergeschäft durch Kritik zu stören:  Auch Kari und Jan Johansen  werden bedroht.

In einem dieser Redaktion geschickten Autorenporträt weisen sie darauf hin, dass sie in der Vergangenheit konkrete Drohungen von den Tierschützern erhalten haben und gezwungen seien, auch zum Schutz ihrer Familien mit entsprechenden Veröffentlichungen vorsichtig zu sein.

Sie wissen, was Doggennetz.de, Stefan Loipfinger und viele andere, die hierzu publiziert haben oder es frecherweise immer noch tun: Es steckt ganz viel Geld im Auslandstierschleppergeschäft!

 

Doggennetz.de fasst zusammen

Eine deutsche Übersetzung des Artikels steht leider nicht zur Verfügung.

Um jedoch auch den Doggennetz.de-Lesern mit weniger guten Englischkenntnissen den Inhalt des Artikels zugänglich zu machen, fassen wir den Text nachstehend grob zusammen.

Dabei übernimmt Doggennetz.de keine Garantie für die Richtigkeit der Übersetzungen und kursorischen Zusammenfassungen noch für den Inhalt der im Artikel verlinkten Texte und Informationen. Sollten dieser Redaktion bei der Übersetzung oder Zusammenfassung inhaltlich relevante Fehler unterlaufen sein, bitten wir freundlichst um entspechenden Hinweis.

Da diese Redaktion die im Artikel angegebenen Links und Quellen teilweise aufgrund von Sprachbarrieren inhaltlich nicht überprüfen kann, werden diese nur als URLs angegeben und nicht als Hyperlink gesetzt. 

Doggennetz.de-Leser mit ausreichenden Englischkenntnissen werden auf die Originalversion des Textes in Aua891b verwiesen!

 

Inhaltsangabe zu Beginn des Johansen-Artikels

 

              

Dieser Artikel befasst sich mit den gesundheitlichen und ökonomischen Folgen von Norwegens Unterzeichnung des EWR-Abkommens. Der Text wurde vor dem Hintergrund steigender Einfuhren von Straßenhunden nach Norwegen geschrieben. Die beiden Autoren haben mit der öffentlichen Gesundheitsfürsorge zu tun, sind aber auch selbst Hundehalter.

Das Veterinärmedizinische Institut Oslo hat kürzlich eine Risikoeinschätzung hinsichtlich infektiöser und parasitäter Erkrankungen im Zusammenhang mit Straßenhunden aus Ost- und Südeuropa veröffentlicht. Die Autoren beziehen sich in ihrem Artikel auf diese Risikoeinschätzung.

Der Artikel beschäftigt sich des Weiteren mit Zoonosen, ein Begriff, der Krankkheiten bezeichnet, die vom Tier auf den Menschen übergehen können. Die Autoren haben längere Zeit verschiedene Gruppen beobachtet, die für die Einfuhr von Straßenhunden verantwortlich zeichnen. Beide Autoren sind zutiefst über die Einstellung dieser Leute erschüttert. Sie verharmlosen die Bedeutung parasitärer Befunde und sie dämonisieren die Norwegian Food Safety Authority (NFSA) (Mattilsynet). Die NFSA ist die für Tiergesundheit zuständige Regierungsbehörde. Teile dieses Artikels nehmen Bezug auf die Erfahrung der Autoren mit den Tierschützergruppen.

(Von den Autoren nicht autorisierte Übersetzung  der Doggennetz.de-Redaktion der Inhaltsangabe zu Beginn des Artikels von Kari und Jan Johansen: Importing stray dogs - a threat to public health und welfare?)
              


 

Menschenverachtung der „Tierschützer“

Doggennetz.de wird einige der „Tierschützer“-Zitate übersetzen und in diese Zusammenfassung einflechten. Es ist wichtig, die hohe Signalwirkung dieser teilweise erschütternd menschenverachtenden Äußerungen richtig einzuschätzen. In der Argumentation der beiden Autoren nämlich spielen sie eine entscheidende Rolle: Nicht nur lassen sich wissenschaftlich erhebliche gesundheitliche Risiken durch die Einfuhr von Straßenhunden nachweisen, nein, richtig gefährlich wird es durch die bekundete Verantwortungslosigkeit jener, die für diese Einfuhren verantwortlich sind, sie organisieren und davon profitieren.

              

Ich habe kein Problem mit Hunden, die auf dem Gelände eines Kindergartens herumlaufen. Wenn meine Tinka läufig ist, lasse ich sie immer auf dem Gelände einer Kindertagesstätte  herumtoben.

(Zitat eines "Tierschützers" aus Kari und Jan Johansen: Importing stray dogs - a threat to public health and welfare?, 25.06.2012) 

              

 


Aktueller Bericht der norwegischen Veterinärbehörde

Der Artikel beginnt mit einem langen Zitat aus einem Bericht der norwegischen Veterinärbehörde  vom 3. Januar 2013. Darin wird zunächst eine bedeutender Anstieg der Einfuhr von Straßenhunden aus osteuropäischen Ländern festgestellt. Leider habe die EU die tierseuchenrechtlichen Regelungen hinsichtlich der Tollwuttiterbestimmungen gelockert, so dass die Hunde jetzt kurz nach erfolgter Tollwutimpfung importiert werden dürfen.

Der schlechte Gesundheitszustand von Hunden aus Osteuropa erhöhe das Risiko für die Einfuhr ausländischer Pathogene. Und zwar steige dieses Risiko parallel zur Anzahl eingeführter Hunde an. Die Behörde rechnet mit geschätzten 5.000 Tieren, die in den nächsten zehn Jahren nach Norwegen eingeführt werden, ausgehend von einer Zahlenbasis von 200 Straßenhunden, die allein in den letzten sechs Monaten eingeführt worden seien. Die Behörde schätzt die Wahrscheinlichkeit des Einschleppen von Pathogenen auf 99 Prozent, auch wenn ein solcher Krankheitserreger nur bei einem von 1.000 Straßenhunden vorkomme.

Die Wahrscheinlichkeit des Einschleppens von Krankheitserregern wird dann in einem Schaubild dargestellt:


 
Schaubild aus dem Artikel von Kari und Jan Johansen Importing stray dogs - a threat to public health and welfare? Die Tabelle gibt die Wahrscheinlichkeit an, mit der einzelne Krankheiten durch Straßenhunde (nach Norwegen) eingeschleppt werden können. Zu beachten ist die als hoch geschätzte Tollwutgefahr!!!


Die Behörde komme zu folgenden Ergebnissen: Wenn weiterhin Straßenhunde aus Osteuropa nach Norwegen eingeführt werden, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass Krankheitserreger nach Norwegen eingeschleppt werden, die es dort bisher nicht gab. Und es ist sehr wahrscheinlich, dass sich diese Krankheitserreger in Norwegen ausbreiten. Große Sorgen bereiten insbesondere: Tollwut, Leptospirose, Hundebrucellose, Fuchsbandwurm, Zungenwürmer und Herzwürmer.

Einiger der Parasiten können indoor lange überleben. Diese Krankheitserreger können gravierende klinische Erkrankungen verursachen. Bisherige Maßnahmen beziehen sich nur auf die Abwehr von Tollwut und Fuchsbandwurm, richten sich aber nicht auf die anderen Besorgnis erregenden Krankheitserreger.

 

Einfluss auf Tier- und Menschengesundheit

Hier geht der Text auf den spezifischen naturnahen Lebensstil der Norweger ein. Dieser Lebensstil werde durch aus dem Ausland eingeführte Parasiten bedroht.

Bei Hunden aus Rumänien und Ungarn habe man insbesondere Zungen-, Herzwürmer, die braune Hundezecke und Hundebrucellose festgestellt. Diese Krankheitserreger bedrohen vor allem auch die Hunde in Norwegen.

Die gesundheitliche Gefahr habe sich insbesondere auch durch die Aufnahme weiterer Länder in die EU verändert. Und die dazugehörigen Bestimmungen für den Reiseverkehr mit (Haus-)Tieren seien immer mehr gelockert worden.

Der Artikel geht dann auf die verschiedenen Transportwege ein, über die Tiere nach Norwegen verbracht werden. Ausdrücklich wird darauf hingewiesen, dass viele Tierschlepper den Weg über die schwedische Grenze oder die Fähren aus Dänemark wählen.

DN-Ergänzung: Als eine der größeren Schlepper nennen die Autoren ausdrücklich Rolda – eine „Tierschutzorganisation“, über die auf Doggennetz.de auch schon nicht-namentlich berichtet wurde (vgl. Aua263; zu Rolda vgl. auch die erschütternden Augenzeugenberichte von Anja Stein).

Die Autoren weisen – wie viele andere Publizisten und Doggennetz.de auch – ausdrücklich darauf hin, dass der sogenannte Auslandstierschutz eine großes und gut organisiertes Geschäft ist. Die Korruption in den einzelnen Ländern sei hoch. Nicht zuletzt deshalb sei das Misstrauen gegen die veterinärmedizinischen Begleitpapiere mehr als angebracht. Immer wieder stießen die Behörden auf gefälschte Dokumente.

          
Tiere bedeuten mir verdammt viel mehr als Menschen.

(Tierschützerzitat aus ibid.)
              

*
              
… und halte ein kleines Extra für den Veterinär am Flughafen bereit für den Fall, dass er Interesse zeigt … in der Regel reichen 50 Lei.

(Tierschützerzitat aus ibid.) 
              

 

Hohes Tollwut-Risiko in Rumänien

Anschließend geht der Artikel auf die einzelnen Krankheiten ein, beginnend mit den Zoonosen und der Tollwut.

Insbesondere in Rumänien sei das Tollwutrisiko sehr hoch. 2008 seien in rumänischen Laboren 2.598 Blutproben verschiedener Tierarten untersucht worden. 654 dieser Proben seien positiv auf Tollwut getestet worden. In den vergangenen Jahren habe es mehrere Todesfälle in Rumänien aufgrund von Tollwut gegeben. Als Beispiel nennt der Artikel ein fünf Jahre altes Mädchen, das im Dezember 2011 von einem Straßenhund gebissen worden sei. Ein anderes Mädchen starb nach dem Biss einer Katze.

Angegebene Quellen

http://www.fve.org/news/presentations/taiex/2008/2008_5_12_non_commercial_pet_movement_lharbuz.pdf
http://ec.europa.eu/food/animal/diseases/eradication/rabies_pres_8.pdf
http://www.mail.com/int/scitech/news/1111564-5-year-old-girl-dies-rabies-romania.htm
http://www.who-rabies-bulletin.org/service/news.aspx http://ec.europa.eu/food/animal/diseases/eradication/rabies_pres_8.pdf

 

Nicht nur ist das Tollwutrisiko in Rumänien hoch, nein, auch Blutproben von nach Norwegen eingeführten Hunden geben zu großer Besorgnis Anlass, weil sie ein viel zu geringen Titer von Antikörpern aufweisen. Daran an schließt sich die Frage, ob dieser geringe Antiköpertiter darauf hinweise, dass die Impfungen nicht wirksm genug seien. Dem wird aber entgegengehalten, dass die Tiere (von den Tierschützern) oft geimpft werden, obwohl sie gar nicht gesund und parasitenfrei sind. So können sie natürlich keinen wirksamen Impfschutz aufbauen.

Im letzten Jahr wurden allein in Rumäniens Hauptstadt Bukarest 8.000 Personen prophylaktisch auf Tollwut behandelt, nachdem sie von Straßenhunden gebissen wurden.

DN-Anmerkung: Merke: 8.000 Hundebisse in einem Jahr!!! Aber deutsche Tierschützer zeigen noch nicht einmal ansatzweise Verständnis für die Ängste der rumänischen Bevölkerung. Und man darf diese Zahl ruhig mit deutschen Verhältnissen vergleichen: hier wird für 2011 für ein ganzes Bundesland gerade mal 10 Prozent obiger Zahl angegeben (Beißstatistik NRW 2011)!

Übrigens könnten auch augenscheinlich gesunde Hunde Krankheiten in sich tragen.

Quelle:
http://www.nettavisen.no/nyheter/article3394882.ece

 
Die Konsequenzen können tödlich sein.

http://helsenet.info/7/2012/03/rabies-vaksine-bivirkninger.html

http://anneviken.blogspot.no/2008/10/bivirkingene-av-rabiesvaksinen-er.html

 

Fuchsbandwurm

Hier gehen die Autoren auf die Situation in Schweden ein, wo 2011 ein mit Fuchsbandwurm infizierter Fuchs gefunden wurde. Auch in Schweden sprächen sich inzwischen bestimmte Interessensgruppen für ein generelles Einfuhrverbot von Straßenhunden aus.

Angegebene Quellen in diesem Artikelabschnitt:

http://www.hundhjalpen.se/
http://www.njff.no/portal/page/portal/njff/artikkelelement_id=151380007&displaypage=TRUE 

http://www.vetinst.no/Faktabank/Alle-faktaark/Revens-dvergbendelmark-E.-multilocularis

 

               Die Infektion [mit dem Fuchsbandwurm] kommt früher oder später sowieso.

(Tierschützerzitat aus ibid.)
              

 


Multi-resistente Keime

Sogenannte multiresistente Keime (MRSA) sind auch in Zentraleuropa zunehmend ein großes Thema und eine ernstzunehmende Gesundheitsgefahr, denen die Mediziner und Hygieniker bisher relativ hilflose gegenüberstehen. Multiresistente würden vermehr bei Tieren und bei Menschen gefunden, die Kontakt mit Tieren haben. Die Einfuhr von Straßenhunden nach Norwegen erhöhe die Gefahr, dass auch Norwegen ein ernstzunehmendes Problem mit MRSA bekomme.

Angegebene Quelle: http://www.forskning.no/artikler/2007/desember/1198229694.3

 

Studie über die Gesundheit von Straßenhunden

Besonders besorgniserregend seien die Ergebnisse einer Studie über den Gesundheitsstatus von Straßenhunden, die 2012 nach Norwegen eingeführt wurden. Dabei seien festgestellt worden: Zungenwurm, Herzwurm, braune Hundezecke, Babesiose und Peitschenwurm. Einige Hunde wiesen einen bemerkenswert geringen Tollwutantititer auf. Niemals zuvor habe man so viele exotische krankheiten bei eingeführten S traßenhunden gefunden wie im Frühjahr 2012.

Die Autoren weisen dann ausdrücklich auf die wissenschaftliche Diskussion zur Einschätzung der Gefahren durch den Zungenwurm hin.

Quelle: http://sverigesradio.se/sida/artikel.aspx?programid=160&artikel=3441618

 

Alptraum: Infektion der Kinder

Offensichtlich lassen viele Hundehalter in Norwegen ihre Hunde auf dem Gelände von Kindergärten und Spielplätzen herumtoben. Hier sehen die Autoren eine weitere Gefahr für die (gesundheitlich) Schwächsten der Gesellschaft, für Kinder.

Quellen:

http://hundesonen.no/forum/topic/13942-leke-lufte-i-barnehage
http://forum.kvinneguiden.no/index.php?showtopic=638044   

http://www.canis.no/innlegg.php?start=1&nr=98857

 

 

Verharmlosungen durch die Tierschützer

Die festgestellte Parasitenlast 2012 wird von den Tierschützern verharmlost, die keinen kausalen Zusammenhang mit der Einfuhr der Straßenhunde gelten lassen wollen. Stattdessen werden andere Vektoren als Schuldige ausgemacht: Vögel, Wildkräuter etc. Hinzu komme die Klimaerwärmung.

 

Befunde bei augenscheinlich gesunden Hunden

An der Universität von Warschau wurden bei einer Studie in den  Jahren 2006 bis 2008 folgende Krankheiten bei augescheinlich gesunden Hunden festgestellt: Babesiose und „tick-borne diseases“ .

Quelle: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19837515

 

In Schweden gebe es jetzt den ersten Fall der Hundebrucellose.

http://www.actavetscand.com/content/pdf/1751-0147-54-18.pdf

              
Ich weiß zwar nicht genau, was Brucellose ist, aber wegen diesem Urteil bin ich sicher, dass ich meinen Hunden nicht darauf testen lassen möchte. Wenn herauskommt, dass mein Hund infiziert ist, wird die FSA weitere Maßnahmen ergreifen. „weitere Maßnahmen“ = Tötung.

(Tierschützerzitat aus ibid.)
              

*

              
Es ist schon möglich, dass es sich um eine Krankheit handelt, die wir hier nicht haben wollen. Aber wenn es um Tötung [der Hunde} geht, dann solltest du dir das nochmal überlegen, bevor du zu seinem Tierarzt rennst, um den Test durchführen zu lassen.

(Tierschützerzitat aus ibid.)  
              

 

Venerische Tumore (Sticker-Sarkom, CTVT)

Hinweis der DN-Redaktion: Vielen Hundefreunden eventuell nicht bekannt ist die Tatsache, dass es auch eine Form von „ansteckendem Krebs“ gibt: das Sticker-Sarkom. Nähere dazu hier!

Quelle: http://www.expressen.se/nyheter/hund-hade-smittsam-tumorsjukdom/

 
Johansens erwähnen in ihrem Artikel einen solchen Krebsbefund bei einem Straßenhund in Schweden 2008.

Quelle: http://www.expressen.se/nyheter/hund-hade-smittsam-tumorsjukdom/

 

 

Impfausweise und Mikrochips

Die Autoren stellen fest, was alle feststellen, die sich mit dem Thema beschäftigen: Es gibt nicht korrekt ausgefüllte EU-Heimtierausweise. Teilweise stimmen die ISO-Nummern nicht. Die Dokumente sind nur unvollständig oder fehlerhaft ausgefüllt etc.

Ganz besonders bemerkenswert ist der Hinweis auf einen Anruf der EU-Kommission bei einem der Direktoen der NFSA mit der Anweisung, auch EU-Heimtierausweise zu akzeptieren, die nicht den vorgeschriebenen Standards entsprechen.

[Auf diese Äußerung wird DN in einem späteren Artikel noch einmal zu sprechen kommen. Sie hängt u. U. mit anderen Anweisungen von der EU zusammen, die z. B. besagen, dass Straßentiere auf dem Weg ins Versuchslabor durch niemanden aufgehalten werden dürfen!!!.]

Exkurs: Für Deutschland darf an dieser Stelle notiert werden, dass den Ministerien inzwischen sowohl von dieser Redaktion wie von anderen Personen gemeldet diverse Fälle vorliegen, in denen nachweislich Hunde ohne Tollwutimpfung aus Drittländern eingeführt wurden, in denen Hunde trotz vorhandenen EU-Heimtierausweise mit Mikrochipnummer nachweislich keinen Mikrochip hatten, in denen für Hunde trotz vorliegendem Ausweis mit angeblicher Tollwutimpfung kein Tollwutimpftiter nachweisbar war. Es passiert: nix!

Exkurs Ende.

 

Fortlaufende Einfuhr von Straßenhunden nach Norwegen

Die norwegische Regierungsbehörde NFSA warnt vor der Einfuhr von Straßenhunden nach Norwegen. Trotzdem werden weiter Hunde eingeführt. An Norwegens Grenzen stauen sich die zur Einfuhr bestimmten Hunde schon.

              
Hallo, ich brauche ein Auto fürs nächste Wochenende, damit wir einige Hunde einsammeln können. Wer hilft?

(Tierschützerzitat aus ibid.)
              

 

Pressure groups und Hetzkampagnen

Hier beschreiben die Autoren anschaulich, welchen Druck die hinter der Auslandstierschlepperei stehenden Gruppen sowohl medial wie im Internet wie auch durch Einflußnahme auf Politiker und Institutionen ausüben, um ihre (Geschäfts-)Interessen unbehelligt weiter verfolgen zu können. Deshalb stellen die Autoren auch die konkrete Frage, welche finanziellen Interessen dahinter stehen.

Der Druck dieser „pressure groups“ sei nach den vorgelebten Studien des Veterinärinstituts noch angestiegen.

Auch auf den enormen Hass, der dabei immer wieder zum Ausdruck kommt wird Bezug genommen. Im Übrigen sind die Autoren für Norwegen der Auffassung, dass es sich bei der Kritik an der NFSA um ein Ablenkungsmanöver von der Straßentierschlepprei handele.

Auch auf die Differenzierung zwischen gewerbsmäßigen und nicht gewerbsmäßigen Handeln gehen sie ein.

Nach einigen Hass-Zitaten von Tierschützern zur NFSA wird noch einmal auf die ökonomischen Auswirkungen Bezug genommen, wenn neue Krankheiten nach Norwegen eingeschleppt werden. Die größte Sorge bezieht sich dabei auf die Tollwutgefahr. Auch die Risiken für Landwirte werden beschrieben.

Die Autoren räumen ein, dass die Adoptanten von Straßenhunden all dies nicht wollen, aber primär von der Sorge umgetrieben werden, dass ihre Tiere beim Nachweis bestimmter Krankheiten eingeschläfert werden könnten.

Quelle: http://www.nkk.no/nkk/public/openIndex?ARTICLE_ID=14090

 

Appell an die norwegische Regierung

Auch bemängeln die Autoren, dass bisher nicht genug öffentliche Gelder in Studien und Untersuchungen dahingehend investiert wurden, die Gesundheitsrisiken durch Straßenhunde noch gründlicher abzuklären. Insbesondere über Zoonosen bei Kleintieren wisse man noch zu wenig. Autopsien verstorbener Kleintiere seien eher selten.

Die Autoren appellieren an die Verantwortung der norwegischen Regierung.

Die Warnungen vonseiten der Wissenschaft würden bisher insbesondere von den Auslandsschleppern kleingeredet, um deren eigene Interessen durchzusetzen.

Quelle: http://www.lovdata.no/cgi-wift/ldles?doc=/sf/sf/sf-19650319-9941.html

 

Natürlich liege es nicht in der Verantwortung der norwegischen Regierung sich darum zu kümmern, wie andere EU-Länder Verbraucherschutz gewährleisten. Aber die Norweger könnten von ihrer Regierung erwarten, dass sie die notwendigen Schritte einleitet, um sowohl Tier- wie auch Menschengesundheit in Norwegen angesichts eines steigenden Infektionsrisikos abzusichern. Aktuell sichere die Gesetzgebung diesen Bereich nicht ab.

 

Weiterführende Linkliste

Der Artikel endet mit einer Linkliste zu Texten von Human- und Tiermedizinern, die vor den Gesundheitgefahren warnen:

http://www.reiseklinikken.no/Gunnar_Hasles_pr% C3% B8veforelsning_til_PhD.pdf
http://www.nvh.no/no/Aktuelt/Nyheter/Norges-veterinarhogskole-advarer-mot-ny-parasitt/
http://www .nkk.no / nkk / public / open reservation? ARTICLE_ID = 14057
http://dbhedmark.no/artikkel.aspx?pid=2&ArtID=449
http://www.vetinst.no/Nyheter/Husflaatt-brun-hundeflaatt-paavist -from-import dog
http://www.mattilsynet.no/aktuelt/kronikker/hjelp_gatehundene_i_romania_i_hjemlandet__101950
http://www.mattilsynet.no/import_eksport/reise_med_dyr
http://www.forskning.no/artikler/2007/desember/1198229694.3



Weitere Links zum Thema:

http://www.flattogflue.no/HTML-filer/Artikkel_Skogflatten% 20brer% 20seg.html http://ec.europa.eu/food/animal/diseases/eradication/rabies_pres_7.pdf
http://www.bondelaget.no/forsiden/grensekontroll-ute-av-kontroll-article68469-6.html http://www.regjeringen.no/nb/sub/europaportalen/eos-og-efta/efta_qaa.html ? id = 613868 http://www.vetinst.no/Helseovervaaking/Overvaakingsprogrammer/Echinococcus http://www.vetinst.no/Faktabank/Alle-faktaark/Hundens-dvergbendelmark-E.-granulosus http://www.mast .is / Uploads / document / eydubl_ensk / ChecklistIportationofdogsandcatstoiceland.pdf
http://www.hunden.no/forum/forum_poster.html?forum.fid=1785&pid=302&forum.tid=0
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21618193 http://www.neitileu.no/kunnskapsbank/publikasjoner/standpunkt/standpunkt_3_2012/angrefrist_i_eoes


Der Artikel endet mit dem Dank an Veterinärmediziner und andere Experten, welche die vielen Fragen der Autoren beantwortet und ihren Beitrag für diese Publikation geleistet haben. Alle Zitate seien dokumentiert, doch aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes habe man gelegentlich auf die Nennung der Namen der Zitierten verzichtet.

 





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Sonntag, den 03. Februar 2013 um 11:49 Uhr
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